Škoda erweitert sein elektrisches Portfolio nach oben und präsentiert mit dem Peaq das größte SUV der Markengeschichte. Das im September 2026 vorgestellte Modell übernimmt die Rolle des Flaggschiffs und markiert zugleich den Einstieg der tschechischen Marke ins Segment der großen Sport Utility Vehicles. Mit einer Gesamtlänge von mehr als 4,87 Metern und einem Radstand von knapp drei Metern bietet der Peaq die Basis für ein außergewöhnlich großzügiges Raumangebot. Optional lässt sich das Elektro-SUV mit einer dritten Sitzreihe ordern, womit bis zu sieben Personen Platz finden.
Die Markteinführung des Peaq erfolgt parallel zum kompakteren Epiq und verdoppelt damit die Anzahl der rein batterieelektrischen Modelle von Škoda. Während der Epiq als urbanes Einstiegsmodell konzipiert sei, positioniere sich der Peaq laut Hersteller als Aushängeschild der elektrischen Modellpalette mit Fokus auf Komfort, Technologie und Variabilität. Das Kofferraumvolumen erreiche bis zu 935 Liter, was zusammen mit der Siebensitzer-Option die klassenbeste Praktikabilität unterstreiche. Der Einstiegspreis für das Modell Peaq Selection 60 beginne in Deutschland bei 49.900 Euro.
Die Reichweite des Peaq 90 Selection mit 210 Kilowatt Leistung gebe der Hersteller mit mehr als 640 Kilometern nach WLTP-Norm an. Der Stromverbrauch dieser Variante liege zwischen 15,1 und 17,7 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Das Basismodell Peaq 60 Selection verfüge über 150 Kilowatt Leistung und verbrauche kombiniert zwischen 14,9 und 17,6 Kilowattstunden. Beide Versionen emittierten im Betrieb null Gramm CO₂ und würden in die Emissionsklasse A eingestuft.
Škoda positioniere den Peaq als rollende Lounge und setze dabei auf ein optionales Relax-Paket, das allerdings in Deutschland nicht als separates Angebot verfügbar sei. Alle Bestandteile dieses Pakets seien hierzulande im Ausstattungspaket Maxx enthalten. Die Komfortausstattung ziele darauf ab, längere Fahrten für alle Insassen angenehmer zu gestalten. Ein besonderes Augenmerk lege der Hersteller auf das Premium-Soundsystem von Sonos, das zur loungeartigen Atmosphäre an Bord beitragen solle.
Die technische Ausstattung des Peaq umfasse LED-Matrix-Scheinwerfer, die eine präzise Ausleuchtung der Fahrbahn ermöglichen sollen. Der Travel Assist 3.0 repräsentiere die neueste Generation der Fahrassistenzsysteme von Škoda und unterstütze den Fahrer bei Autobahnfahrten sowie im Stop-and-Go-Verkehr. Erstmals bei Škoda kämen bündig eingelassene Türgriffe zum Einsatz, die sich bei Annäherung ausfahren lassen. Das Panoramaglasdach verfüge über eine Dynamic Shade Control, mit der sich die Tönung elektronisch regulieren lasse.
Die Alltagstauglichkeit des elektrischen Flaggschiffs werde durch One Pedal Driving erhöht, bei dem sich das Fahrzeug durch Gaswegnehmen stark verzögern lasse. Bidirektionales Laden ermögliche es, die Batterie des Peaq als mobilen Stromspeicher zu nutzen und externe Verbraucher zu versorgen oder bei entsprechender Infrastruktur Energie ins Hausnetz einzuspeisen. Diese Funktionen unterstrichen die Rolle des Peaq als technologisches Aushängeschild der Marke.
Mit der Next Level Škoda Strategy steuere die Marke durch das laufende Jahrzehnt und strebe an, bis Ende der 2020er Jahre zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören. Das Produktportfolio umfasse batterieelektrische Fahrzeuge, Hybridmodelle sowie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, um Kunden verschiedene Antriebsoptionen zu bieten. Der Peaq spiele dabei eine zentrale Rolle bei der Elektrifizierung der Modellpalette und adressiere Kunden, die ein großes SUV mit rein elektrischem Antrieb suchten.
Škoda erschließe gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region. Das aktuelle Produktportfolio umfasse 14 Pkw-Modellreihen: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Epiq, Elroq, Enyaq, Peaq, Slavia, Kylaq und Kushaq. Im Jahr 2025 habe die Marke weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert.
Seit mehr als 30 Jahren gehöre Škoda zum Volkswagen Konzern und sei Teil der Markengruppe CORE, einem organisatorischen Zusammenschluss der Volumenmarken. Dieser Verbund verfolge das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern. Škoda fertige und entwickele selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Konzerns. Die Fertigungsstandorte befänden sich in Tschechien, Spanien, der Slowakei, Kasachstan, Vietnam und der Ukraine. Weltweit beschäftige das Unternehmen circa 40.000 Mitarbeiter und sei auf rund 100 Märkten vertreten.
In Deutschland trat Škoda im September 1991 in den Markt ein und repräsentiere die Marke zusammen mit rund 1.250 Vertriebs- und Service-Partnern. Im Jahr 2025 seien in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen worden, was einem Marktanteil von 7,9 Prozent entspreche. Damit sei Škoda im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland und habe seine Position den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.
| Modell | Škoda Peaq |
| Bauart | SUV mit bis zu sieben Sitzen |
| Antrieb | Batterieelektrisch |
| Länge | Über 4,87 Meter |
| Radstand | Knapp 3 Meter |
| Kofferraumvolumen | Bis zu 935 Liter |
| Leistung Peaq 60 | 150 kW (204 PS) |
| Leistung Peaq 90 | 210 kW (286 PS) |
| Reichweite Peaq 90 | Über 640 Kilometer (WLTP) |
| Stromverbrauch Peaq 60 | 14,9-17,6 kWh/100 km |
| Stromverbrauch Peaq 90 | 15,1-17,7 kWh/100 km |
| CO₂-Emissionen | 0 g/km |
| CO₂-Klasse | A |
| Preis ab | 49.900 Euro (Peaq Selection 60) |
| Markteinführung | September 2026 |