Vorstellung Skoda Karoq Facelift: Der „K“ rockt!

Skoda Karoq Vorstellung Skoda Karoq Facelift: Der „K“ rockt!

Martin Santoro

 12/18/2021, Lesezeit: 4 Minuten

Skoda modernisiert seinen Kassenschlager Karoq. Zum Update wurden speziell Beleuchtung, Infotainment und Assistenz nachjustiert. Dazu gibt es ein Eco-Paket mit veganen Leder-Bezügen

Seitliche Air Curtains minimieren Luftverwirbelungen, indem sie den Fahrtwind gezielt durch den Stoßfänger und entlang der Vorderräder leitenFoto: Skoda
Seitliche Air Curtains minimieren Luftverwirbelungen, indem sie den Fahrtwind gezielt durch den Stoßfänger und entlang der Vorderräder leiten
Bild 1Foto: Skoda
Der neue Heckdiffusor deutet einen Unterfahrschutz anFoto: Skoda
Der neue Heckdiffusor deutet einen Unterfahrschutz an
Aerodynamisch optimierte Räder in 17, 18 und 19 Zoll Größe ergänzen mit frischen Designs die lange Liste der SonderausstattungenFoto: Skoda
Aerodynamisch optimierte Räder in 17, 18 und 19 Zoll Größe ergänzen mit frischen Designs die lange Liste der Sonderausstattungen
Schmalere Rückleuchten mit geänderter Grafik strahlen jetzt generell mit LED-ModulenFoto: Skoda
Schmalere Rückleuchten mit geänderter Grafik strahlen jetzt generell mit LED-Modulen
Standard-LED-Fahrlicht ist Serie. Für noch bessere Sicht stehen Matrix- LED-Scheinwerfer zur Wahl. Die TFL-Signatur ist neu gestaltetFoto: Skoda
Standard-LED-Fahrlicht ist Serie. Für noch bessere Sicht stehen Matrix- LED-Scheinwerfer zur Wahl. Die TFL-Signatur ist neu gestaltet
Sichtliche Veränderungen erfahren im Interieur die Sitzbezüge, Dekorleisten und das Ambientelicht. Die Technologie hinter Infotainment, Konnektivität und Fahrassistenz entspricht den modernsten Möglichkeiten im AutomobilbusinessFoto: Skoda
Sichtliche Veränderungen erfahren im Interieur die Sitzbezüge, Dekorleisten und das Ambientelicht. Die Technologie hinter Infotainment, Konnektivität und Fahrassistenz entspricht den modernsten Möglichkeiten im Automobilbusiness
Am Karoq-Gipfel thront wie gewohnt der Sportline, der neben den bekannten schwarzen Akzenten in Wagenfarbe lackierte Schweller trägtFoto: Skoda
Am Karoq-Gipfel thront wie gewohnt der Sportline, der neben den bekannten schwarzen Akzenten in Wagenfarbe lackierte Schweller trägt
Als Topvariante erhält der Sportline exklusiv den stärksten Motor. Kombiniert wird der 190 PS-Benziner mit DSG und 4x4-AllradantiebFoto: Skoda
Als Topvariante erhält der Sportline exklusiv den stärksten Motor. Kombiniert wird der 190 PS-Benziner mit DSG und 4x4-Allradantieb
Front- und Heckschürze bekommen am Sportline ein eigenständiges Design, das seinen sportlichen Charakter unterstreichtFoto: Skoda
Front- und Heckschürze bekommen am Sportline ein eigenständiges Design, das seinen sportlichen Charakter unterstreicht
Bild 10Foto: Skoda
Ein Virtual Cockpit mit acht Zoll Diagonale ist Standard. Eine ebenso hochauflösende Version in 10,25 Zoll lässt sich als Extra hinzu buchenFoto: Skoda
Ein Virtual Cockpit mit acht Zoll Diagonale ist Standard. Eine ebenso hochauflösende Version in 10,25 Zoll lässt sich als Extra hinzu buchen
Im Fond finden Passagiere wie gewohnt reichlich Platz. Neu ist dort eine Ambiente-Beleuchtung in den TürenFoto: Skoda
Im Fond finden Passagiere wie gewohnt reichlich Platz. Neu ist dort eine Ambiente-Beleuchtung in den Türen
Dem Beifahrer steht gegen Aufpreis nun auch eine elektrische Sitzverstellung mit Memory-Funktion zur VerfügungFoto: Skoda
Dem Beifahrer steht gegen Aufpreis nun auch eine elektrische Sitzverstellung mit Memory-Funktion zur Verfügung
Seitliche Air Curtains minimieren Luftverwirbelungen, indem sie den Fahrtwind gezielt durch den Stoßfänger und entlang der Vorderräder leitenFoto: Skoda
Seitliche Air Curtains minimieren Luftverwirbelungen, indem sie den Fahrtwind gezielt durch den Stoßfänger und entlang der Vorderräder leiten
Bild 1Foto: Skoda
Bild 1
Der neue Heckdiffusor deutet einen Unterfahrschutz an
Aerodynamisch optimierte Räder in 17, 18 und 19 Zoll Größe ergänzen mit frischen Designs die lange Liste der Sonderausstattungen
Schmalere Rückleuchten mit geänderter Grafik strahlen jetzt generell mit LED-Modulen
Standard-LED-Fahrlicht ist Serie. Für noch bessere Sicht stehen Matrix- LED-Scheinwerfer zur Wahl. Die TFL-Signatur ist neu gestaltet
Sichtliche Veränderungen erfahren im Interieur die Sitzbezüge, Dekorleisten und das Ambientelicht. Die Technologie hinter Infotainment, Konnektivität und Fahrassistenz entspricht den modernsten Möglichkeiten im Automobilbusiness
Am Karoq-Gipfel thront wie gewohnt der Sportline, der neben den bekannten schwarzen Akzenten in Wagenfarbe lackierte Schweller trägt
Als Topvariante erhält der Sportline exklusiv den stärksten Motor. Kombiniert wird der 190 PS-Benziner mit DSG und 4x4-Allradantieb
Front- und Heckschürze bekommen am Sportline ein eigenständiges Design, das seinen sportlichen Charakter unterstreicht
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Ein Virtual Cockpit mit acht Zoll Diagonale ist Standard. Eine ebenso hochauflösende Version in 10,25 Zoll lässt sich als Extra hinzu buchen
Im Fond finden Passagiere wie gewohnt reichlich Platz. Neu ist dort eine Ambiente-Beleuchtung in den Türen
Dem Beifahrer steht gegen Aufpreis nun auch eine elektrische Sitzverstellung mit Memory-Funktion zur Verfügung
Seitliche Air Curtains minimieren Luftverwirbelungen, indem sie den Fahrtwind gezielt durch den Stoßfänger und entlang der Vorderräder leiten

Vier Jahre nach seinem Debüt blickt der Skoda Karoq auf eine halbe Million verkaufte Exemplare zurück, womit der Tscheche nach Octavia und noch vor Kodiaq zu den aktuell erfolgreichsten Modellen aus Mlada Boleslav zählt. Damit das auch künftig so bleibt, schickt Skoda den Verkaufsschlager in der Mitte seines Produktionszyklus zur Beauty-Farm, wo er ein vorsichtiges Lifting verpasst bekommt sowie ein gehöriges Technik-Update mit vielen Neuerungen. Das in 60 Ländern angebotene Kompakt-SUV kommt also zum Frühjahr 2022 fitter denn je zu den Kunden.

Basierend auf der A1-Skalierung des Modularen Querbaukastens MQB ist der Karoq direkt mit Audi Q2, Seat Ateca und VW T-Roc verwandt, die allesamt ihr Facelift-Debüt bereits absolviert haben. Als Letzter ist der beliebte Skoda an der Reihe, dessen Außenlänge mit 4,39 Meter kaum merklich gewachsen ist.

Stattdessen wurde die bewährte Optik behutsam an die aktuelle Designsprache der Marke angepasst. Erste Änderungen sind an der Front zu erkennen. Mit dem nun breiteren und hexagonal gestalteten Kühlergrill bekommt auch der Karoq das aktuelle Markengesicht. Weitere Detailänderungen, die ohne Modifikationen am Blech möglich sind, betreffen Schürzen und Leuchten.

Schmalere Augen, markanter Lidstrich

Durch die Neugestaltung des Kunststoff-Stoßfängers ließen sich flachere Scheinwerfergehäuse verwenden. Zudem verjüngen diese sich stufig entlang der Unterkante Richtung Grill. In diesem Bereich erfuhr auch die Tagfahrlicht-Signatur eine signifikante Änderung, indem sie jetzt zweigeteilt leuchtet. Als wichtigste technische Neuerung ist die Einführung optionaler Matrix-LED-Scheinwerfer zu nennen. Standard-LED-

Fahrlicht erhält der Karoq in allen Ausstattungen jetzt serienmäßig. Ein modifizierter Lufteinlass mit geändertem Gittermuster ziert die neue Frontschürze, die je nach Ausführung variiert. Markant sind die seitlichen Aufsätze, die als „Air Curtains“ fungieren, sprich, über gezielte Luftführung Verwirbelungen vermindern und damit verbrauchssenkend den Luftwiderstand optimieren. Ein robuster, schwarz genarbter Frontspoiler schließt die Frontpartie ab.

Unterstrichen wird der frische Look mit neu gestalteten Rückleuchten, die passend zu den Scheinwerfern schlanker ausfallen und ab sofort immer auf Voll-LED-Module setzen. Je nach Ausstattung gibt es dynamisches Blinklicht und eine animierte Welcome-Choreografie. Unterhalb der Ladekante ist ein Teil der Heckschürze nun in Wagenfarbe lackiert. Eine bessere Aerodynamik verheißt auch ein längerer Dachkantenspoiler mit seitlichen Finlets. Außerdem gibt es für die Allradvariante eine optimierte Tankverkleidung am Unterboden, die auch die Hinterachse umfasst. Laut Skoda verbessern sämtliche aerodynamischen Maßnahmen den Luftwiderstandsbeiwert des Karoq um neun Prozent auf nunmehr 0,30. Zusätzlich stehen neue, aerodynamisch optimierte Leichtmetallräder von 17 bis 19 Zoll zur Wahl.

Neuerungen lassen sich auch im Interieur entdecken. Zum Facelift ziehen frische Sitzbezüge und Dekorleisten ein. Auf Wunsch lässt sich ein auf Nachhaltigkeit ausgelegtes Eco-Paket buchen, bei dem die Polsterbezüge teils aus Recycling-Material wie PET-Flaschen hergestellt sind. Die Sitzwangen sind hingegen in „veganem Leder“ ausgeführt. Beim Eco-Paket ist eine Ambientebeleuchtung mit erweitertem Umfang Serie. Neben zehn wählbaren Farben sind zusätzlich die hinteren Türverkleidungen illuminiert. Das aus dem Octavia bekannte Zweispeichen-Lenkrad mit grifffreundlichen Rädchen fand bereits beim Modelljahr 2021 seinen Weg in den Innenraum des Kompakt-SUV.

Die digitale Welt wird ausgebaut

Auch in Sachen Konnektivität hat Skoda nachgelegt. In allen Ausstattungslinien sind künftig volldigitale
Instrumente serienmäßig. Standard ist ein acht Zoll großes Display, als Aufpreis-Option lässt sich ein 10,25-Zoll-Instrument ordern. Musik liefert das Basis- Radio mit 6,5-Zoll-Display. Die darüber rangierenden Infotainment-Systeme mit 8- und 9,2-Zoll Displays basieren auf dem neuesten Modularen Infotainment- Baukasten MIB3 und sind mit online-fähiger eSIM ausgestattet. Die drahtlose Anbindung eines Smartphones funktioniert über Apple Car Play und Android Auto, ein Fernzugriff auf den Karoq gelingt über die MySkoda-App. Darüber lässt sich das Auto etwa orten sowie ent- und verriegeln.

Zur verbesserten Sicherheit der Passagiere im Fond gibt zusätzliche Seitenairbags als Option sowie zahlreiche Assistenzsysteme wie den „Travel Assist“ mit aktiver Abstandsregelung und aktivem Spurhalteassistent.

Topvariante der Baureihe bleibt der Karoq Sportline. Mit Ausnahme des 1.0 TSI lässt er sich mit allen Antriebsversionen bestücken. Die stärkste Motorisierung, der Zweiliter-TSI mit 190 PS, ist dem Sportline vorbehalten. Der Vierzylinder wird mit Siebengang-DSG und 4x4-Allradantrieb kombiniert. Daneben bleibt das bewährte Motoren-Programm im Angebot. Basis ist der Dreizylinder-Benziner mit 110 PS, gefolgt vom 150 PS-TSI mit vier Zylindern und 1,5 Liter Hubraum. Als Diesel tritt der Zweiliter-TDI mit 116 und 150 PS an. Über alternative Antriebe war bis Redaktionsschluss ebenso wenig bekannt wie zu den Themen Bestellstart und Preis. Der Vorgänger startetet aktuell mit knapp 24.000 Euro.