Gute Fahrt
· 30.03.2026
Škoda positioniert den Peaq als neues Elektro-Flaggschiff im oberen Segment. Das SUV basiert auf der Konzeptstudie Vision 7S und nutzt den Modularen E-Antriebs-Baukasten des Volkswagen Konzerns. Mit einer Länge von knapp 4,9 Metern übertrifft der Peaq alle bisherigen Modelle der tschechischen Marke. Die Produktion findet am Stammwerk in Mladá Boleslav statt, der Marktstart ist für Mitte 2026 geplant.
Der Peaq spielt eine zentrale Rolle in der Elektrifizierungsstrategie der Marke. Laut Hersteller werde das vollelektrische Modellangebot im Jahr 2026 verdoppelt. Damit erweitere Škoda die Auswahlmöglichkeiten für Kunden im Elektrosegment deutlich. Neben dem bereits etablierten Enyaq und dem kompakteren Elroq komplettiert der Peaq das elektrische SUV-Trio nach oben hin. Die Reichweite von mehr als 600 Kilometern soll auch längere Strecken ohne Ladestopp ermöglichen.
Die Konzeption als Siebensitzer hebt den Peaq von den anderen Elektromodellen der Marke ab. Je nach Konfiguration bietet das SUV Platz für fünf oder sieben Personen. In der fünfsitzigen Variante steht ein Kofferraumvolumen von bis zu 1.010 Litern zur Verfügung. Damit übertrifft der Peaq alle anderen Modelle im aktuellen Portfolio des Herstellers. Das Raumangebot positioniert das Fahrzeug als Familienfahrzeug mit hoher Alltagstauglichkeit.
Škoda stattet den Peaq mit zahlreichen Komfortfunktionen aus. Optional steht ein Relax-Paket zur Verfügung, das allerdings in Deutschland nicht dieser Bezeichnung angeboten wird. Alle Bestandteile des Pakets seien auf dem deutschen Markt in anderen Paketstrukturen verfügbar, so der Hersteller. Das Paket umfasst ergonomische Sitze mit Massagefunktion und Beinstützen. Diese Ausstattungsmerkmale sollen den Innenraum in eine Lounge auf Rädern verwandeln.
Ein weiteres Highlight stellt das Soundsystem von Sonos dar. Der Premium-Audio-Hersteller liefert ein High-End-System für den Peaq. Zusätzlich integriert Škoda eine Wellness-App in das Infotainment-System. Diese soll verschiedene Entspannungsfunktionen steuern und koordinieren. Das größte Panoramadach, das jemals in einem Škoda verbaut wurde, unterstreicht den Anspruch an Großzügigkeit und Raumgefühl.
Die Ausstattungsphilosophie orientiert sich am Konzept des Peak Comfort. Dieser Begriff zieht sich durch die gesamte Produktkommunikation und spiegelt sich in zahlreichen Details wider. Neben den bereits genannten Massagesitzen und dem Premium-Sound gehören weitere Komfortfunktionen zum Angebot. Der Hersteller verspricht ein Höchstmaß an Entspannung für Fahrer und Passagiere auf langen Strecken.
Der Peaq markiert einen wichtigen Schritt in der Next Level Škoda Strategy. Die Marke strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Herstellern in Europa zu gehören. Das Produktportfolio soll ein attraktives Angebot an Elektrofahrzeugen, Hybriden und Modellen mit Verbrennungsmotor umfassen. Der Peaq erweitert das Spektrum im oberen Preissegment und spricht neue Kundengruppen an.
Škoda lieferte im Jahr 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge aus. In Deutschland wurden 226.472 Neuzulassungen registriert, was einem Marktanteil von 7,9 Prozent entspricht. Damit blieb die Marke im siebzehnten Jahr in Folge die Importmarke Nummer eins auf dem deutschen Markt. Der Peaq soll diese Position weiter festigen und zusätzliche Marktanteile im wachsenden Elektrosegment erschließen.
Die Marke gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern und ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz zu steigern. Škoda fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Konzernmarken. Mit rund 40.000 Mitarbeitern weltweit ist die Marke auf etwa 100 Märkten vertreten.
| Merkmal | Wert |
| Basis | Škoda Vision 7S Konzeptstudie |
| Plattform | Modularer E-Antriebs-Baukasten (MEB) |
| Länge | knapp 4,9 Meter |
| Sitzplätze | 5 oder 7 (je nach Konfiguration) |
| Kofferraumvolumen | bis zu 1.010 Liter (5-Sitzer) |
| Reichweite | über 600 Kilometer |
| Produktionsstandort | Mladá Boleslav, Tschechien |
| Marktstart | Mitte 2026 |