Gute Fahrt
· 24.02.2026
Die Basis der Allradsysteme in den Verbrennermodellen von Škoda bildet eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung der neuesten Generation. Diese ist vollständig in die Fahrzeugelektronik und Assistenzsysteme integriert. Die Steuereinheit wertet kontinuierlich Sensordaten wie Radgeschwindigkeit, Lenkwinkel sowie Längs- und Querbeschleunigung aus. Innerhalb von Millisekunden passt das System die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse an die jeweilige Fahrsituation an. Die vorausschauende Allradsteuerung verbessert die Traktion auf nassen Straßen, Schnee und unbefestigten Untergründen. Gleichzeitig sorgt sie für ein stabileres Kurvenverhalten auf Untergründen mit unterschiedlicher Bodenhaftung. Wenn der Allradantrieb nicht benötigt wird, optimiert das System die Drehmomentübertragung automatisch. Eine Mehrlenker-Hinterachse erhöht den Fahrkomfort zusätzlich, besonders bei geringer Traktion. Johannes Neft, Vorstand für Technische Entwicklung bei Škoda Auto, erklärt: „Škoda Allradfahrzeuge verbinden Alltagstauglichkeit mit noch mehr Fahrstabilität und Sicherheit. Das Allradsystem unserer Verbrennungsmotormodelle reagiert innerhalb von Millisekunden, wenn die Räder zu rutschen beginnen, und leitet das Drehmoment mithilfe einer Zwischenachskupplung und Torque Vectoring dorthin, wo es am effektivsten ist."
Die vollelektrischen Modelle Elroq und Enyaq setzen auf ein anderes Konzept. Hier übernimmt jeweils ein Elektromotor den Antrieb einer Achse. An der Hinterachse arbeitet ein Permanentmagnet-Synchronmotor, der in den meisten Fahrsituationen für Effizienz sorgt. Bei Bedarf schaltet sich ein asynchroner Motor an der Vorderachse zu. Dieser kombiniert kurzfristige Überlastfähigkeit mit geringen Reibungsverlusten im inaktiven Zustand. Da keine mechanische Verbindung zwischen den Achsen besteht – also weder Antriebswelle noch Kupplung oder Differentiale – reagiert das System besonders schnell und arbeitet effizient. Die elektronisch gesteuerte Koordination der beiden Motoren stellt bei Bedarf Allradantrieb zur Verfügung. Die 4×4-Versionen von Elroq und Enyaq gibt es in zwei Leistungsstufen. Beide nutzen das gleiche technische Layout mit einem 210 kW starken Motor hinten und 80 kW vorne. Die 85x-Versionen leisten 210 kW Systemleistung, die RS-Varianten kommen auf 250 kW. Im Jahr 2025 lieferte Škoda fast 7.000 Elroq-Modelle mit Allradantrieb aus, vor allem nach Deutschland, Norwegen und in die Schweiz. Von der Enyaq-Familie mit 4×4-Antrieb gingen mehr als 30.000 Einheiten an Kunden, hauptsächlich in Deutschland, Norwegen und Großbritannien.
Das Familien-SUV Kodiaq gehört seit langem zu den gefragtesten Allradmodellen der Marke. Kunden können zwischen drei Motorisierungen wählen: dem 2,0-Liter-TDI mit 142 kW, dem 2,0-Liter-TSI mit 150 kW und für die RS-Variante dem 2,0-Liter-TSI mit 195 kW. Alle Allradversionen sind mit Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet. Der Kodiaq eignet sich besonders für Kunden, die regelmäßig Anhänger transportieren. Je nach Ausstattung zieht er Lasten bis zu 2,5 Tonnen. Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer beim Rangieren mit Anhänger und erhöhen die Sicherheit. In Deutschland ist der Kodiaq 4×4 das meistverkaufte Škoda-SUV mit Allradantrieb. Im Jahr 2025 machten die 4×4-Versionen 39 Prozent der Kodiaq-Zulassungen in der EU 27+4 aus. Der Offroad-Modus und die Bergabfahrhilfe gehören zur Serienausstattung aller Allradmodelle.
Der Superb 4×4 kombiniert kultiviertes Fahren mit hoher Stabilität in jeder Situation. Die Allradversion gibt es mit zwei Motoren: dem 2,0-Liter-TDI mit 142 kW und dem 2,0-Liter-TSI mit 195 kW. Beide Motorisierungen sind sowohl für die Limousine als auch für den Kombi erhältlich. Die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung sorgt für eine gleichmäßige Kraftentfaltung und verbessert die Fahrstabilität. Der Superb 4×4 findet seine Hauptabnehmer in Deutschland, der Tschechischen Republik und Polen. Im Jahr 2025 entschieden sich 29 Prozent aller Superb-Käufer für den Allradantrieb. Die meistverkaufte Allradversion ist mit dem 2,0-Liter-TDI und 142 kW ausgestattet. Auch beim Superb gehören Offroad-Modus und Bergabfahrassistent zur Ausstattung.
Der Octavia 4×4 kombiniert die Stärken des Bestsellers mit zusätzlicher Sicherheit auf rutschigem Untergrund. Den Allradantrieb gibt es exklusiv mit dem 2,0-TSI-Aggregat und 150 kW für beide Karosserievarianten – Limousine und Kombi. In traditionellen Gebirgsregionen und nordischen Märkten gehört der Octavia 4×4 seit langem zu den gefragtesten Varianten, beispielsweise in der Schweiz, aber auch in Deutschland und Polen. Beim kompakten SUV Karoq können Kunden zwischen dem 2,0-TSI mit 140 kW und dem 2,0-TDI mit 110 kW wählen. Als 4×4 ist der Karoq immer mit Offroad-Fahrmodus und Bergabfahrassistent ausgestattet. Im Jahr 2025 ging der größte Anteil der Karoq-Allradfahrzeuge an Kunden in Deutschland, der Schweiz und der Tschechischen Republik. Die meisten Käufer entscheiden sich für den 2,0-TDI mit 110 kW.
Seit 2020 hat Škoda Auto insgesamt mehr als 110.000 vollelektrische Allradfahrzeuge ausgeliefert. Die stärkste Nachfrage verzeichnet der Hersteller traditionell in Gebirgsregionen und nordischen Märkten wie der Schweiz, Deutschland, Norwegen und Schweden. Im Jahr 2025 lieferte der tschechische Automobilhersteller weltweit insgesamt 125.895 Allradfahrzeuge aus. Die 4×4-Modelle mit Verbrennungsmotor verfügen über eine Mehrlenker-Hinterachse, die den Fahrkomfort erhöht. Zusätzliche Funktionen wie der Offroad-Modus und die Bergabfahrhilfe unterstützen den Fahrer auf anspruchsvollen Untergründen. Laut Johannes Neft verbessere die Mehrlenker-Hinterachse den Fahrkomfort insbesondere bei geringer Traktion. In den vollelektrischen Modellen Enyaq und Elroq koordiniere eine Software die Elektromotoren an beiden Achsen, um allen Bedingungen Allrad-Eigenschaften zu bieten.
| Motor | 2,0-Liter-TDI |
| Leistung | 142 kW (193 PS) |
| Getriebe | DSG (Doppelkupplungsgetriebe) |
| Antrieb | Allradantrieb 4×4 |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 6,0 – 6,5 l/100 km |
| CO₂-Emissionen kombiniert | 157 – 171 g/km |
| CO₂-Klasse | F |
| Anhängelast | bis 2,5 Tonnen |
| Motor | 2,0-Liter-TDI |
| Leistung | 142 kW (193 PS) |
| Getriebe | DSG (Doppelkupplungsgetriebe) |
| Antrieb | Allradantrieb 4×4 |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5,7 – 6,2 l/100 km |
| CO₂-Emissionen kombiniert | 149 – 163 g/km |
| CO₂-Klasse | E – F |
| Motor | 2,0-Liter-TSI |
| Leistung | 150 kW (204 PS) |
| Getriebe | DSG (Doppelkupplungsgetriebe) |
| Antrieb | Allradantrieb 4×4 |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 6,8 – 7,3 l/100 km |
| CO₂-Emissionen kombiniert | 155 – 163 g/km |
| CO₂-Klasse | F |
| Motor | 2,0-Liter-TDI |
| Leistung | 110 kW (150 PS) |
| Getriebe | DSG (Doppelkupplungsgetriebe) |
| Antrieb | Allradantrieb 4×4 |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5,5 – 6,0 l/100 km |
| CO₂-Emissionen kombiniert | 145 – 156 g/km |
| CO₂-Klasse | E – F |
| Antrieb | Zwei Elektromotoren (vorne und hinten) |
| Motor vorne | Asynchronmotor (ASM) mit 80 kW |
| Motor hinten | Permanentmagnet-Synchronmotor (PMSM) mit 210 kW |
| Systemleistung | 210 kW (286 PS) |
| Stromverbrauch kombiniert | 16,0 – 17,0 kWh/100 km |
| CO₂-Emissionen kombiniert | 0 g/km |
| CO₂-Klasse | A |
| Antrieb | Zwei Elektromotoren (vorne und hinten) |
| Motor vorne | Asynchronmotor (ASM) mit 80 kW |
| Motor hinten | Permanentmagnet-Synchronmotor (PMSM) mit 210 kW |
| Systemleistung | 210 kW (286 PS) |
| Stromverbrauch kombiniert | 16,1 – 17,4 kWh/100 km |
| CO₂-Emissionen kombiniert | 0 g/km |
| CO₂-Klasse | A |