Gute Fahrt
· 22.01.2026
Škoda Auto India hat den überarbeiteten Kushaq vorgestellt und stattet das SUV mit zahlreichen technischen Neuerungen aus. Das markanteste Update betrifft den Antriebsstrang: Erstmals in diesem Segment kommt ein Achtgang-Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler zum Einsatz, das mit dem 1.0 TSI kombiniert wird. Der Dreizylinder-Turbomotor leistet 85 kW oder 116 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 178 Newtonmetern. Alternativ lässt sich dieser Motor auch mit einem konventionellen Sechsgang-Schaltgetriebe ordern. Die zweite Antriebsoption bildet der 1.5 TSI mit vier Zylindern, der 110 kW oder 150 PS mobilisiert und 250 Newtonmeter Drehmoment bereitstellt. Dieser Vierzylinder verfügt über die Active Cylinder Technology und arbeitet ausschließlich mit einem Siebengang-DSG zusammen. Bei dieser Motorisierung kommen an allen vier Rädern Scheibenbremsen zum Einsatz. Die Bodenfreiheit von 188 Millimetern bleibt gegenüber dem Vorgänger unverändert und soll das SUV für unwegsames Gelände qualifizieren. Ashish Gupta, Brand Director bei Škoda Auto India, betont: "Bei Škoda ist es unsere Mission, europäische Technologie zu demokratisieren und sie für Kunden in ganz Indien zugänglicher zu machen."
Das Erscheinungsbild des Kushaq orientiert sich an der Modern Solid-Designsprache von Škoda. Die Frontpartie zeigt einen komplett neu gestalteten Kühlergrill mit Chromstreben und einem beleuchteten Lichtband. LED-Scheinwerfer, Parksensoren vorne und LED-Nebelscheinwerfer komplettieren die vordere Ansicht. Am Heck fallen die verbundenen Rückleuchten mit sequenziellen Blinkern auf, zwischen denen sich ein beleuchteter Škoda-Schriftzug erstreckt. Die Seitenansicht präsentiert klare Linien und robuste Verkleidungen an Radkästen und Schwellern. Serienmäßig rollen alle Varianten auf Leichtmetallfelgen. Die Farbpalette umfasst acht Optionen, darunter drei neue Lackierungen: Shimla Green, Steel Grey und Cherry Red. Erstmals bietet Škoda die Monte Carlo-Ausstattung bereits zum Marktstart an. Ein Panorama-Schiebedach gehört nun ebenso zur Serienausstattung wie eine zweifarbige Ambientebeleuchtung. Die elektrisch verstellbaren und belüfteten Vordersitze lassen sich in sechs Richtungen justieren. Der Kofferraum fasst 491 Liter, die sich durch Umklappen der Rücksitzlehnen auf 1.405 Liter erweitern lassen.
Das Infotainment-System verfügt über einen 10,1 Zoll großen Touchscreen und unterstützt kabelloses Android Auto sowie Apple CarPlay. Herzstück bildet ein Sprachassistent auf Basis des Google Automotive AI Agent, der Gemini ins Fahrzeug integriert. Das System bietet kontextsensitive Unterstützung und Echtzeitinformationen, sodass sich Musik, Anrufe und Klimaanlage per Sprachbefehl steuern lassen. Die Entwickler haben das System speziell auf indische Bedürfnisse zugeschnitten und die Erkennung indisch-englischer Akzente optimiert. Zur Serienausstattung zählen außerdem eine Climatronic, ein elektrisches Schiebedach, belüftete elektrische Vordersitze, Tempomat, Rückfahrkamera mit Sensoren und kabelloses Laden. Eine Massagefunktion für die Rücksitze stellt eine weitere Neuheit in diesem Segment dar. Bei der Sicherheit erfüllt der Kushaq die globalen Fünf-Sterne-Standards von NCAP. Serienmäßig verfügen alle Varianten über mehr als 25 aktive und passive Sicherheitsmerkmale, darunter sechs Airbags. Die höheren Ausstattungslinien bieten über 40 Sicherheitsfeatures. Heckwischer, Heckscheibenheizung und automatische Regensensoren gehören ebenfalls zur Grundausstattung und sollen die Sicherheit bei widrigen Wetterbedingungen verbessern.
Der Name Kushaq leitet sich vom Sanskrit-Wort für Kaiser ab. Das 2021 vorgestellte SUV war das erste Modell von Škoda auf der MQB-A0-IN-Plattform, die Teams in Indien und Tschechien gemeinsam entwickelten. Bislang wurden mehr als 94.900 Einheiten verkauft. Škoda exportiert den Kushaq in den Nahen Osten und als CKD-Bausatz nach Vietnam. Die überarbeitete Version setzt diese Strategie fort und behält praktische Ausstattungsmerkmale des Vorgängers bei. Škoda ist seit dem Jahr 2000 in Indien aktiv und etablierte sich als erste Marke des Volkswagen Konzerns auf dem Subkontinent. Nachdem Škoda 2018 die Verantwortung für die Aktivitäten des Volkswagen Konzerns in Indien übernommen hatte, startete eine Modelloffensive dem Motto Made in India, for India. Nach dem Kushaq folgten die Limousine Slavia und Anfang 2025 das SUV Kylaq. Aufgrund der starken Nachfrage im Segment der Fahrzeuge vier Metern Länge trug der Kylaq maßgeblich dazu bei, dass Škoda seine Auslieferungen im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppeln konnte. Mit seiner geografischen Lage dient Indien als strategischer Knotenpunkt für die gesamte ASEAN-Region, den Nahen Osten, Australien und Neuseeland. Vorbestellungen für den überarbeiteten Kushaq sind ab sofort auf der offiziellen Website von Škoda Auto India möglich.
| Basis | Škoda Kushaq, MQB-A0-IN-Plattform |
| Bauart | SUV |
| Motor 1.0 TSI | Dreizylinder-Turbobenziner, 85 kW / 116 PS, 178 Nm |
| Motor 1.5 TSI | Vierzylinder-Turbobenziner mit Active Cylinder Technology, 110 kW / 150 PS, 250 Nm |
| Getriebe 1.0 TSI | Sechsgang-Schaltgetriebe oder Achtgang-Automatik mit Drehmomentwandler |
| Getriebe 1.5 TSI | Siebengang-DSG |
| Bodenfreiheit | 188 mm |
| Kofferraumvolumen | 491 bis 1.405 Liter |
| Infotainment | 10,1 Zoll Touchscreen mit Android Auto und Apple CarPlay |
| Sicherheit | Über 25 Sicherheitsmerkmale serienmäßig, über 40 in höheren Varianten |
| Airbags | Sechs serienmäßig |
| Farben | Acht Lackierungen, darunter Shimla Green, Steel Grey und Cherry Red |
| Markteinführung | 2026, Vorbestellungen ab sofort möglich |