Gute Fahrt
· 18.04.2026
Beim Long Beach Grand Prix am 18. April zeigen sich beide Porsche 963 von Porsche Penske Motorsport im Design von Apple Music. Die Speziallackierung unterstreicht die seit 2019 bestehende Zusammenarbeit zwischen Porsche und dem Musik-Streaming-Anbieter im Automobilsektor. Mit dem Taycan führte Porsche damals als erster Hersteller Apple Music „built-in" ein – eine vollständig integrierte Streaming-Lösung im Fahrzeug. Seitdem können Nutzer im Porsche Advanced Cockpit auf mehr als 100 Millionen Songs zugreifen.
„Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit mit Apple Music", sagt Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Unsere beiden Porsche 963 sehen in diesem Design großartig aus. Nach dem gelungenen Auftritt in Mobil 1-Farben in Sebring folgt damit ein weiteres Highlight zum 75-jährigen Jubiläum von Porsche Motorsport. Die Reaktion der Fans auf dieses Fahrzeugdesign wird sicher interessant."
Mit nur 100 Minuten Renndauer zählt Long Beach zu den kürzesten Wertungsläufen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Zusammen mit dem Detroit Grand Prix im Mai repräsentiert es die Sprint-Wertung der Saison.
Als Meisterschaftsführer reist Porsche Penske Motorsport an die kalifornische Küste. Die Mannschaft triumphierte bei den Langstrecken-Highlights in Daytona und Sebring. Julien Andlauer, Felipe Nasr und Laurin Heinrich fuhren im Porsche 963 mit Startnummer 7 bei beiden Rennen – den 24 Stunden von Daytona und den 12 Stunden von Sebring – zum Sieg. Diese Erfolge haben allerdings ihren Preis.
„Natürlich herrscht nach zwei Saisonsiegen beste Laune. In Long Beach wird es jedoch eine harte Herausforderung", erklärt Urs Kuratle, Leiter Werksmotorsport LMDh. „Die Siege bedeuten, dass wir beim nächsten Rennen mit deutlich mehr Fahrzeuggewicht antreten müssen." Das IMSA-Reglement schreibt eine erfolgsbasierte Gewichtsanpassung vor, welche die siegreichen Mannschaften belastet.
Für Long Beach teilen sich zwei Piloten jeweils einen Wagen. Kévin Estre und Laurens Vanthoor pilotieren den Porsche mit Startnummer 6. Das Schwesterfahrzeug Nummer 7 wird von Julien Andlauer und Felipe Nasr gesteuert. Laurin Heinrich wechselt zum Kundenteam JDC-Miller MotorSports und teilt sich den Porsche 963 Nummer 5 mit Tijmen van der Helm.
Der Long Beach Street Course erstreckt sich über 3,167 Kilometer und umfasst elf Kurven. Die Rennstrecke wird als US-amerikanisches Äquivalent zum Monaco-Kurs der Formel 1 betrachtet. Im Uhrzeigersinn führt der Rundkurs um das Convention Center und weist mehrere prägnante Charakteristika auf: Die geschwungene Start-Ziel-Gerade verläuft parallel zum Pazifikstrand, eine enge Rechtskehre bildet den Abschluss der Runde. Als Kulisse dient das historische Kreuzfahrtschiff „Queen Mary", das im Hafen liegt.
Für Porsche Penske Motorsport ist die Strecke vertraut. 2023 feierte der Porsche 963 dort seinen allerersten Rennerfolg, 2025 gelang ein erneuter Sieg. Die Veranstaltung lockt jedes Jahr über 200.000 Besucher an. Parallel zur IMSA-Meisterschaft trägt auch die IndyCar-Serie am Wochenende ein Rennen in Long Beach aus. Dort geht der Porsche-Partner Team Penske mit drei Autos an den Start.
Die GTD-Pro-Klasse macht in Long Beach eine Pause. Der „Roxy" Porsche 911 GT3 R von AO Racing geht dennoch in der GTD-Kategorie an den Start. 2025 gewann die Mannschaft mit dem „Rexy"-Neunelfer die Klasse in Long Beach. Am Wochenende wechseln sich Harry King und Mikkel Pedersen im Wagen mit Startnummer 177 ab. Wright Motorsports setzt mit Adam Adelson und Callum Ilott einen weiteren 911 GT3 R ein.
Der Porsche 963 hat seine Position als erfolgreichstes Rennfahrzeug nach LMDh-Reglement untermauert. Nach der kontinuierlichen Weiterentwicklung der vergangenen Monate erweist sich das Fahrzeug auf verschiedenen Streckenprofilen als wettbewerbsfähig – von den Hochgeschwindigkeitskursen in Daytona über die technisch fordernde Strecke in Sebring bis zum engen Stadtkurs in Long Beach.
| Fahrzeug | Porsche 963 |
| Reglement | LMDh |
| Streckenlänge Long Beach | 3,167 km |
| Kurven | 11 |
| Renndauer | 100 Minuten |
| Startnummern Werksteam | #6, #7 |
| Startnummer JDC-Miller | #5 |
| Startnummern GTD | #120, #177 |