VW Polo vs. VW T-Cross vs. VW Taigo 1.0 TSI DSG (110 PS): Groß in ModeFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier

VW PoloVW Polo vs. VW T-Cross vs. VW Taigo 1.0 TSI DSG (110 PS): Groß in Mode

Martin Santoro

 6/13/2022, Lesezeit: 11 Minuten

Nach den SUV setzen jetzt SUV-Coupés klassische Karosserie- Konzepte unter Druck – auch bei den Kleinen. Hier fordert der VW Taigo frech seine Plattform-Brüder T-Cross und Polo heraus. Welches der drei Geschwister aber ist der beste Kleinwagen?

Schön schräg, Hatchback-praktisch oder doch lieber SUV-variabel? Volkswagen lässt die freie Wahl – erstwagentauglich sind sie alle!Foto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Schön schräg, Hatchback-praktisch oder doch lieber SUV-variabel? Volkswagen lässt die freie Wahl – erstwagentauglich sind sie alle!
Bild 1Foto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
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Bei allen ist optional der Travel Assist verfügbar, mit dem Polo, T-Cross und Taigo teilautonom fahren könnenFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Bei allen ist optional der Travel Assist verfügbar, mit dem Polo, T-Cross und Taigo teilautonom fahren können
Den glasüberbauten 23,4-Zentimeter großen TFT-Touchscreen mit Top-Navi Discover Pro inklusive Sprachbedienung und Gestensteuerung kostet hier wie da und dort den gleichen AufpreisFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Den glasüberbauten 23,4-Zentimeter großen TFT-Touchscreen mit Top-Navi Discover Pro inklusive Sprachbedienung und Gestensteuerung kostet hier wie da und dort den gleichen Aufpreis
Statt physischer Drehregler wie bei den günstigeren Systemen mit kleinerem Bildschirm (Composition und Discover Media) setzt die Pro-Version rein auf Touch-ButtonsFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Statt physischer Drehregler wie bei den günstigeren Systemen mit kleinerem Bildschirm (Composition und Discover Media) setzt die Pro-Version rein auf Touch-Buttons
Die Kopffreiheit unter der Coupé-Line geht absolut in Ordnung, ebenso wie Ergonomie und Bedienung, die wie im Polo einfach klasse istFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Die Kopffreiheit unter der Coupé-Line geht absolut in Ordnung, ebenso wie Ergonomie und Bedienung, die wie im Polo einfach klasse ist
Als R-Line rollt der Taigo serienmäßig auf 17-Zoll-Räder. Unser Tester war mit 18-Zöllern ausgestattet – wie seine Brüder mit WinterreifenFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Als R-Line rollt der Taigo serienmäßig auf 17-Zoll-Räder. Unser Tester war mit 18-Zöllern ausgestattet – wie seine Brüder mit Winterreifen
Auch ohne verstellbarem Fahrwerk, wie es beim Polo angeboten wird, mangelt es dem Taigo nicht an Komfort und Fahrspaß – sei es in der Stadt oder auf der LangstreckeFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Auch ohne verstellbarem Fahrwerk, wie es beim Polo angeboten wird, mangelt es dem Taigo nicht an Komfort und Fahrspaß – sei es in der Stadt oder auf der Langstrecke
Ab der Style- Linie gibt es beim T-Cross LED-Scheinwerfer in Serie. Dazu kommt adaptives Fernlicht zu 250 Euro. IQ.Light wird nicht angebotenFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Ab der Style- Linie gibt es beim T-Cross LED-Scheinwerfer in Serie. Dazu kommt adaptives Fernlicht zu 250 Euro. IQ.Light wird nicht angeboten
LED-Scheinwerfer bietet der Taigo generell. Matrix- LED-Licht (IQ.Light) kommt ab der Style- Version in SerieFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
LED-Scheinwerfer bietet der Taigo generell. Matrix- LED-Licht (IQ.Light) kommt ab der Style- Version in Serie
Wie beim Taigo sind LED-Scheinwerfer ab der Basis Serie. IQ.Light kommt beim Style ohne Aufpreis hinzuFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Wie beim Taigo sind LED-Scheinwerfer ab der Basis Serie. IQ.Light kommt beim Style ohne Aufpreis hinzu
Während Materialwahl und Fixierpunkte für Ladegut gleich ausfallen, variiert das Kofferraumvolumen deutlich. Beim Polo sind es 351 bis 1.125 LiterFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Während Materialwahl und Fixierpunkte für Ladegut gleich ausfallen, variiert das Kofferraumvolumen deutlich. Beim Polo sind es 351 bis 1.125 Liter
Der Taigo trumpft mit dem längsten Kofferraum, sein Volumen beträgt 440 bis 1.220 LiterFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Der Taigo trumpft mit dem längsten Kofferraum, sein Volumen beträgt 440 bis 1.220 Liter
Am meisten Transportgut schluckt der T-Cross mit 385/455 bis 1.281 Liter. Als einziger hat er eine um 14 Zentimeter längs verschiebbare BankFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Am meisten Transportgut schluckt der T-Cross mit 385/455 bis 1.281 Liter. Als einziger hat er eine um 14 Zentimeter längs verschiebbare Bank
Das 10,25 Zoll große Digital Cockpit Pro ist ab dem Polo Style immer dabei und bietet diverse, individuell gestaltbare AnsichtenFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Das 10,25 Zoll große Digital Cockpit Pro ist ab dem Polo Style immer dabei und bietet diverse, individuell gestaltbare Ansichten
Alle drei erhalten ab der Basis Digitalinstrumente. Die Pro- Version des Taigo (ab Style) weist jedoch eine eigenständige, sportive Grafik aufFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Alle drei erhalten ab der Basis Digitalinstrumente. Die Pro- Version des Taigo (ab Style) weist jedoch eine eigenständige, sportive Grafik auf
Beim T-Cross kostet die Digitalanzeige in der Pro-Version generell einen Aufpreis von 400 EuroFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Beim T-Cross kostet die Digitalanzeige in der Pro-Version generell einen Aufpreis von 400 Euro
Schickes LEDLicht gibt es bei allen Dreien in Serie. Ab Polo Style sind auch animierte Blinker dabeiFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Schickes LEDLicht gibt es bei allen Dreien in Serie. Ab Polo Style sind auch animierte Blinker dabei
Passend zum schnittigen Heckabschluss leistet sich der Taigo ein schmales Leuchtenband. Dynamische Blinker würden ihm auch gut stehenFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Passend zum schnittigen Heckabschluss leistet sich der Taigo ein schmales Leuchtenband. Dynamische Blinker würden ihm auch gut stehen
Als einziger signalisiert der T-Cross einen Abbiegewunsch mit GlühbirnenFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Als einziger signalisiert der T-Cross einen Abbiegewunsch mit Glühbirnen
Polo Style-Standard sind 15-Zoll-Räder. Unser Testwagen kam auf 17-Zoll-Felgen, die guten Komfort mit knackigem Handling verbindenFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Polo Style-Standard sind 15-Zoll-Räder. Unser Testwagen kam auf 17-Zoll-Felgen, die guten Komfort mit knackigem Handling verbinden
Der Polo-Fahrverhalten setzte in seiner Klasse Maßstäbe, die Volkswagen auf seine SUV-Brüder ohne weiteres übertragen konnteFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Der Polo-Fahrverhalten setzte in seiner Klasse Maßstäbe, die Volkswagen auf seine SUV-Brüder ohne weiteres übertragen konnte
Im Handling ist der Polo narrensicher, komfortabel und präzise. Seine Stärke spielt er dank tiefem Schwerpunkt durch ausgeprägte Dynamik ausFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Im Handling ist der Polo narrensicher, komfortabel und präzise. Seine Stärke spielt er dank tiefem Schwerpunkt durch ausgeprägte Dynamik aus
Formidable Sitzposition, peppige Dekor-Blenden und klasse Bedienbarkeit – der T-Cross liefert eine klasse Vorstellung abFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Formidable Sitzposition, peppige Dekor-Blenden und klasse Bedienbarkeit – der T-Cross liefert eine klasse Vorstellung ab
17-Zoll-Räder sind beim T-Cross R-Line Serie. Selbst 18-Zöller wie im Test schmälern den Komfort kaum und schärfen zudem das HandlingFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
17-Zoll-Räder sind beim T-Cross R-Line Serie. Selbst 18-Zöller wie im Test schmälern den Komfort kaum und schärfen zudem das Handling
Sicher und präzise im Fahrverhalten – zudem zeigt sich der T-Cross im Direktvergleich eine Spur komfortabler als Polo und TaigoFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Sicher und präzise im Fahrverhalten – zudem zeigt sich der T-Cross im Direktvergleich eine Spur komfortabler als Polo und Taigo
Man merkt, dass er der jüngste Spross ist, denn eine Umfeldbeleuchtung mit Logo-Projektion bietet nur der neue TaigoFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Man merkt, dass er der jüngste Spross ist, denn eine Umfeldbeleuchtung mit Logo-Projektion bietet nur der neue Taigo
Die R-Line-Ausstattung des Taigo ist am umfangreichsten. Neben spezifischen Stoßfängern und IQ.Light gibt es die Dachreling und den Innenhimmel in SchwarzFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Die R-Line-Ausstattung des Taigo ist am umfangreichsten. Neben spezifischen Stoßfängern und IQ.Light gibt es die Dachreling und den Innenhimmel in Schwarz
Nicht ganz so üppig fällt die R-Line-Version des T-Cross aus. Beheizbare Vordersitze und 17-Zoll-Räder bietet auch der TaigoFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Nicht ganz so üppig fällt die R-Line-Version des T-Cross aus. Beheizbare Vordersitze und 17-Zoll-Räder bietet auch der Taigo
Die Sport-Komfortsitze (ab Style) bieten Polo-Fahrern guten Seitenhalt und eine vorzügliche Ergonomie, was man gerade auf der Langstrecke zu schätzen verstehtFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Die Sport-Komfortsitze (ab Style) bieten Polo-Fahrern guten Seitenhalt und eine vorzügliche Ergonomie, was man gerade auf der Langstrecke zu schätzen versteht
Bei Polo-identischer Ergonomie setzt Volkswagen beim Taigo R-Line auf peppigere BezügeFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Bei Polo-identischer Ergonomie setzt Volkswagen beim Taigo R-Line auf peppigere Bezüge
Trotz abgewandelter Gestaltung sind die Sport-Komfortsitze des T-Cross R-Line gleichfalls bequem und langstreckentauglichFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Trotz abgewandelter Gestaltung sind die Sport-Komfortsitze des T-Cross R-Line gleichfalls bequem und langstreckentauglich
VW Polo Style 1.0 TSI DSGFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
VW Polo Style 1.0 TSI DSG
VW Taigo R-Line 1.0 TSI DSGFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
VW Taigo R-Line 1.0 TSI DSG
VW T-Cross R-Line 1.0 TSI DSGFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
VW T-Cross R-Line 1.0 TSI DSG
Alltagspraktisch ist der Polo-Kofferraum allemal. Wird mehr verlangt, ist der T-Cross erste Wahl. Dem steht der Taigo kaum nach, kompensiert die Coupé-Form mit LängeFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Alltagspraktisch ist der Polo-Kofferraum allemal. Wird mehr verlangt, ist der T-Cross erste Wahl. Dem steht der Taigo kaum nach, kompensiert die Coupé-Form mit Länge
Anmutung, Funktionalität und Bedienung sind beim Polo vorbildlichFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Anmutung, Funktionalität und Bedienung sind beim Polo vorbildlich
Das trifft ebenso auf den Taigo zu, der gleichfalls einen geschäumten Armaturenträger aufweistFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Das trifft ebenso auf den Taigo zu, der gleichfalls einen geschäumten Armaturenträger aufweist
Anders der T-Cross, dessen Armaturentafel aus Hart-Kunststoff besteht und keine zum Fahrer hin geneigte Form aufweistFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Anders der T-Cross, dessen Armaturentafel aus Hart-Kunststoff besteht und keine zum Fahrer hin geneigte Form aufweist
Zwei Erwachsene finden auch auf der Langstrecke im Polo- Fond Platz, obwohl die Beine mit stärker angewinkelten Knien leben müssenFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Zwei Erwachsene finden auch auf der Langstrecke im Polo- Fond Platz, obwohl die Beine mit stärker angewinkelten Knien leben müssen
Die Sitzposition im Fond des Taigo entspricht den Gegebenheiten im Polo. Nur beim Zustieg macht sich die um fünf Zentimeter höher gelegte Karosserie bemerkbarFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Die Sitzposition im Fond des Taigo entspricht den Gegebenheiten im Polo. Nur beim Zustieg macht sich die um fünf Zentimeter höher gelegte Karosserie bemerkbar
Im Fond des T-Cross ist alles ein wenig luftiger, die Sitzposition aufrechter mit besserer BeinauflageFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Im Fond des T-Cross ist alles ein wenig luftiger, die Sitzposition aufrechter mit besserer Beinauflage
Der Antriebsstrang mit 110 PS-Motor ist beim Polo generell an ein DSG gekoppeltFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Der Antriebsstrang mit 110 PS-Motor ist beim Polo generell an ein DSG gekoppelt
Identisch beim Taigo bei gleicher MotorisierungFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Identisch beim Taigo bei gleicher Motorisierung
Beim T-Cross lässt Volkswagen die Wahl zwischen Sechsgang-Handschaltung und einem DSG (plus 1.660 Euro) mit sieben StufenFoto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Beim T-Cross lässt Volkswagen die Wahl zwischen Sechsgang-Handschaltung und einem DSG (plus 1.660 Euro) mit sieben Stufen
Schön schräg, Hatchback-praktisch oder doch lieber SUV-variabel? Volkswagen lässt die freie Wahl – erstwagentauglich sind sie alle!Foto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
Schön schräg, Hatchback-praktisch oder doch lieber SUV-variabel? Volkswagen lässt die freie Wahl – erstwagentauglich sind sie alle!
Bild 1Foto: J. Bürgermeister/ D. Annamaier
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Bild 4
Bei allen ist optional der Travel Assist verfügbar, mit dem Polo, T-Cross und Taigo teilautonom fahren können
Den glasüberbauten 23,4-Zentimeter großen TFT-Touchscreen mit Top-Navi Discover Pro inklusive Sprachbedienung und Gestensteuerung kostet hier wie da und dort den gleichen Aufpreis
Statt physischer Drehregler wie bei den günstigeren Systemen mit kleinerem Bildschirm (Composition und Discover Media) setzt die Pro-Version rein auf Touch-Buttons
Die Kopffreiheit unter der Coupé-Line geht absolut in Ordnung, ebenso wie Ergonomie und Bedienung, die wie im Polo einfach klasse ist
Als R-Line rollt der Taigo serienmäßig auf 17-Zoll-Räder. Unser Tester war mit 18-Zöllern ausgestattet – wie seine Brüder mit Winterreifen
Auch ohne verstellbarem Fahrwerk, wie es beim Polo angeboten wird, mangelt es dem Taigo nicht an Komfort und Fahrspaß – sei es in der Stadt oder auf der Langstrecke
Ab der Style- Linie gibt es beim T-Cross LED-Scheinwerfer in Serie. Dazu kommt adaptives Fernlicht zu 250 Euro. IQ.Light wird nicht angeboten
LED-Scheinwerfer bietet der Taigo generell. Matrix- LED-Licht (IQ.Light) kommt ab der Style- Version in Serie
Wie beim Taigo sind LED-Scheinwerfer ab der Basis Serie. IQ.Light kommt beim Style ohne Aufpreis hinzu
Während Materialwahl und Fixierpunkte für Ladegut gleich ausfallen, variiert das Kofferraumvolumen deutlich. Beim Polo sind es 351 bis 1.125 Liter
Der Taigo trumpft mit dem längsten Kofferraum, sein Volumen beträgt 440 bis 1.220 Liter
Am meisten Transportgut schluckt der T-Cross mit 385/455 bis 1.281 Liter. Als einziger hat er eine um 14 Zentimeter längs verschiebbare Bank
Das 10,25 Zoll große Digital Cockpit Pro ist ab dem Polo Style immer dabei und bietet diverse, individuell gestaltbare Ansichten
Alle drei erhalten ab der Basis Digitalinstrumente. Die Pro- Version des Taigo (ab Style) weist jedoch eine eigenständige, sportive Grafik auf
Beim T-Cross kostet die Digitalanzeige in der Pro-Version generell einen Aufpreis von 400 Euro
Schickes LEDLicht gibt es bei allen Dreien in Serie. Ab Polo Style sind auch animierte Blinker dabei
Passend zum schnittigen Heckabschluss leistet sich der Taigo ein schmales Leuchtenband. Dynamische Blinker würden ihm auch gut stehen
Als einziger signalisiert der T-Cross einen Abbiegewunsch mit Glühbirnen
Polo Style-Standard sind 15-Zoll-Räder. Unser Testwagen kam auf 17-Zoll-Felgen, die guten Komfort mit knackigem Handling verbinden
Der Polo-Fahrverhalten setzte in seiner Klasse Maßstäbe, die Volkswagen auf seine SUV-Brüder ohne weiteres übertragen konnte
Im Handling ist der Polo narrensicher, komfortabel und präzise. Seine Stärke spielt er dank tiefem Schwerpunkt durch ausgeprägte Dynamik aus
Formidable Sitzposition, peppige Dekor-Blenden und klasse Bedienbarkeit – der T-Cross liefert eine klasse Vorstellung ab
17-Zoll-Räder sind beim T-Cross R-Line Serie. Selbst 18-Zöller wie im Test schmälern den Komfort kaum und schärfen zudem das Handling
Sicher und präzise im Fahrverhalten – zudem zeigt sich der T-Cross im Direktvergleich eine Spur komfortabler als Polo und Taigo
Man merkt, dass er der jüngste Spross ist, denn eine Umfeldbeleuchtung mit Logo-Projektion bietet nur der neue Taigo
Die R-Line-Ausstattung des Taigo ist am umfangreichsten. Neben spezifischen Stoßfängern und IQ.Light gibt es die Dachreling und den Innenhimmel in Schwarz
Nicht ganz so üppig fällt die R-Line-Version des T-Cross aus. Beheizbare Vordersitze und 17-Zoll-Räder bietet auch der Taigo
Die Sport-Komfortsitze (ab Style) bieten Polo-Fahrern guten Seitenhalt und eine vorzügliche Ergonomie, was man gerade auf der Langstrecke zu schätzen versteht
Bei Polo-identischer Ergonomie setzt Volkswagen beim Taigo R-Line auf peppigere Bezüge
Trotz abgewandelter Gestaltung sind die Sport-Komfortsitze des T-Cross R-Line gleichfalls bequem und langstreckentauglich
VW Polo Style 1.0 TSI DSG
VW Taigo R-Line 1.0 TSI DSG
VW T-Cross R-Line 1.0 TSI DSG
Alltagspraktisch ist der Polo-Kofferraum allemal. Wird mehr verlangt, ist der T-Cross erste Wahl. Dem steht der Taigo kaum nach, kompensiert die Coupé-Form mit Länge
Anmutung, Funktionalität und Bedienung sind beim Polo vorbildlich
Das trifft ebenso auf den Taigo zu, der gleichfalls einen geschäumten Armaturenträger aufweist
Anders der T-Cross, dessen Armaturentafel aus Hart-Kunststoff besteht und keine zum Fahrer hin geneigte Form aufweist
Zwei Erwachsene finden auch auf der Langstrecke im Polo- Fond Platz, obwohl die Beine mit stärker angewinkelten Knien leben müssen
Die Sitzposition im Fond des Taigo entspricht den Gegebenheiten im Polo. Nur beim Zustieg macht sich die um fünf Zentimeter höher gelegte Karosserie bemerkbar
Im Fond des T-Cross ist alles ein wenig luftiger, die Sitzposition aufrechter mit besserer Beinauflage
Der Antriebsstrang mit 110 PS-Motor ist beim Polo generell an ein DSG gekoppelt
Identisch beim Taigo bei gleicher Motorisierung
Beim T-Cross lässt Volkswagen die Wahl zwischen Sechsgang-Handschaltung und einem DSG (plus 1.660 Euro) mit sieben Stufen
Schön schräg, Hatchback-praktisch oder doch lieber SUV-variabel? Volkswagen lässt die freie Wahl – erstwagentauglich sind sie alle!

Platzhirsch im Revier der modernen Kleinwagen ist seit Jahren der bewährte Polo, den sie bei Volkswagen zuletzt im Sommer 2021 nach vier Jahren aufgefrischt haben. An seinen ungemein ausgewogenen Eigen­schaften führte lange Zeit einfach kein Weg vorbei. Doch mit dem weiterhin druckvollen SUV-Boom tut sich die nunmehr sechste Polo-Generationen nicht mehr ganz so leicht beim Führungsanspruch in der Viermeter-Klasse – insbesondere, wenn markeninterne Rivalen zunehmend an Achtung gewinnen. Ein tolles Beispiel dafür ist der T-Cross. Denn was sich seit Einführung auf dessen Hochsitz getan hat, ist eine großartige Erfolgsgeschichte, an der das citypraktische SUV seit 2018 schreibt. Wie sein Polo-Bruder basiert auch der T-Cross auf der A0-Plattform des modularen Querbaukastens MQB. Somit nutzen beide Volkswagen die modernste Technik aus Wolfsburg. Wie sich bereits im Vergleichstest beider Gefährten (GF 9/19) herausstellte, sprechen viele Aspekte für das SUV. Am neuen Bestseller schätzen viele Kunden die gute Übersicht, die etwas höhere Sitzposition und die gute Ergonomie der hochbauenden, aber nicht zu großen Karosserie.

Jetzt legen die Wolfsburger nach, bringen ein Crossover-Coupé in die Kleinwagenklasse. Dabei musste der neue Konkurrent des 4,11 Meter langen T-Cross nicht einmal neu entwickelt werden – er läuft schon seit 2020 als VW Nivus in Brasilien vom Band. Die europäische Variante, die im spanischen Pamplona neben dem T-Cross gebaut wird, hört auf den Namen Taigo und streckt sich, bei nahezu gleichem Radstand, mit 4,27 Metern deutlich länger auf der Plattform als der T-Cross, was ihm viel Beifall bei seinem ersten Test (GF 1/22) einbrachte.

Grünes Licht kommt auch vom Controller der Haushaltskasse: Bringt man Antrieb und Ausstattungspaket, das stets individuell geschnürt ist, auf den kleinsten gemeinsamen Nenner (95 PS-TSI, Klimaanlage, Stahlfelgen), so ist der Taigo gar der günstige kleine Volkswagen. Doch ist der damit auch die beste Wahl? Ein Vergleichstest bringt Klarheit.

Runde eins: Die Karosserie. Als Gemeinsamkeit ist hier der Zustieg über vier Portale zu werten, die bei allen Dreien obligatorisch sind. Treten wir also ein, in die große Welt der Kleinen.

Die Türen von Polo, T-Cross und Taigo lassen sich gleichermaßen weit öffnen, wobei der Einstieg beim T-Cross am leichtesten gelingt, da er zwölf Zentimeter höher baut als der Polo, und den Taigo um sechs Zentimeter übertrumpft. Bei letzteren gilt es bei identischen Türmaßen den Kopf etwas mehr einzuziehen. Nehmen wir den Polo als Referenz, reserviert er einen Großteil des verfügbaren Platzes zuerst den Passagieren in der ersten Reihe. Egal ob Kopf- oder Ellbogenfreiheit, man mag kaum glauben, in einem Kleinwagen zu sitzen.

Taigo profitiert von Polo und T-Cross

Beim Taigo zeichnet sich vorn bei ebenfalls verblüffend großzügiger Innenraumbreite ein identisches Platzangebot ab, mit einem kleinen Vorteil durch die etwas erhöhte Sitzposition, die sich scheinbar allein aus einer Höherlegung der Karosserie ergibt. Ganz anders der T-Cross. Vorn sitzen Fahrer und Beifahrer zehn Zentimeter höher sowie aufrechter als im Polo. Zudem wirkt sich die Dachhöhe im T-Cross positiv auf die Kopffreiheit aus. Bei etwa 1,80 Meter Körpergröße passt bei Polo und Taigo eine Handbreit zwischen Scheitel und Himmel, beim T-Cross sind es gar eineinhalb. Das vermittelt noch mehr Raumgefühl – ohne dass sich Polo- und Taigo-Piloten über Enge beschweren könnten. Hinsichtlich der Übersicht nach vorne und zur Seite ergeben sich klare Vorteile für T-Cross und Taigo. Bei letzterem wird wegen des Coupé-Abschlusses mit flacherer Heckscheibe die Rücksicht deutlich einschränkt.

Was uns nun zur zweiten Sitzreihe führt. Nur beim T-Cross rutscht man in den Fond nahezu über eine Ebene auf die bequeme Sitzbank, während Taigo und erst recht der Polo stufig zu entern sind. Trotz flach abfallender Dachlinie des Taigo liegen Platzangebot und Kopfreiheit in Reihe zwei mit dem Polo gleich auf. Niemand im Fond muss sitzend den Kopf einziehen. Aufrechter sitzt man jedoch im SUV T-Cross, bei dem auch die Bein- auflage am komfortabelsten ausfällt. In Polo und Taigo hingegen werden die Knie doch vergleichsweise hochgehalten. In zweiter Reihe hadern Normalgewachsene in allen drei Modellen kaum mit der Kniefreiheit, weshalb sie das Prädikat „langstreckentauglich“ verdienen. Allgemein gilt zudem: Der jeweils fünfte Platz in der Mitte ist nur für wirklich kurze Strecken oder Kinder geeignet.

Als der beste Allrounder stellt sich jedoch der T-Cross heraus. Während der Hatchback und das SUV-Coupé mit zweigeteilt umlegbaren Rückenlehnen punkten, kontert das SUV zusätzlich mit einer um 14 Zentimeter in der Länge verschiebbaren Rückbank. Das erhöht insbesondere die Variabilität des Ladeabteils, das im Vergleich am größten ausfällt. 385 Liter sind es normal, bei vorgerückter Bank wächst das Volumen auf 455 Liter und bei umgelegter Rückbank fasst der Kofferraum satte 1.281 Liter. Da reicht unser Polo mit 351 bis 1.225 Liter nicht heran, bietet aber gleichermaßen einen ebenen Ladeboden. Beim Taigo ist Frachtgut hingegen über eine Stufe zu hieven. Auf Kosten seines schönen Hecks weist er mit 75,5 Zentimeter auch die höchste Ladekante auf. Bei den anderen kratzt sie an der 70 Zentimeter-Marke. Von der im Vergleich überragenden Fahrzeuglänge von 4,27 Meter profitiert das Ladevolumen des Taigo erheblich. Mit alltagspraktischen 440 bis 1.220 Liter reiht er sich zwischen seinen Brüdern, aber ganz nah beim T-Cross ein. Der größere Überhang des Taigo-Hecks sorgt zudem für die üppigste Kofferraumlänge von 82 Zentimetern. Hier können T-Cross (64 Zentimeter) und Polo (66 Zentimeter) nicht mithalten. Bei gleicher Laderaumbreite von einem Meter bietet der T-Cross wiederum die größte Ladeluke aufgrund seines weniger eingezogenen Dachs. Bei ihm ist der doppelte Ladeboden funktional wie beim Taigo. Beim Polo verhindert der Subwoofer des Beats Audio Systems (500 Euro) diese ansonsten ebenfalls verfügbare Variationsmöglichkeit.

Das überlegene Frachtabteil hat der T-Cross

Kehren wir noch einmal zurück zur Fahrerposition. Die Testwagen Taigo und T-Cross kommen im R-Line-Trimm daher. Ihre jeweils erstklassigen, straff gepolsterten Sportkomfort-Sitze tragen zum Wohlbefinden an Bord bei. Das ist auch beim Polo so, obwohl für dessen Style-Bestuhlung Volkswagen einfachere Bezugsstoffe wählt. Ausreichend Seitenhalt bieten sie alle, selbst wenn mit abgewandelten Wangen gearbeitet wurde. Auch Ablagen bieten die drei reichlich. Hierbei orientiert sich Volkswagen wohlweislich an das hervorragende, praktische Polo- Konzept. Leichte Vorteile in Sachen Bedienergonomie verzeichnen die Cockpits von Polo- und Taigo, sind ihre Bedienelemente doch zum Fahrer hin orientiert. Auch das Thema Qualität wird in Polo und Taigo etwas größer geschrieben, ihre weich geschäumten Armaturenträger liegen schlicht auf einem anderen Level als das T-Cross-Pendant aus Hartkunststoff. Der bietet wiederum als einziger eine verstellbare Mittelarmlehne mit mehrstufiger Arretierung. Warum gibt es das nicht bei Polo und Taigo?

Im Cockpit punktet der T-Cross

Im Direktvergleich wird im Übrigen deutlich, dass Polo- und Taigo eine identische Bedienstruktur aufweisen, mit Leisten zur Schnelltastenwahl in der unteren Mittelkonsole. Beim T-Cross sind diese Bedienfelder viel praktischer zwischen Klimaautomatik und mittlere Luftausströmer platziert, was ihm letztlich den entscheidenden Siegpunkt im Kapitel Cockpit beschert. Ansonsten liegen alle drei gleich auf. Ihre Touch-Bildschirme liegen perfekt im Blickfeld. Der größere Touchscreen mit 23,4 Zentimeter Bilddiagonale kostet mit Navigations-Umfängen samt Streaming und Internetzugang einheitlich 1.670 Euro Aufpreis. Gut ablesbare digitale Anzeigen sind hingegen obligatorisch an Bord. Die Pro-Version mit mehr Funktionen kostet beim T-Cross Aufpreis (400 Euro), während sie bei Polo und Taigo ab der Linien Style erfreulicherweise zum Serienumfang zählen. Die Displays von Polo und T-Cross weisen einheitliche Grafiken auf. Der Taigo leistet sich ein eigenständiges Design.

Fahrfreude mit dem 110 PS-Benziner

Nun das Technik-Match im Kapitel Antrieb. Um echte Vergleichbarkeit herzustellen, sollte das Trio identische Triebwerke mit gleicher Leistung haben, was mit dem hochmodernen Dreizylinder-Benziner gewährleistet wird. Den bewährten Einliter-TSI mit 110 PS Leistung koppelt Volkswagen beim Polo obligatorisch an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, das mit samtweichen und wieselflinken Gangwechseln trumpft. Bei T-Cross und Taigo lässt sich die DSG-Automatik optional hinzu buchen. Und um es kurz zu machen: Der Direkteinspritzer macht seine Sache wie erwartet gut. Dass unter allen drei Motorhauben Dreizylinder-Benziner arbeiten, hört man keinem der Testkandidaten an. Wirkungsvoll gekapselt gefällt das kleine Turboaggregat im Polo mit guter Laufruhe. Auffällig agil und kraftvoll leitet das Triebwerk seine maximale Schubkraft von 160 Newtonmeter ab 2.000 Umdrehungen an die vordere Antriebsachse in Richtung Räder weiter. Spontan und mit kaum merklicher Verzögerung nimmt der Motor das Gas an und dreht ohne Durchhänger bis 6.100/min hoch. Zudem hält er sich bei sportlicher Fahrweise akustisch vornehm zurück, obwohl der kleine Wolfsburger sogar die schnellste Beschleunigungszeit in den Asphalt stanzt. Als einziger im Trio schafft er den Sprint von null auf Tempo 100 in 10,4 Sekunden. Hier macht sich das geringe Gesamtgewicht von 1.207 Kilogramm bezahlt. Der um rund 50 Kilogramm schwere Taigo ist vier Zehntel langsamer, das Schwergewicht T-Cross (1.290 Kilo) kratzt bereits an der Elf-Sekunden-Marke. Darüber hinaus erledigt der Polo auch Überholvorgänge (80-120 km/h) mit 7,4 zu 7,8 und 7,9 Sekunden lässiger als seine SUV-Geschwister. Dass der Polo eine um vier bis sechs km/h höhere Endgeschwindigkeit erreicht, ist eher nebensächlich. Tempo 200 nach Tacho erreichen alle drei.

Auf kurvigem Geläuf müssen die für sich betrachtet gleichermaßen präzise wie flotten SUV T-Cross und Taigo den Polo ziehen lassen. Dessen tieferer Schwerpunkt bietet hier schlicht bessere Voraussetzungen. Es macht durchaus Sinn, dass Volkswagen nur für den Polo das Sport-Select-Fahrwerk (400 Euro) anbietet, das auf Knopfdruck die Dämpfer strafft und so eine forschere Gangart fördert. Aber auch ohne Sport-Fahrwerk servieren die größeren Brüder, trotz der optionalen 18-Zoll-Räder einen Tick besseren Fahrkomfort – nicht zuletzt auch ein Verdienst ihrer größeren Raddurchmesser.

Verblüffend beim Verbrauch

Auch beim Akustikkomfort überraschen T-Cross und das Youngster-Coupé, die im Fahrbetrieb stets eine Spur leiser auftreten als der Polo. Vor allem in Sachen geringer Windgeräusche stehen sie dem Altmeister in nichts nach. Dass beide SUV etwas mehr verbrauchen, war zu erwarten, sind sie doch 50 (Taigo) beziehungsweise 80 Kilogramm (T-Cross) schwerer, höher und müssen mit einem etwas schlechteren cW-Wert klar kommen.

Dennoch überraschte der geringe Bedarf, der beim T-Cross im Testschnitt bei 6,7 Liter auf 100 Kilometer lag. Nur 0,2 Liter weniger konsumierte der Taigo. Den Bestwert lieferte der Polo mit 6,2 Liter Super ab. Beinahe ein Remis also unter den SUV-Brüdern, beide aber knapp hinter dem Kleinwagen-Klassiker. Wobei noch zu bemerken wäre: Vorausschauend bewegt, lassen sich alle drei auch unter fünf Liter drücken – ein formidabler Beweis der enormen Effizienz des kleinen TSI, der – man muss es eigentlich kaum erwähnen – die umweltschonenden, aktuell geforderten Abgasnormen erfüllt. Ist Eile verlangt, muss man sich über einen Express-Zuschlag bewusst sein, der aber überschaubar ausfällt.

Bleiben in der letzten Runde die Kosten zu beurteilen. Der Einstieg in die Polo-Klasse ist mit 19.345 Euro am günstigsten mit der 80 PS starken Einliter-MPI-Motorisierung. Nur knapp folgt hier der Taigo 1.0 TSI mit 95 PS zu 19.865 Euro. Für den T-Cross geht es mit dem gleichen Antrieb bei 20.775 Euro los, bei allen dreien im übrigen mit Fünfgang-Handschaltgetriebe. Bei unseren erheblich umfangreicher ausgestatteten Testwagen schaut das etwas anders aus. Auf 26.510 Euro kommt der Polo mit DSG in der Linie Style, der bereits etwa mit 15-Zoll-Alurädern, LED-Matrix-Scheinwerfern (IQ.Light) sowie mit Ambientebeleuchtung ausgeliefert wird. Als R-Line, wie seine beiden Kontrahenten angetreten sind, kommt der top ausgestattete Polo auf 27.555 Euro. 2.400 Euro sind für den T-Cross R-Line 1.0 TSI mit DSG mehr anzulegen. Bei ihm sind 17-Zöller im Serienumfang dabei sowie LED-Scheinwerfer. IQ.Light wird für ihn gar nicht angeboten. Das neue Trendsetter-SUV-Coupé Taigo steigt als R-Line zu 30.000 Euro in den Ring.

Unterschiedliche Ausstattungspakete

Zur verführerisch schicken Optik bekommt man für das Geld aber auch am meisten geboten. IQ.Light ist schon an Bord, 17-Zoll-Alus, eine Umfeldbeleuchtung mit Logoprojektion, schwarzer Dachhimmel plus Ambientelicht. Eine kabellose Ankopplung von Smartphones gibt es bei allen drei Testern obendrauf. Selbstredend, dass die Liste der Sonderausstattungen ebenfalls reichhaltig angerichtet ist, seien es diverse Fahrassistenten oder eine Climatronic – Features, die sich preislich alle auf dem jeweils gleichem Niveau bewegen und das Fahren angenehmer und sicherer machen.

Die drei Volkswagen machen ihre Sache wirklich gut. Der Altmeister Polo mit dem fahraktivsten Auftreten bietet Wertigkeit ohne Einschränkungen und erstaunlich viel Platz – ein kleiner Golf eben. Der T-Cross kontert mit der großen Flexibilität seines Innenraumkonzepts und der hohen sowie aufrechten Sitzposition. Bei der Ausstattung und der Materialwahl aber reicht er nicht an den Polo heran. Und das fesche neue Coupé? Der Taigo positioniert sich clever dazwischen, serviert Polo-ähnliche Wertigkeit und Optionen wie Matrix-Scheinwerfer. Auf eine verschiebbare Rückbank verzichtet er, serviert durch seine spürbar größere Länge aber einen kaum kleineren Kofferraum als das SUV – trotz fescher Coupé-Dachlinie. Beim Verbrauch liegt der Hatchback vorne, zudem bietet er als einziger die Wahl eines alternativen Antriebs in Form des TGI-Motors. Toll, dass Volkswagen solch eine Varianz in der Viermeter-Klasse anbietet.


Test kompakt

Bereits das City-SUV T-Cross ist eine echte Bereicherung in der Kleinwagenklasse. Mit größerem Raumangebot und höchster Variabilität holt es Punkte vom geräumigen Polo. Der neue Star im Feld ist aber klar das fesche Cross-over-Coupé Taigo, das die ausgereifte Technologie seiner Brüder nutzt und dem T-Cross an Komfort kaum nach steht. Der Polo kontert mit günstigem Einstand und Verbrauch, geriert sich zudem als Handlingmeister im Feld. Letztlich ist es eine Frage des individuellen Geschmacks, wem man den Vorzug gibt. Denn echte Schwächen leistet sich im Trio keiner.