Die tschechische Marke aus Mladá Boleslav präsentiert erstmals Designskizzen des Innenraums für ihr kommendes elektrisches Flaggschiff. Der Peaq positioniert sich als geräumiger Siebensitzer und markiert einen neuen Höhepunkt in der Modellpalette des Herstellers. Die veröffentlichten Illustrationen zeigen einen Ansatz, der großzügige Platzverhältnisse mit einer aufgeräumten Architektur verbindet. Hochwertige Materialien und eine durchdachte Benutzeroberfläche sollen eine Atmosphäre schaffen, die an eine Lounge erinnert.
Chan Park, verantwortlich für den Bereich In-Car & UX Design, erklärt: „Škoda stellt den Kunden in den Mittelpunkt und gestaltet ein nahtloses Benutzererlebnis, das die Benutzerfreundlichkeit des physischen Siebensitzer-Innenraums mit dem digitalen Erlebnis herum verbindet, wodurch eine intuitive Interaktion gewährleistet und die Komplexität reduziert werden." Die Philosophie dahinter sei es, physische und digitale Elemente so zu verzahnen, dass die Bedienung intuitiv erfolge und gleichzeitig die Informationsflut reduziert werde.
Das Armaturenbrett erfährt eine grundlegende Neugestaltung und integriert erstmals ein vertikal ausgerichtetes Infotainment-Display. Diese Anordnung unterscheidet sich von bisherigen Škoda-Modellen und soll die Bedienung während der Fahrt erleichtern. Ergonomisch gestaltete und verstellbare Armlehnen unterstützen die Nutzung des hochformatigen Bildschirms. Magnetische Wireless-Docks sind in die Mittelkonsole integriert und ermöglichen das kabellose Aufladen von Smartphones. Die schwebend wirkende Mittelkonsole unterstreicht das klare und übersichtliche Gestaltungskonzept des Innenraums.
Neben dem zentralen Touchscreen setzt Škoda beim Peaq bewusst auf physische Bedienelemente für grundlegende Fahrzeugfunktionen. Die Klimasteuerung, Lautstärkeregelung und weitere essenzielle Funktionen lassen sich über haptische Schalter und Regler bedienen. Dieser Ansatz reagiert auf Kundenwünsche nach direkter Bedienbarkeit ohne Umwege über Menüstrukturen. Das neue UX/UI-Konzept kombiniere laut Hersteller physische und digitale Elemente zu einem ausgewogenen und benutzerfreundlichen Gesamterlebnis.
Ein kompaktes digitales Kombiinstrument ergänzt das freistehende zentrale Display. Beide Bildschirme seien darauf ausgelegt, die Komplexität der dargestellten Informationen zu reduzieren und dem Fahrer nur relevante Daten zu präsentieren. Die horizontale Architektur des Armaturenbretts verstärke das Gefühl von Offenheit und schaffe visuelle Ruhe im Innenraum. Diese klare Linienführung ziehe sich durch das gesamte Interieur und betone die großzügigen Raumverhältnisse des Siebensitzers.
Die Gestaltung folge dem sogenannten Lodge-Konzept, das weiche, textilbasierte Oberflächen mit robusten, haptisch ansprechenden Elementen kombiniere. Dieser feine Kontrast zwischen verschiedenen Materialcharakteren schaffe eine besondere Atmosphäre. Komfortable und langlebige Materialien sowie pflegeleichte Oberflächen sollen die Alltagstauglichkeit des großen Elektrofahrzeugs gewährleisten. Der Innenraum des Peaq setze für die Marke neue Maßstäbe in Bezug auf Raumangebot, Benutzerfreundlichkeit und Materialauswahl.
Die offizielle Weltpremiere des Škoda Peaq findet am 23. Juni 2026 um 18:25 Uhr in Monnetier-Mornex in Frankreich statt. Mit diesem Modell erweitert der tschechische Hersteller sein Portfolio an batterieelektrischen Fahrzeugen um einen großen Siebensitzer. Neben dem Peaq bietet Škoda aktuell bereits die Elektromodelle Epiq, Elroq und Enyaq an. Das Modellprogramm umfasst insgesamt 13 Pkw-Baureihen, darunter Klassiker wie Fabia, Octavia und Superb sowie SUV-Modelle wie Kamiq, Karoq und Kodiaq.
Im Jahr 2025 lieferte Škoda weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus. In Deutschland wurden im gleichen Jahr 226.472 neue Škoda-Fahrzeuge als Pkw zugelassen, was einem Marktanteil von 7,9 Prozent entspreche. Damit sei Škoda im siebzehnten Jahr in Folge die Importmarke Nummer eins in Deutschland gewesen und habe seine Position den Volumenmarken weiter gefestigt. Die Škoda Auto Deutschland GmbH repräsentiere in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke auf dem deutschen Markt.
Der Hersteller verfolge mit seiner Next Level Škoda Strategy das Ziel, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören. Das Angebot umfasse batterieelektrische Fahrzeuge, Hybridmodelle sowie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Škoda erschließe gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region. Als Teil der Markengruppe CORE im Volkswagen Konzern arbeite Škoda daran, gemeinsam mit anderen Volumenmarken zu wachsen und die Gesamteffizienz zu steigern.
| Modell | Škoda Peaq |
| Bauart | Elektrischer Siebensitzer |
| Sitzplätze | 7 |
| Infotainment | Vertikales zentrales Display |
| Kombiinstrument | Digitales kompaktes Display |
| Ausstattung | Magnetische Wireless-Docks, verstellbare Armlehnen |
| Bedienkonzept | Kombination aus Touchscreen und physischen Bedienelementen |
| Weltpremiere | 23. Juni 2026, 18:25 Uhr |
| Premierenort | Monnetier-Mornex, Frankreich |