ZubehörtestFaltbarer VW-Fahrradträger - Mit dem Knirps auf Tour

Unbekannt

 · 26.11.2013

Zubehörtest: Faltbarer VW-Fahrradträger - Mit dem Knirps auf TourFoto: Martin Santoro
Zubehörtest: Faltbarer VW-Fahrradträger

Ein neuer Fahrradträger für die Anhängevorrichtung von VW Zubehör löst Stauprobleme. Im aktuellen Golf und Golf Variant passt er gefaltet sogar in die Reserveradmulde

  Zubehörtest: Faltbarer VW-FahrradträgerFoto: Martin Santoro
Zubehörtest: Faltbarer VW-Fahrradträger

Neben Dach- und Heckträgern sind vor allem die praktischen Fahrradträger zu Montage auf der Anhängerkupplung in Mode. Diese sind zwar meist etwas teurer, lassen sich aber in der Regel in wenigen Minuten auch von einer Person montieren. Voraussetzung ist natürlich die Anhängerkupplung – am besten mit Stahlkopf, denn nur wenige Systeme sind für Alu-Kupplungsköpfe zugelassen.

Ihre Vorteile spielen die Kupplungsträger beim Beladen aus. Die Räder müssen nur weni­ge Zentimeter vom Boden angehoben werden. Im montierten Zustand bieten sie meist weiterhin Zugang zum Kofferraum durch ein Abklapp­system. Wird der Träger während einer Auto­fahrt nicht gebraucht, kann er zusammengeklappt im Kofferraum, in der Garage oder im Keller aufbewahrt werden. Grundproblem dabei: Die meisten Träger beanspruchen reichlich Platz, insbesondere im Auto.

Verlagssonderveröffentlichung

Speziell um diesen Umstand hat man sich nun bei Volkswagen Zubehör intensiv Gedanken gemacht und in Zusammenarbeit mit dem renommierten Träger-Hersteller Uebler dessen Testsieger-Modell X21 Nano (Fahrradträger-Test GF 6/12, siehe unten) weiter verfeinert. Das Resultat ist der Micro II (Volkswagen Zubehör Artikel-Nr.: 5G0 071 105) zum Preis von 569 Euro. Der Träger ist bei allen Volkswagen-Partnern bestellbar. Er zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er dank weiterer pfiffiger Detaillösungen nun soweit zusammenfaltbar ist, dass er in seiner mitgelieferten Tasche verstaut im aktuellen Golf und Golf Variant komplett in der Reserveradmulde unterhalb des Ladebodens verschwindet.

Über die Fußentriegelung unterm Kennzeichenhalter wird der Träger abgeklappt – die Heckklappe lässt sich so ohne Einschränkung öffnen
Foto: Martin Santoro

GUTE FAHRT hat dies natürlich ausprobiert und zudem die Funktionalität des Systems im Alltag getestet. Das Aufklappen des Trägers gelingt problem­los, ohne Verletzungsgefahr und selbsterklärend. Mit einer Person ist der 13 Kilo leichte Alu-Kunststoff-Träger schnell vorbereitet, mit wenig Kraftaufwand am Fahrzeug montiert und kann zwei Fahrräder mit einem Radstand von bis zu 1,22 Meter (auch E-Bikes bis 30 Kilo pro Stück) aufnehmen. Eine Erweiterung auf insgesamt 3 Räder ist bei diesem Träger aus Platzgründen nicht möglich.

Am Fahrzeug montiert, kann er per Fußbetätigung – auch beladen – abgeklappt werden und ermöglicht so den Zugang zum Kofferraum. Wieder aufgerichtet verriegelt er selbsttätig.

An Bord verschwindet der Träger

Die Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge und lässt den Träger auf kom­­­pakte 60x58x23 Zentimeter schrumpfen. Ab damit in die Tragetasche und dann der Clou: Kofferraumboden anhe­ben, die Tasche in die Reserveradmulde legen, im Golf 7 mittels des mitgelie­fer­ten Spannbandes sowie eines Befestigungselements fixieren, Ladeboden schließen – fertig. Im neuen Golf Variant wird ein U-förmiges, passgenau auf die Reserve­radmulde abgestimmtes Schaumteil aus Styrodur benötigt (Art.-Nr. 5G9 071 828 041), welches für 19,65 Euro extra bestellt werden muss. So ist der Träger in jedem Fall beschädigungs-, verrutsch- und klappersicher verstaut. Perfekt!