Angus StoneZwischen Vintage-Schätzen und Taycan-Fahrerlebnis

Gute Fahrt

 · 02.03.2026

 | Porsche AG
Angus Stone, Singer-Songwriter aus Australien, verknüpft seine musikalische Arbeit mit der Leidenschaft für maritime Sammlerstücke und historische Fundstücke. Ein Gespräch über seine Begeisterung für die Marke Porsche.

Von der Holzwerkstatt zum internationalen Musikerfolg

Zehn Alben zählt die Diskografie von Angus Stone – ein Solowerk, fünf gemeinsame Produktionen mit Schwester Julia sowie vier unter dem Projektnamen Dope Lemon. Der Singer-Songwriter und Produzent aus Australien begeistert Millionen Hörer rund um den Globus. Seine Karriere begann unkonventionell: „Meine Lehre zum Schreiner hatte ich angefangen. Doch meine Gedanken kreisten ständig ums Komponieren und um Musik", erinnert sich Stone. Dieser innere Zwiespalt habe ihm verdeutlicht, welchen Weg er einschlagen wollte. Die musikalischen Wurzeln reichen in die frühe Kindheit. Stones Vater verdiente seinen Lebensunterhalt als Englischlehrer und sang auf Hochzeiten. „Julia und ich sind als Kinder regelmäßig an Hochzeitstischen eingenickt. Woche für Woche lauschten wir den Proben meines Vaters und seiner Band, wenn sie Coversongs einstudierten – das zog uns beide in die Musik hinein."

Mit seinem Taycan 4S Cross Turismo steuert Stone die Sugar Cane Mountain Studios an, seinen kreativen Rückzugsort. Dort kuratiert er eine Sammlung maritimer Objekte: filigran gearbeitete Schiffsmodelle, historische Steuerräder und Anker. „Jedes dieser Stücke birgt faszinierende Geschichten", erklärt er. Die Begeisterung dafür wurzelt bei seinen Eltern, beide passionierte Segler. Seine Mutter forschte als Meeresbiologin. Mittlerweile ziehen ihn andere Inspirationsquellen an: „Filme faszinieren mich zunehmend. Sie besitzen diese verführerische, magische Qualität – genau das strebe ich in meinen Songs an." Als prägende Filmemacher nennt er die Coen-Brüder, Wes Anderson und David Lynch.

Meistgelesene Artikel

1

2

3

Antiquitätensuche und ein Instrument aus Topanga Canyon

Verbindungen bilden das Herzstück von Stones künstlerischem Schaffen. Während seiner Tourneen lässt er sich vom Tourmanager Karten anfertigen, die Vintage-Geschäfte und Antiquitätenläden markieren. In einem kleinen Shop im kalifornischen Topanga Canyon entdeckte er eine staubbedeckte Gitarre. „Der Inhaber und ich kamen ins Plaudern, und er schilderte mir sein erfülltes Leben mit diesem Instrument", berichtet Stone. „Das verlieh der Gitarre eine komplett neue Seele – und sie flüstert mir bis heute Geschichten zu. Bei jedem Griff. Für eine Aufnahme von Broken Brights habe ich sie verwendet."

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?

Sein kreativer Arbeitsprozess gestaltet sich unterschiedlich. Manchmal notiert Stone tagsüber Einfälle und formt sie später im Studio aus. „An manchen Tagen zeigt mir die Musik selbst die Richtung, in die ein Song strebt. Es fühlt sich an wie ein Puzzle mit tausend Teilen: Das vollständige Motiv schwebt einem vor Augen, doch man muss es Teil für Teil zusammenfügen", beschreibt er. Das Resultat ähnele dem Auflösen eines emotionalen Knotens. Seine Stücke For You, Chateau und Big Jet Plane – Letzteres zusammen mit Schwester Julia – fanden ein breites Publikum. „Wildfremde Menschen sprechen mich auf der Straße an und berichten, wie einer meiner Songs sie in einem bedeutsamen Augenblick begleitet hat. Das führt mir vor Augen, wie wunderschön diese Kunstform ist."

Internationale Tourneen mit Fokus auf Deutschland

Während seiner Welttourneen transportiert Stone diese Emotionen auf die Bühne. Einen bevorzugten Ort zu benennen sei unmöglich – doch einer bleibt besonders präsent: „Französische Fans zeigen sich leidenschaftlich und konzentriert; die Schweizer sind großartig, ebenso wie die Fans in Australien und Neuseeland, und in den USA aufzutreten ist cool – aber vor deutschem Publikum zu spielen liebe ich wirklich."

Stone besuchte unlängst Stuttgart und schaute im Porsche Museum vorbei. „Die klassischen Sportwagen zu betrachten hat mir bewusst gemacht, wie viel Zeit es braucht, die eigene Geschichte zu schreiben – etwas, das Porsche zweifellos gelungen ist. Bei aller Evolution bleibt die klassische Porsche-Flyline stets erhalten", sagt er und zeichnet eine Linie entlang der Silhouette des Taycan nach. „Sie gewinnt mit den Jahren nur an Qualität. Es ist dieselbe Authentizität, die auch eindringliche Songs ausmachen."

Authentizität als verbindendes Element

Für Stone vereint der Taycan technologischen Fortschritt mit der klassischen Porsche-DNA. Der Taycan 4S Cross Turismo verbraucht laut WLTP kombiniert 21,5 bis 18,7 kWh pro 100 km und emittiert null Gramm CO₂ pro Kilometer. Stone würdigt am Fahrzeug die Verschmelzung von Moderne und Tradition. „Weil jedes dieser Modelle faszinierende Geschichten in sich trägt", sagt er über Porsche-Fahrzeuge.

Der Künstler integriert seine Grundüberzeugung konsequent in sein Schaffen: eine Vision bis zur Vollendung verfolgen. „Man muss etwas abschließen, sonst erfährt man nie sein Potenzial." Diese Arbeitsweise prägt sein Wirken – ob beim Komponieren eines Songs oder beim Kuratieren von Objekten mit Vergangenheit. Das Prinzip gilt für Stone gleichermaßen in der Musik wie bei Automobilen: Authentizität entsteht durch Zeit und beständige Entwicklung.


Technische Daten im Überblick

ModellTaycan 4S Cross Turismo
Stromverbrauch kombiniert (WLTP)21,5 – 18,7 kWh/100 km
CO₂-Emissionen kombiniert0 g/km
CO₂-KlasseA

Auf einen Blick

  • Angus Stone hat zehn Alben veröffentlicht und erreicht weltweit ein Millionenpublikum
  • Der Musiker sammelt nautische Artefakte und Vintage-Instrumente mit eigener Geschichte
  • Stone begann eine Schreinerlehre, bevor er sich für die Musik entschied
  • Er schätzt deutsches Publikum besonders und besuchte kürzlich das Porsche Museum in Stuttgart
  • Stone sieht Parallelen zwischen der Authentizität von Porsche-Modellen und kraftvollen Songs

GUTE FAHRT Video-Empfehlungen zum Taycan 4S Cross Turismo