Porsche startet mit neun Rennwagen bei 24h von Daytona

Gute Fahrt

 · 22.01.2026

Neun Rennwagen von Porsche bei den 24 Stunden von Daytona
Foto: Porsche
Porsche Penske Motorsport tritt bei den 24 Stunden von Daytona 2026 als Titelverteidiger an. Drei Porsche 963 starten in der GTP-Klasse, sechs Porsche 911 GT3 R kämpfen in den GT-Kategorien um Podestplätze.Werksteam mit optimierter Aerodynamik

Das Werksteam Porsche Penske Motorsport setzt bei der 64. Auflage des Langstreckenklassikers auf eine überarbeitete Fahrzeugkonfiguration. Die beiden Porsche 963 mit den Startnummern 6 und 7 verfügen über aerodynamische Verbesserungen, die den Hybridprototypen ein konstanteres Verhalten auf unterschiedlichen Streckenprofilen verleihen sollen. Diese Modifikationen wurden bereits beim dreitägigen Testlauf vom 16. bis 18. Januar auf dem Daytona International Speedway erprobt. In allen sechs Testsessions platzierten sich die Fahrzeuge aus Weissach im Spitzenfeld der Zeitenlisten.

Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport, formulierte die Zielsetzung deutlich: „Wir hatten in den vergangenen beiden Jahren einen perfekten Lauf in der IMSA-Serie. Diesen möchten wir 75 Jahre nach dem ersten Klassensieg eines Porsche in Le Mans und zum 60. Geburtstag unseres Partners Team Penske fortsetzen." Die Verantwortlichen in Weissach setzen auf kontinuierliche Detailverbesserungen statt auf revolutionäre Änderungen. Der dritte Daytona-Sieg in Folge sowie weitere Meistertitel stehen auf der Agenda des Traditionsherstellers.

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Die Fahrerbesetzung wurde für die Saison 2026 neu strukturiert. Im Porsche 963 mit der Startnummer 6 teilen sich Kévin Estre und Laurens Vanthoor das Cockpit über die gesamte Saison. Beim 24-Stunden-Rennen verstärkt Matt Campbell das Duo. Der Australier gewann in der vergangenen Saison die IMSA-Meisterschaft und bringt entsprechende Erfahrung mit. Im Schwesterfahrzeug mit der Nummer 7 bilden Felipe Nasr und Julien Andlauer die Stammbesetzung. Für Daytona komplettiert der neue Porsche-Werksfahrer Laurin Heinrich das Aufgebot.

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Kundenteams in drei Wertungsklassen vertreten

Neben den beiden Werkseinsätzen startet JDC-Miller MotorSports mit dem Porsche 963 Nummer 85 in der GTP-Klasse. Nico Pino, Tijmen van der Helm und Kaylen Frederick teilen sich die Fahraufgaben im Kundenprototypen. In der GTD-Pro-Kategorie feiert das Team Manthey sein IMSA-Debüt. Der Porsche 911 GT3 R trägt die Startnummer 911 und präsentiert sich im charakteristischen Grello-Design. Klaus Bachler und Riccardo Feller bilden gemeinsam mit den DTM-Champions Ayhancan Güven und Thomas Preining eine erfahrene Fahrerpaarung.

AO Racing komplettiert das GTD-Pro-Feld mit dem Porsche 911 GT3 R Nummer 77. Harry King, Nick Tandy und Alessio Picariello übernehmen die Fahraufgaben. In der GTD-Klasse gehen vier weitere Porsche 911 GT3 R an den Start. RS1 setzt auf Jan Heylen, Eric Zitza, Dillon Machavern und Sven Müller im Fahrzeug mit der Nummer 28. Wright Motorsports vertraut auf Adam Adelson, Elliott Skeer, Tom Sargent und Callum Ilott in der Startnummer 120.

Muehlner Motorsports besetzt den Porsche 911 GT3 R Nummer 123 mit Dave Musial Sr., Dave Musial Jr., Peter Ludwig und Ryan Yardley. Manthey 1st Phorm komplettiert das Aufgebot mit Ryan Hardwick, Richard Lietz, Morris Schuring und Riccardo Pera in der Startnummer 912. Insgesamt verteilen sich neun Porsche-Rennwagen auf drei Wertungsklassen und repräsentieren die Bandbreite des Motorsportengagements aus Weissach.

Erfolgsgeschichte als Messlatte

Porsche blickt auf eine beeindruckende Bilanz bei den 24 Stunden von Daytona zurück. Im vergangenen Jahr gelang der 20. Gesamtsieg eines Rennwagens des Stuttgarter Herstellers. Diese Erfolgsserie begann bereits in den frühen Jahren des Langstreckenrennens und manifestiert sich in unterschiedlichen Fahrzeugklassen. Die Kombination aus technischer Innovation und strategischer Rennplanung bildete dabei stets die Grundlage für Spitzenplatzierungen.

Die Testfahrten im Vorfeld des Rennens verliefen vielversprechend. Beide Werksfahrzeuge zeigten konstante Rundenzeiten und bewiesen die Zuverlässigkeit der überarbeiteten Aerodynamikkomponenten. Die Ingenieure in Weissach konzentrierten sich auf eine ausgewogene Performance über verschiedene Streckensegmente hinweg. Besonders die Hochgeschwindigkeitspassagen und die engen Kurvenkombinationen des Daytona International Speedway stellten spezifische Anforderungen an die Abstimmung.

Die IMSA WeatherTech SportsCar Championship startet mit diesem Rennen in die Saison 2026. Für Porsche Penske Motorsport bedeutet dies den Auftakt zur Titelverteidigung in mehreren Wertungen. Die Herstellerwertung, die Teamwertung sowie die Fahrerwertung stehen auf dem Programm. Die Konkurrenz präsentiert sich ebenfalls mit optimierten Fahrzeugen und ambitionierten Zielsetzungen. Der Kampf um die Spitzenplätze verspricht intensive Zweikämpfe über die gesamte Renndistanz von 24 Stunden.

Im Überblick

Rennen24 Stunden von Daytona
Datum24./25. Januar 2026
StreckeDaytona International Speedway, Florida
Porsche 963 (GTP)3 Fahrzeuge
Porsche 911 GT3 R (GTD-Pro)2 Fahrzeuge
Porsche 911 GT3 R (GTD)4 Fahrzeuge
Gesamtsiege Porsche20

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