VW Taigo-SpecialKaufberatung – Wunschkonzert

Joachim Fischer

 · 17.12.2021

VW Taigo-Special: Kaufberatung – WunschkonzertFoto: Denis Annamaier

Der VW Taigo kommt von Anfang an mit einer kompletten Modellpalette. GUTE FAHRT hat exemplarisch vier Konfigurationen für verschiedene Ansprüche und Einsatzzwecke zusammengestellt

Der neue Volkswagen Taigo gefällt Ihnen? Dann sollten Sie vielleicht etwas tiefer ein­­steigen und erkunden, welche Konfiguration des schicken CUV vielleicht die Richtige für Sie wäre. GUTE FAHRT hat wie in allen ihren Kaufberatungen einige Muster-Taigo für unterschiedliche Ein­satz­zwecke und Fahrer-Typen zusammengestellt. Dazu haben wir zunächst auf die vorwiegende Nutzung des Fahrzeugs geschaut und den dazu passenden Antrieb ausgewählt. Dann wurden die Grundausstattung und schließlich die Extras, die die Redaktion für verschie­dene Ansprüche als besonders sinnvoll erachtet, ausgewählt. Individuellen Wünschen sind darüber hinaus natürlich keine Grenzen gesetzt, außer die Extra-Liste des Taigo gibt sie gar nicht her – wie etwa das ansonsten von GF immer wärmstens empfohlene DCC-Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern.

Verlagssonderveröffentlichung
5-Gang-Handschaltung für den 95-PS-Basismotor im Taigo und Life | Fotos VW, H. Mutschler (3), M. Santorto (3), D. Annameier (1)

Zudem haben wir uns bei der Wahl der Extras hauptsäch­lich auf die logisch zusammengestellten Ausstattungspakete konzentriert, die zudem meist noch einen Preisvorteil beinhalten. Sie bedingen – abgesehen vom Kom­fort-Paket „Launch“ (775 Euro), das die Zuwahl der Diebstahl­warnanlage (300 Euro) erfordert – auch keine sonstigen Koppelungen und sind damit uneinge­schränkt empfehlenswert.

Los geht‘s mit einem Taigo, der vorwiegend als geräumiger Zweitwagen für die Stadt und deren weiteres Umland genutzt werden soll. Hier ist der 95 PS und 195 Nm starke, sparsame Dreizylinder-Turbo-Benziner 1.0 TSI mit OPF und Fünfgang-Schaltgetriebe völlig ausreichend. Diesel-, CNG-, oder Hybrid-Antriebe werden für den Taigo derzeit nicht angeboten.

Schon die Taigo-Basis überzeugt

Wie in der Ausstattungsübersicht schon erwähnt, ist bereits das Taigo-Basismodell (19.350 Euro) recht komplett ausgestattet, bietet speziell beim Thema Sicherheit mit sieben Airbags und dem Front-Assist schon das nahezu volle Programm. Um auch noch den proaktiven Insassenschutz an Bord zu haben, emp­fehlen wir das Fahrerassistenzpaket für 360 Euro, das nebenbei auch einen Tempomat mitbringt. Ebenfalls in die Kategorie Sicherheit fällt unserer Meinung nach das Licht-und-Sicht-Paket, bestehend aus Light Assist, Nebel­scheinwerfern und Ab­biegelicht für 400 Euro. Wer gerne den Überblick behält, kann noch in das Parkpaket für 595 Euro investie­ren, das die elektrischen Außen­spie­­gel anklappbar und den Beifahrerspiegel absenkbar macht, die Park­piepser an Front und Heck sowie eine Umfeldbeleuchtung mit Logoprojektion beinhaltet. Überlegenswert sind vielleicht auch – je nach Region, in der der Taigo eingesetzt werden soll – Ganzjahresreifen für 180 Euro. Das war’s dann auch schon. Für insgesamt 20.885 Euro bekommt man so ein stylisches, moder­nes CUV mit vernünftiger Leistung, viel Platz und hoher Sicherheit.

Kommen wir zum zweiten Kandidaten, dem Taigo „Life“. Neben den be­reits erwähnten Vorzügen glänzt er mit einer erweiterten Grundausstattung – etwa dem Park-Paket, dem in zwei Höhen verstellbaren Gepäck­raumboden, App Connect oder auch der Mittelarmlehne vorne. Und er kann zudem bereits mit verschiedenen Motoren ausgerüstet werden. Wir haben uns hier für den 110 PS starken 1.0 TSI-Dreizylinder-Turbo- Benziner mit 6-Gang-Handschaltung entschieden, der 200 Nm ma­ximales Drehmoment mitbringt. Dank dieses Antriebs rennt der Taigo in der Spitze 191 km/h und beschleunigt in 10,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Das macht ihn zum klassischen Allrounder, der neben seinen citypraktischen Talenten auch auf Autobahn-Langstrecken eine gute Figur abgibt.

Viele Assistenz-Systeme

Zusätzlich garniert haben wir ihn mit „Pure White“-Lack für 220 Euro, dem Fahrerassistenz-Paket inklusive dem automatisierten Park Assist für 550 Euro, der Telefonschnittstelle mit induktiver Ladefunktion zu 120 Euro und dem Licht-und-Sicht-Paket „Plus“ nebst Light Assist für 250 Euro. Zur Abrundung seiner Fähigkeiten bekam unser Beispiel-„Life“ noch die Anhängerkupplung für 785 Euro sowie das Infotainment Ready- 2Discover (MIB3) für 440 Euro, das sich später per kostenpflichtigem Download zum vollwertigen Navi-Sys­tem aufrüs­ten lässt. Für 26.320 er­hält man ein Auto, das allen Ansprüchen an einen Erstwagen genügt. Darüber hinaus sind für den „Life“ bereits nahezu alle Einzel- und Paket-Optio­nen verfügbar – bis hin zum IQ.Light mit Matrix-LED-Scheinwerfern und Front-Lichtleiste (1.195 Euro). Letzteres ist – neben vielen anderen Goodies wie 17-Zoll-Alufelgen „Aberdeen“, dem Digital Cockpit Pro, Am­bientelicht, beheizbaren Sport-Komforsitzen vorn, dem Ready2Discover-Infotainment sowie App-Connect Wireless – bei unserem nächsten Kandidaten, dem Taigo „Style“ für Individualisten und Auto-Gourmets bereits serienmäßig an Bord.

Als Antrieb schlägt GUTE FAHRT hier den besonders komforta­blen 110-PS-TSI-Dreizylinder mit dem blitzschnell und butterweich schaltenden 7-Gang- DSG-Doppelkupplungsgetriebe vor. Mit 28.375 Euro Grundpreis steht der in der Liste, für 30.410 Euro ist der Style auch mit dem 150 PS und 250 Nm starken 1.5-TSI-Vier­zy­linder zu haben, der Top-Motorisierung der Baureihe.

Ein schwarzes Dach für das Style-Modell?

Auf die würden wir hier aber vielleicht verzichten und stattdessen in weitere Ausstattung investieren. Etwa in das Panorama Ausstell-/Schiebe­dach zu 930 Euro oder in den neuen Lackton „Visual Green Metallic“ für 540 Euro (beides in der Muster-Konfiguration). Eine Alterna­tive, nur für das Style-Modell erhältlich: todschicke Zweifarblackierungen etwa in „Visual Green“ (oder anderen Lacktönen) mit einem Dach in „Deep Black“, verbunden mit dem „Roof-Pack“, das abgedunkelte Scheiben hinten und schwarze Außenspie­gel enthält. Kostenpunkt: Zusammen 1.040 Euro. Passend da­zu gibt es dann noch das Inte­rieur-De­sign-Paket „Visual Green“ mit lackiertem Dash­board und Stoffbezügen in „Ceramic/Visual Green“ für 140 Euro. Hinzugefügt haben wir neben bereits in vor­herigen Konfigurationen beschriebenen Optionen das IQ.Drive-Paket mit dem Abstandstempomaten ACC (bis 210 km/h) und dem prädiktiven Travel-Assist für teilautomatisiertes Fahren zu 405 Euro, das Navi-System Discover Media (630 Euro), das Komfort-Paket „Launch“ mit der 2-Zonen-Cli­ma­tronic, Rear-View-Kame­ra und dem schlüssellosen „Keyless Access“ zu 775 Euro (zwingend damit verbunden: die Diebstahl­warnanlage, 300 Euro). Ebenfalls ein Häkchen gesetzt haben wir beim stimmgewaltigen Sound­sys­tem von Beats Audio für 605 Euro sowie der Privacy-Ver­gla­sung mit abgedunkelten hinteren Scheiben zu 220 Euro. Zusammengerechnet kommt man so auf 33.740 Euro. Das ist eine Menge Geld, doch dafür gibt’s eine für das Taigo-Fahrzeugsegment nahezu einmalige Bündelung modernster Technologien, die sonst nur in der teu­reren Kompakt- und Mittelklasse verfügbar sind.

In der Grundausstattung gleichwertig mit dem Taigo Style ist alternativ der besonders sportlich ausgelegte Taigo R-Line. Für ihn haben wir natürlich die Topmotori­sierung, den 150 PS sowie 250 Nm starken, leise und seidenweich agie­renden 1.5 TSI-Vierzylinder-Turbo­ben­ziner vorgesehen, der nur mit 7-Gang- Doppelkupplungsgetriebe zu haben ist. So ausstaffiert, rennt der Fronttriebler in der Spitze Tempo 212 und beschleunigt in 8,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.

Los geht es hier bei 31.265 Euro. Der Taigo-Sportler trägt vorne wie hinten Stoßfänger im dynamischen R-Line-Styling, hat spezielle Stoffe im R-Line-Design auf seinen Sport- Komfortsitzen, einen schwarzen Dach­himmel, Einstiegsleisten mit R-Line- Logo und Edelstahl-Pedale.

Darüber hinaus hat ihm die Redaktion zur Individualisierung neben kleineren Extras den neuen, aufregen­den Lack „Kings Red Metallic“ für 690 Euro sowie das exklusiv für den R-Line verfügbare Design-Paket „Black Style“ inklusive schwarzen Außenspiegeln und Zierleisten, abgedunkelten Scheiben hinten sowie schwarzen 18-Zoll-Felgen „Misano“ für 590 Euro gegönnt. Ein „must have“ ist hier auch die Fahrprofil­aus­wahl im Verbund mit der elektro­nisch geregelten Differential-Sperre XDS zu 310 Euro. Komplettiert haben wir den Sprinter unter den Taigo mit dem IQ.Drive-Paket für 405 Euro, dem Fahrer-Assistenzpaket inklusive Park Assist zu 550 Euro, dem Navi-System Discover Media (630 Euro), der induktiven Ladestation fürs Handy (120 Euro), der Air Care Climatronic zu 375 Euro und dem Digital Cockpit „Pro“ für 340 Euro.

Unterm Strich stehen dann 35.695 Euro für einen Top-Taigo mit dynami­schen Fahrleistungen, einer starken Optik und modernsten Assistenz- sowie Infotainment-Systemen.

Welcher Taigo-Typ Sie sind und was Sie von ihrem Fahrzeug erwarten, können nur Sie, liebe Le­ser, beantworten. Sie haben die Wahl!