Vor kurzem berichtete die Tagespresse, dass die Kasko-Versicherung einer Autofahrerin, die Ihren Benziner versehentlich mit Dieselkraftstoff betankte, zu recht die Regulierung des entstandenen Motorschadens ablehnte. Da ich mich nun in ähnlicher Situation befinde, erbitte ich Ihren Rat. Bei mir liegt es jedoch an der Nachlässigkeit eines Tankwagenfahrers, der beim nächtlichen Befüllen die Tanks verwechselte. An der Berliner Tankstelle befüllte ich meinen A3 TDI mit knapp 50 Liter Dieselkraftstoff. So dachte ich zumindest. Nach rund zweistündiger Fahrt mit Tempo 140 machte ich etwa zehn Minuten Pause. Beim Neustart des Motors sprang dieser erst nach extrem langem Startversuch wieder an. In Bad Harzburg steuerte ich dann eine Audi-Werkstatt an. Der Meister stellte fest, dass Benzin im Kraftstofftank ist. Dieser wurde dann sofort leergepumpt. Ich nahm eine Probe des Spritgemischs mit und analysierte diese. Der Benzingehalt lag bei etwa 70 Prozent. Einen ähnlichen Prozentsatz hörte ich auch bei der Tankstelle, wo ich natürlich nachgefragt habe. Ich bin genau 285 Kilometer mit diesem Benzin-Dieselgemisch gefahren. Können Sie mir sagen, ob das Auswirkungen auf die Lebensdauer des Motors hat?
Frage von: Konrad Wäterling, 38667 Bad Harzburg