Opel Mokka erreicht 500.000 Einheiten in Poissy

Gute Fahrt

 · 17.02.2026

Der Opel Mokka hat seit Produktionsstart im Februar 2021 die Marke von 500.000 gefertigten Einheiten erreicht
Foto: Stellantis
Der Opel Mokka hat seit Produktionsstart im Februar 2021 die Marke von 500.000 gefertigten Einheiten erreicht. Das Kompakt-SUV wird im französischen Werk Poissy gebaut und verkörpert die aktuelle Designsprache der Marke.

Produktionserfolg im französischen Stammwerk

Das Werk Poissy verzeichnet einen bedeutenden Meilenstein in der Fertigung des Opel Mokka. Seit dem Produktionsstart im Februar 2021 verließen 500.000 Einheiten des Kompakt-SUV die Fertigungslinien. Das 1938 gegründete Werk entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem Kompetenzzentrum für B-SUV-Modelle innerhalb des Stellantis-Konzerns.

Charles Peugeot, Geschäftsführer von Opel Frankreich, bezeichne den Mokka als einen der ausdrucksstärksten Vertreter der Markenidentität. Das Erreichen dieser Produktionszahl sei ein Beleg für die Stärke der Markenstrategie und das Vertrauen der Kunden in die Fahrzeuge, so Peugeot.

Das Werk Poissy verfüge über umfassendes industrielles Know-how kombiniert mit hohen Qualitätsstandards. Bereits 2019 startete die Produktion von Elektrofahrzeugen an diesem Standort. Damit war Poissy das erste Werk des Unternehmens vor der Stellantis-Ära, das diese Expertise aufbaute. Die Fertigungskapazitäten ermöglichen die parallele Produktion verschiedener Antriebsvarianten auf einer Linie.

Die Übergabe des 500.000sten Mokka an einen Kunden erfolgte am Freitagmorgen. Dies unterstreiche die positive Dynamik der Marke und das Vertrauen, das Kunden in Opel setzen würden, heißt es seitens des Herstellers.

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Überarbeitetes Modell mit neuer Technologie

Ende 2024 lief die überarbeitete Version des Mokka in die Serienproduktion. Die Neuauflage bringe ästhetische und technologische Weiterentwicklungen mit, die die Position im Kompakt-SUV-Segment stärken sollen. Das Multimedia- und Navigationssystem basiere auf der Snapdragon Cockpit Platform sowie der Snapdragon Auto Connectivity Platform von Qualcomm Technologies. Diese Plattformen ermöglichen Premium-Funktionen im Fahrzeuginneren, darunter hochwertige Grafiken, Multimedia-Anwendungen und erweiterte Konnektivitätsfunktionen wie WLAN, Bluetooth und 4G.

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Zur Serienausstattung gehören ein digitales Fahrerdisplay mit zehn Zoll Diagonale sowie ein gleichgroßer Farb-Touchscreen. Die Bedienung erfolge über Widgets nach dem Smartphone-Prinzip. Alternativ lasse sich das System in Kombination mit der optionalen Navigation per Sprachbefehl "Hey, Opel" steuern. Die natürliche Spracherkennung reagiere auf entsprechende Kommandos. Beide Displays könnten individuell angepasst werden.

Das System erkenne das persönliche Profil des Fahrers über das verbundene Smartphone. Die Verbindung erfolge stets kabellos. Auf dem zentralen Bildschirm ließen sich verschiedene virtuelle Verknüpfungen einrichten. Unterschiedliche Farbschemata bieten weitere Anpassungsoptionen. Bei Bestellung mit integriertem Navigationssystem würden Kartenaktualisierungen Over-the-Air bereitgestellt.

Das System lerne kontinuierlich und schlage basierend auf den Gewohnheiten des verknüpften Fahrerprofils eigenständig Ziele und Routen vor. Über die myOpel-App lassen sich Ziele und entsprechende Routen einfach an das Fahrzeug senden. Für den neuen Mokka biete Opel zudem ChatGPT an, verfügbar in Kombination mit Connected Navigation. Mit den Funktionen dieser generativen KI-Technologie hätten Fahrer und Passagiere Zugang zu einem breiten Informationsspektrum aus verschiedenen Themenbereichen.

Design prägt Markenidentität

Der Mokka verkörpere die neue Designsprache von Opel und habe sich seit Einführung als eines der meistverkauften Modelle der Marke etabliert. Das markante Erscheinungsbild mit klaren Linien und ausgeprägter Persönlichkeit hebe sich im Segment der Kompakt-SUV ab. Die Gestaltung folge dem Prinzip von Klarheit und Reduktion auf wesentliche Elemente.

Die Karosserieform kombiniere SUV-typische Proportionen mit kompakten Außenabmessungen. Dies ermögliche Wendigkeit im urbanen Umfeld bei gleichzeitig erhöhter Sitzposition und guter Rundumsicht. Die Frontpartie zeige charakteristische Elemente der aktuellen Opel-Formensprache. LED-Scheinwerfer gehören zur Serienausstattung und prägen das Erscheinungsbild.

Im Innenraum setze der Mokka auf ein aufgeräumtes Cockpit-Layout. Die digitalen Anzeigen seien auf den Fahrer ausgerichtet. Bedienelemente folgen einer klaren Hierarchie. Materialien und Verarbeitung entsprechen dem Qualitätsanspruch der Marke. Der Laderaum biete für die Fahrzeugklasse angemessene Kapazität.

Das Modell sei sowohl mit Verbrennungsmotoren als auch als vollelektrische Variante Mokka Electric erhältlich. Die elektrische Version nutze einen 115 kW starken Motor und eine 50-kWh-Batterie. Die Reichweite liege nach WLTP-Norm bei bis zu 338 Kilometern. Schnellladefähigkeit mit bis zu 100 kW Leistung ermögliche kurze Ladezeiten an entsprechenden Stationen.


Im Überblick

Opel Mokka
ProduktionsstartFebruar 2021
ProduktionsstandortPoissy, Frankreich
Gefertigte Einheiten500.000
FahrzeugklasseKompakt-SUV (B-Segment)
AntriebsvariantenVerbrennungsmotor, Elektro
Motorleistung Elektro115 kW
Batteriekapazität50 kWh
Reichweite WLTPbis 338 km
Schnellladefähigkeitbis 100 kW
Display Fahrer10 Zoll digital
Display Zentral10 Zoll Touchscreen
Infotainment-PlattformSnapdragon Cockpit Platform
KonnektivitätWLAN, Bluetooth, 4G
Sprachsteuerungnatürliche Spracherkennung
KI-IntegrationChatGPT (mit Connected Navigation)

​Gute Fahrt Video-Empfehlungen zum Opel Mokka