Skoda Peaq zeigt sich vor Weltpremiere

Gute Fahrt

 · 06.06.2026

Skoda Peaq
Foto: Skoda
Škoda gewährt erste Einblicke in das Design seines neuen Elektro-SUV Peaq. Der Siebensitzer kombiniert klare Linien mit markanten T-förmigen Leuchten und feiert am 23. Juni 2026 Premiere.

Designskizzen geben Ausblick auf neues Flaggschiff

Škoda Auto hat erste Exterieurskizzen seines kommenden elektrischen Siebensitzers Peaq veröffentlicht. Die Zeichnungen zeigen ein SUV mit ausgeprägten Flächen, präzisen Linien und charakteristischen Beleuchtungselementen. Die Weltpremiere des neuen Flaggschiffs findet am 23. Juni 2026 um 18:25 Uhr im französischen Monnetier-Mornex statt.

Karl Neuhold, Leiter Exterieurdesign bei Škoda Auto, erläutert die Gestaltungsphilosophie: „Bei der Gestaltung des Exterieurs des Škoda Peaq haben wir konsequent die Designsprache ‚Modern Solid' angewendet und klare Linien, ausgewogene Proportionen und markante Elemente kombiniert. Präzise geformte Flächen und klar strukturierte Details schaffen eine selbstbewusste, zeitlose Präsenz, während charakteristische Merkmale wie die T-förmigen Scheinwerfer und das Tech-Deck-Face die Identität von Škoda in einer neuen Elektro-Ära zum Ausdruck bringen."

Die Designsprache Modern Solid prägt das gesamte Erscheinungsbild des Peaq. Klare Konturen und strukturierte Oberflächen sollen dem großen Elektro-SUV eine eigenständige Präsenz verleihen. Die Proportionen wirken ausgewogen, während markante Details für Wiedererkennungswert sorgen. Mit dem Peaq erweitert Škoda sein Elektrofahrzeug-Portfolio um ein Modell, das sich oberhalb des Enyaq positioniert und erstmals sieben Sitzplätze in einem rein elektrischen Škoda bietet.

Markante Front mit Tech-Deck-Face

Die Frontpartie des Peaq wird von schlanken T-förmigen Scheinwerfern dominiert. Zusammen mit dem glänzend schwarzen Tech-Deck-Face und einem Verbindungselement zwischen den Leuchten entsteht ein rahmenartiges Schleifenmotiv. Dieses gestalterische Element soll dem Elektro-SUV ein unverwechselbares Gesicht geben.

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Der Stoßfänger zeigt eine vulkanförmige Gestaltung mit ausgeprägter unterer Kontur. Eine klar definierte horizontale Linie strukturiert die Front zusätzlich. Die Kombination aus den technisch wirkenden oberen Elementen und dem massiven Stoßfänger erzeugt einen Kontrast zwischen Hightech-Anmutung und robustem SUV-Charakter.

Das Tech-Deck-Face ersetzt bei Elektrofahrzeugen den klassischen Kühlergrill. Die glänzend schwarze Fläche integriert vermutlich Sensoren und Kameras für Assistenzsysteme. Škoda nutzt dieses Gestaltungselement bereits bei anderen Elektromodellen, entwickelt es beim Peaq aber weiter. Die T-förmigen Scheinwerfer greifen eine Formensprache auf, die sich durch die gesamte Elektro-Baureihe der Marke zieht.

Die horizontale Ausrichtung der Frontelemente betont die Breite des Fahrzeugs. Der niedrige Schwerpunkt, typisch für Elektrofahrzeuge mit Batterie im Unterboden, wird durch die Gestaltung optisch unterstrichen. Die präzise Linienführung soll Wertigkeit und technische Kompetenz vermitteln.

Kraftvolle Proportionen an der Seite

Die Seitenansicht zeigt eine hohe Schulterlinie, die dem Peaq einen kraftvollen Stand verleiht. Breite D-Säulen betonen die Massivität des Fahrzeugs und schaffen gleichzeitig eine stabile optische Basis für das Dach. Die strukturierten Oberflächen unterstreichen die markanten Proportionen des großen SUV.

In die Karosserie integrierte Türgriffe sorgen für eine glatte Seitenlinie. Diese versenkten oder bündigen Griffe reduzieren den Luftwiderstand und tragen zu einer modernen Anmutung bei. Die Skizzen deuten auf eine nahtlose Integration hin, bei der die Griffe erst bei Bedarf ausfahren oder durch Berührung aktiviert werden.

Die Fenstergrafik mit den breiten D-Säulen schafft Platz für die dritte Sitzreihe. Der lange Radstand, notwendig für sieben vollwertige Sitzplätze, prägt die Proportionen. Die Räder wirken auf den Skizzen großvolumig und füllen die Radhäuser gut aus. Dies unterstreicht den selbstbewussten Auftritt des Elektro-SUV.

Die Schulterlinie verläuft von der Front bis zum Heck und verleiht dem Peaq Dynamik. Gleichzeitig sorgt sie für eine klare Trennung zwischen Ober- und Unterbau. Die strukturierten Flächen an den Seiten könnten Sicken oder leichte Wölbungen sein, die Licht und Schatten spielen lassen und dem großen Fahrzeug Lebendigkeit verleihen.

Heck spiegelt Frontdesign wider

Am Heck wiederholt sich das Schleifenmotiv der Front. T-förmige Rückleuchten korrespondieren mit den Scheinwerfern und werden durch ein Verbindungselement zusammengefasst. Diese durchgängige Gestaltungssprache soll den Peaq auf den ersten Blick erkennbar machen.

Die Heckpartie wirkt auf den Skizzen breit und massiv. Die horizontale Ausrichtung der Leuchten betont die Fahrzeugbreite und vermittelt Stabilität. Das Verbindungselement zwischen den Rückleuchten könnte als Lichtband ausgeführt sein, eine Lösung, die bei modernen Elektrofahrzeugen häufig zum Einsatz kommt.

Der untere Bereich des Hecks zeigt vermutlich einen Diffusor oder eine strukturierte Fläche. Bei Elektrofahrzeugen dient dieser Bereich weniger der Abgasführung als vielmehr der Aerodynamik. Die Gestaltung könnte Luftströmungen optimieren und so zur Effizienz beitragen.

Die T-förmigen Rückleuchten schaffen zusammen mit dem Verbindungselement eine charakteristische Lichtsignatur. Diese soll den Peaq auch bei Dunkelheit unverwechselbar machen. Škoda setzt damit auf Wiedererkennungswert und eine eigenständige Designsprache innerhalb der wachsenden Elektrofahrzeug-Palette der Marke.

Premiere in Frankreich geplant

Die Weltpremiere des Škoda Peaq findet am 23. Juni 2026 um 18:25 Uhr in Monnetier-Mornex statt. Der Ort in Frankreich liegt in der Nähe von Genf und könnte auf eine internationale Ausrichtung der Präsentation hindeuten. Die exakte Uhrzeit lässt auf ein medial inszeniertes Event schließen.

Mit dem Peaq erweitert Škoda sein Elektrofahrzeug-Angebot um ein großes SUV-Modell. Der Siebensitzer positioniert sich als Flaggschiff oberhalb des Enyaq und adressiert Kunden, die elektrische Mobilität mit hohem Platzangebot verbinden möchten. Die Marke verfolgt mit ihrer Next Level Škoda Strategy das Ziel, bis Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören.

Das Modellangebot von Škoda umfasst aktuell 13 Pkw-Baureihen, darunter die Elektromodelle Epiq, Elroq und Enyaq. Im Jahr 2025 lieferte die Marke weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge aus. In Deutschland wurden 226.472 neue Škoda Fahrzeuge zugelassen, was einem Marktanteil von 7,9 Prozent entspricht. Damit war Škoda im siebzehnten Jahr in Folge die Importmarke Nummer eins in Deutschland.

Der Peaq soll das Elektrofahrzeug-Portfolio nach oben abrunden und neue Kundengruppen erschließen. Mit sieben Sitzen spricht das Modell Familien und Nutzer an, die bisher auf Verbrenner-SUV angewiesen waren. Die Kombination aus elektrischem Antrieb und hoher Variabilität könnte ein Alleinstellungsmerkmal im wachsenden Segment der Elektro-SUV werden.


Technische Daten im Überblick

ModellŠkoda Peaq
BauartElektrisches SUV
SitzplätzeSieben
DesignspracheModern Solid
Weltpremiere23. Juni 2026, 18:25 Uhr
PremierenortMonnetier-Mornex, Frankreich
Charakteristische MerkmaleT-förmige Scheinwerfer und Rückleuchten, Tech-Deck-Face, Schleifenmotiv, integrierte Türgriffe

Auf einen Blick

  • Škoda präsentiert erste Designskizzen des elektrischen Siebensitzers Peaq
  • Weltpremiere findet am 23. Juni 2026 um 18:25 Uhr in Monnetier-Mornex, Frankreich statt
  • Modern-Solid-Designsprache mit T-förmigen Leuchten und Tech-Deck-Face prägt das Erscheinungsbild
  • Markantes Schleifenmotiv an Front und Heck sorgt für Wiedererkennungswert
  • Peaq positioniert sich als Flaggschiff oberhalb des Enyaq im Škoda Elektrofahrzeug-Portfolio

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