Markennews VW VW Amarok Vorab-Präsentation: Neue Generation des großen VW-Pickups

Martin Santoro

 · 12.07.2022

VW Amarok Vorab-Präsentation: Neue Generation des großen VW-Pickups

Volkswagen Nutzfahrzeuge bringt noch diese Jahr die Neuauflage des Amarok und macht es spannend. Jetzt zeigen die Hannoveraner erstmals den getarnten Pickup im Design-Center und verraten erste Informationen dazu

Designt und konzipiert wurde der Amarok in Deutschland und Australien, gebaut wird er bei Ford in Südafrika | Fotos VWN
Designt und konzipiert wurde der Amarok in Deutschland und Australien, gebaut wird er bei Ford in Südafrika | Fotos VWN
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Obwohl sich die Breite des künftigen Amarok um vier Zentimeter reduziert, wirkt der Pickup noch bulliger als sein Vorgänger | Fotos VWN
Obwohl sich die Breite des künftigen Amarok um vier Zentimeter reduziert, wirkt der Pickup noch bulliger als sein Vorgänger | Fotos VWN
Bei geheimen Prüffahrten auf dem VW-Testgelände in Ehra-Lessien demonstrierten die Vorserien-Fahrzeuge ihre Offroad- Kompetenzen | Fotos VWN
Bei geheimen Prüffahrten auf dem VW-Testgelände in Ehra-Lessien demonstrierten die Vorserien-Fahrzeuge ihre Offroad- Kompetenzen | Fotos VWN
VWNDesign- Chef Albert Kirzinger erläutert die Marken-DNA anhand der Scheinwerfer- Gestaltung | Fotos VWN
VWNDesign- Chef Albert Kirzinger erläutert die Marken-DNA anhand der Scheinwerfer- Gestaltung | Fotos VWN
Weitgehend getarnt, lässt das Cockpit wenig Rückschlüsse auf die Serie zu. Reichlich komfortabel erweist sich zumindest die typisch hohe Sitzposition | Fotos VWN
Weitgehend getarnt, lässt das Cockpit wenig Rückschlüsse auf die Serie zu. Reichlich komfortabel erweist sich zumindest die typisch hohe Sitzposition | Fotos VWN
Designt und konzipiert wurde der Amarok in Deutschland und Australien, gebaut wird er bei Ford in Südafrika | Fotos VWN
Designt und konzipiert wurde der Amarok in Deutschland und Australien, gebaut wird er bei Ford in Südafrika | Fotos VWN
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Obwohl sich die Breite des künftigen Amarok um vier Zentimeter reduziert, wirkt der Pickup noch bulliger als sein Vorgänger | Fotos VWN
Bei geheimen Prüffahrten auf dem VW-Testgelände in Ehra-Lessien demonstrierten die Vorserien-Fahrzeuge ihre Offroad- Kompetenzen | Fotos VWN
VWNDesign- Chef Albert Kirzinger erläutert die Marken-DNA anhand der Scheinwerfer- Gestaltung | Fotos VWN
Weitgehend getarnt, lässt das Cockpit wenig Rückschlüsse auf die Serie zu. Reichlich komfortabel erweist sich zumindest die typisch hohe Sitzposition | Fotos VWN
Designt und konzipiert wurde der Amarok in Deutschland und Australien, gebaut wird er bei Ford in Südafrika | Fotos VWN

Volkswagen Nutzfahrzeuge beschreitet bei der zweiten Generation des erfolgreichen Pickups Amarok ganz neue Wege. Und damit ist nicht nur das Design und die Technik gemeint: In enger Kooperation mit Ford entwickelt, kommt die Neuauflage des VW Amarok auf Basis des kommenden Ford Ranger, dessen Premiere gerade ein halbes Jahr zurück liegt.

Die Allianz beider Hersteller wurde schon vor Jahren geschmiedet und zeigt langsam erste Früchte. Durch die Zusammenarbeit lassen sich Entwicklungskosten teilen – eine gute Möglichkeit für die niedersächsischen Autobauer, diese Fahrzeugklasse noch profitabler zu bespielen. Denn schließlich gehört der Ford Ranger zu den weltweit meistverkauften Fahrzeugen in diesem Pickup-Segment. So offen, wie die Verantwortlichen im VWN-Design-Center die Kooperation kommunizieren, so bedeckt halten sie sich noch beim Thema Markteinführung und der künftigen Preisgestaltung. Jedoch sprechen bereits einige erkennbare Merkmale und Details am folierten Vorserien-Amarok für einen eigenständigen Auftritt des künftigen Pickup- Modells aus Hannover.

Einen großen Unterschied macht die Front mit LED- Scheinwerfern im Volkswagen-Look. Generell erhalten alle Amarok der zweiten Generation Voll-LED-Einheiten. Sogar IQ.Light mit LED-Matrix-Technologie wird angeboten werden – für die Top-Modelle optional. Daran ist bereits erkennbar, dass der Amarok edler und höher positioniert werden soll als der Ranger. Auch mit einer eigenständigen Grafik der serienmäßigen, vertikal geführten LED-Rückleuchten ist zu rechnen.

Auch ein neues Ladeklappen-Design hat Volkswagen angekündigt, dessen Schließmechanismus nun an die Zentralverriegelung gekoppelt ist. Außer Dach, Fenster und Türen samt der Griffe wird das Karosseriekleid klar die VW-DNA tragen und eine noch muskulösere Motorhaube aufweisen, so vermittelte man uns im Pressegespräch. Das entspräche den klaren Linien und scharfen Kanten der bekannten Design-Entwürfe, die GUTE FAHRT bereits in Ausgabe 2/2022 veröffentlicht hat. Das Design schaut wahrlich bulliger aus als beim ersten Amarok. Verlässliche Daten zeigen auch, dass der Neue in allen wichtigen Dimensionen zulegt. So wächst der Mini-Truck um rund zehn Zentimeter in die Länge und misst 5,35 Meter. Und weil sich der Radstand mit 3,27 Meter bald 18 Zentimeter mehr streckt als bisher, dazu die Überhänge kürzer ausfallen, dürfte dies vor allem den hinteren Passagieren in der Doppelkabine zugute kommen. Obendrein steigt die Nutzlast des Amarok auf bis zu 1,2 Tonnen. Die maximale Anhängelast von 3,5 Tonnen kann künftig für mehr Modell-Varianten angeboten werden. Ein Version mit Einzelkabine ist für den deutschen Markt übrigens nicht vorgesehen.

Breites Motorenangebot

Hierzulande werden Kunden zwischen einem Benziner sowie gleich vier Diesel-Aggregaten mit vier und sechs Zylindern sowie zwei bis drei Litern Hubraum wählen können. Dazu werden dem Kunden Heckantrieb, zuschaltbarer oder permanenten Allradantrieb zur Wahl gestellt.

Reichlich Auswahl wird es auch bei den Ausstattungsvarianten geben, die in „Amarok“, „Life“ und „Style gestaffelt sind. On Top kommen „PanAmericana“ mit ausgeprägtem Offroad-Charakter und „Aventura“ für das straßenorientierte Luxus-Klientel.

Bei den vorgestellten Erlkönigen durften wir in den getarnten Innenraum blicken, inklusive einer ersten Sitzprobe. Amarok-Freunde werden sich über die bewährt aufrechte und hohe Sitzposition freuen.

Mehr Interieur-Details liefert hingegen die Design-Skizze aus GF 2/2022. So erhält der Amarok ein komplett eigenständiges Armaturenboard. Auch Türverkleidungen und Ablagen zeigen Unterschiede zum Ford. Das Lenkrad stammt definitiv aus dem VW-Regal, die Lüftungsdüsen sind quergerippt. Künftig wird der VW-
Pickup über 30 Assistenten verfügen, davon sind 20 beim Amarok gänzlich neu.

Bei unserem ersten Kontakt konnte der Nachfolger des Erfolgsmodells bereits den Appetit auf mehr wecken. Der Countdown läuft für den komplett neu entwickelten Amarok, dessen Premiere auf Mitte des Jahres angekündigt und der Bestellstart auf Ende 2022 terminiert wurde. GUTE FAHRT wird an dieser Stelle berichten.