Suzuki präsentiert den neuen Across als vielseitiges SUV, das Plug-in-Hybridtechnik mit ausgeprägter Geländetauglichkeit verbindet. Die Bensheimer Niederlassung stellte das Modell im Februar 2026 der Öffentlichkeit vor. Das Erscheinungsbild des Fahrzeugs wird von einem markanten Kühlergrill und einer kraftvoll gestalteten Front geprägt. Große Räder und robuste Radlaufleisten unterstreichen die Eignung für Fahrten abseits befestigter Wege.
Die Farbpalette umfasst vier Außenlackierungen: Massive Grey Metallic, Ever Rest Metallic, Super White und Attitude Black Metallic. Suzuki setzt beim Design auf eine klare SUV-Linie, die Stärke und Leistungsfähigkeit vermitteln soll. Die Proportionen des Across betonen dabei den robusten Charakter des Fahrzeugs.
Im Innenraum verfolgt Suzuki ein Konzept, das der Hersteller als Inselarchitektur bezeichnet. Displays, Audiosystem, elektronischer Wählhebel und weitere Bedienelemente sind in diese Struktur integriert. Die Smartphone-Einbindung soll für ein benutzerfreundliches Infotainment-Erlebnis sorgen. Die niedrig positionierte Mittelkonsole vergrößert laut Hersteller das Sichtfeld und erhöht den Fahrkomfort.
Der Fahrersitz lässt sich in zehn Richtungen verstellen – Länge, Höhe und Neigung sind individuell anpassbar. Eine Lordosenstütze gehört zur Serienausstattung. Über die Memory-Funktion können zwei Sitzpositionen gespeichert werden. Der Beifahrersitz bietet acht Verstellmöglichkeiten. Beide Vordersitze verfügen über eine Sitzheizung mit drei Temperaturstufen. Die Sitze sind mit einer Kombination aus Stoff und hochwertiger Ledernachbildung bezogen.
Das Kofferraumvolumen beträgt 446 Liter nach VDA-Norm. Die elektrische Heckklappe kann auch berührungslos per Fußbewegung bedient werden. Die Rücksitze lassen sich umklappen, was den Transport großer Gegenstände ermöglicht.
Der neue Across nutzt ein Plug-in-Hybridsystem der jüngsten Generation, das sich durch verbesserte Effizienz und höhere Reichweite vom Vorgängermodell unterscheidet. Die Integration der Power Control Unit und des DC/DC-Wandlers in die vordere eAxle sowie der Einsatz fortschrittlicher Halbleiter aus Siliziumkarbid machen das System kompakter. Dies ermöglicht einen geräumigeren Innenraum. Eine leistungsstärkere Batterie vergrößert sowohl die rein elektrische Reichweite als auch die Gesamtreichweite auf Langstreckenfahrten. Die Siliziumkarbid-Halbleiter reduzieren Leistungsverluste und tragen zu einem effizienteren Betrieb bei.
Der 2,5-Liter-Vierzylindermotor zeichnet sich durch hohe Leistung und Effizienz aus. Der lange Hub und das hohe Verdichtungsverhältnis steigern den thermischen Wirkungsgrad und die Kraftstoffeffizienz. Der Motor arbeitet mit einer Direkteinspritzung und einer Saugrohreinspritzung, wobei je nach Fahrbedingungen zwischen beiden Systemen gewechselt wird.
Das serienmäßige E-Four Allradsystem liefert bei verschiedenen Fahrbedingungen hohe Stabilität, ohne die Kraftstoffeffizienz zu beeinträchtigen. Die elektronische Steuereinheit überwacht kontinuierlich die Fahrbedingungen und regelt präzise die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern. Gleichzeitig hilft sie beim Korrigieren von - oder Übersteuern.
Neben den drei optimierten Fahrmodi NORMAL, ECO und SPORT kann der Fahrer manuell einen TRAIL Modus auswählen. Dieser bietet eine feste Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse sowie eine gezielte Steuerung der Brems- und Antriebskraft. Der TRAIL Modus ist speziell für Fahrten im Gelände konzipiert.
Navigation, Unterhaltungsfunktionen, Kommunikation und Fahrzeugeinstellungen werden beim neuen Across in einem digitalen Cockpit integriert, das über zwei Benutzeroberflächen bedient wird. Das 12,3 Zoll große Kombiinstrument hinter dem Lenkrad lässt sich nach eigenen Vorlieben und Prioritäten einstellen. Zur Verfügung stehen anderem eine Navigations- sowie eine Eco-Ansicht mit Grafiken zum Kraftstoff- und Stromverbrauch.
Über das 12,9-Zoll-Display in der Mittelkonsole lassen sich die Klimaautomatik sowie das Audio- und Navigationssystem steuern. Dank Widgets ist die Anzeige individualisierbar. Das erstmals im Across verbaute Head-up-Display projiziert Informationen wie Navigationshinweise und Fahrgeschwindigkeit in einer virtuellen Entfernung von etwa vier bis sechs Metern vor dem Fahrzeug auf die Windschutzscheibe. Die Informationen sind direkt ablesbar, ohne den Blick von der Straße abzuwenden. Der Fahrer hat die Wahl zwischen drei verschiedenen Anzeigemodi.
Zentral in der Mittelkonsole ist eine integrierte Ladeschale für das kabellose Laden von dafür geeigneten Smartphones untergebracht. Zusätzlich befinden sich im Innenraum insgesamt fünf USB-C-Anschlüsse für weitere Geräte.
Die jüngste Generation des Across ist mit einer Vielzahl neuer Sicherheitsfunktionen ausgestattet, die Hindernisse auf der Straße erkennen und den Fahrer durch akustische und visuelle Signale warnen. Beim Pre-Collision System überwachen ein Millimeterwellenradar und eine nach vorne gerichtete Monokular-Kamera die Straße vor dem Fahrzeug, um die Gefahr einer Kollision mit Fußgängern, Radfahrern und anderen Fahrzeugen zu erkennen, die die Fahrbahn kreuzen. Das System warnt den Fahrer vor einer drohenden Kollision und unterstützt ihn durch Brems- und Lenkeingriffe, um Unfälle zu vermeiden.
Zusätzliche Unterstützung liefert der Notfall-Lenkassistent, der durch sanftes Bremsen und notfalls durch einen Eingriff in die Lenkung eine Kollision verhindert, ohne dass das Fahrzeug die Fahrspur verlässt. Um Unfälle durch unbeabsichtigtes plötzliches Beschleunigen zu vermeiden, wird die Motorleistung bei niedrigen Geschwindigkeiten gedrosselt. Diese Funktion ist nun auch beim Abbiegen verfügbar.
Der adaptive Tempomat überwacht mithilfe von Radartechnologie den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, passt die Geschwindigkeit des Across automatisch an und bremst das Fahrzeug gegebenenfalls bis zum Stillstand ab. Das System verfügt über einen dynamischen Eco-Modus, der Kraftstoff und die in der Antriebsbatterie gespeicherte Energie spart. Außerdem werden Karteninformationen herangezogen, um die Beschleunigung und Verzögerung beim Annähern an Kreuzungen oder Mautstellen anzupassen. Zudem wird das Fahrverhalten von bis zu zwei vorausfahrenden Fahrzeugen erkannt und analysiert.
Weitere Sicherheitssysteme umfassen ein Spurhaltewarnsystem mit Lenkeingriff und Spurhaltefunktion, ein Notbremssystem, einen Spurwechselassistenten, einen proaktiven Fahrassistenten, eine Querverkehrswarnung vorne, eine Müdigkeitserkennung sowie eine 360-Grad-Kamera mit 3D-Ansicht. Die Kombination dieser Systeme soll ein hohes Maß an Sicherheit bieten.
| Basis | Suzuki Across |
| Bauart | SUV |
| Antrieb | Plug-in-Hybrid |
| Motor | 2,5-Liter-Vierzylinder |
| Allradsystem | E-Four (serienmäßig) |
| Fahrmodi | NORMAL, ECO, SPORT, TRAIL |
| Kombiinstrument | 12,3 Zoll |
| Mittelkonsolen-Display | 12,9 Zoll |
| Head-up-Display | Serienmäßig (drei Anzeigemodi) |
| Kofferraumvolumen | 446 Liter (VDA) |
| Fahrersitz | 10-fach verstellbar mit Memory-Funktion |
| Beifahrersitz | 8-fach verstellbar |
| Sitzheizung | Vordersitze (drei Temperaturstufen) |
| USB-C-Anschlüsse | 5 |
| Außenfarben | Massive Grey Metallic, Ever Rest Metallic, Super White, Attitude Black Metallic |