Das Kraftfahrt-Bundesamt weist für den Fiat 500 im Juni 2026 einen deutlichen Zuwachs aus. Die Zulassungszahlen des italienischen Kleinwagens stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um exakt 118,7 Prozent. Damit erreicht das Modell in der Kategorie Minis einen Marktanteil von 23,0 Prozent und belegt den ersten Platz in der Monatsbilanz. Diese Entwicklung setzt sich im gesamten ersten Halbjahr 2026 fort.
Luigi Saia, Leiter der Marke FIAT in Deutschland, kommentiert: „Der Fiat 500 hat im Juni bei den Zulassungen wieder deutlich besser abgeschnitten als das Segment insgesamt. Auf diesen anhaltenden Erfolg auf dem wettbewerbsintensiven deutschen Markt sind wir sehr stolz." Die Strategie des Herstellers, unterschiedliche Antriebstechnologien anzubieten, erfülle laut Saia die individuellen Bedürfnisse der Kundschaft.
Der Erfolg basiert auf der Verfügbarkeit zweier Antriebsvarianten. Das ikonische Design des Fiat 500 bleibt über beide Versionen hinweg erhalten und macht das Fahrzeug unverwechselbar. Die Kombination aus klassischer Formensprache und modernen Antriebskonzepten spricht offenbar eine breite Käuferschicht an.
Die Hybridversion des Fiat 500 leistet 48 kW, was 65 PS entspricht. Der Benzinmotor arbeitet mit einem Elektromotor zusammen, der beim Anfahren und Beschleunigen unterstützt. Diese Kombination senkt den Kraftstoffverbrauch auf 5,2 bis 5,3 Liter pro 100 Kilometer. Die CO₂-Emissionen liegen zwischen 117 und 123 Gramm pro Kilometer, was der CO₂-Klasse D entspricht.
Die Batterie des Hybridsystems lädt sich während der Fahrt auf. Ein externes Laden ist nicht erforderlich. Der Elektromotor übernimmt in bestimmten Fahrsituationen die Hauptarbeit und entlastet den Verbrennungsmotor. Beim Verzögern und Bremsen wird Energie zurückgewonnen und in der Batterie gespeichert.
Das Hybridsystem arbeitet nahtlos im Hintergrund. Der Fahrer muss keine Einstellungen vornehmen. Die Steuerungselektronik entscheidet automatisch, welcher Antrieb in welcher Situation zum Einsatz kommt. Diese Automatisierung macht die Technologie alltagstauglich und unkompliziert in der Handhabung.
Der rein elektrisch angetriebene Fiat 500 Elektro wird in zwei Leistungsvarianten angeboten. Die Basisversion leistet 70 kW, was 95 PS entspricht. Die stärkere Ausführung bringt es auf 87 kW oder 118 PS. Beide Versionen arbeiten mit unterschiedlichen Batteriekapazitäten.
Die kleinere Batterie verfügt über eine Kapazität von 23,8 kWh. Mit dieser Energiemenge erreicht der Fiat 500 Elektro eine Reichweite von bis zu 257 Kilometern nach WLTP-Messzyklus. Die größere Batterie fasst 42 kWh und ermöglicht Reichweiten von bis zu 320 Kilometern im WLTP-Zyklus. Der Energieverbrauch liegt zwischen 13,0 und 14,9 kWh pro 100 Kilometer. Die CO₂-Emissionen betragen null Gramm pro Kilometer, was der CO₂-Klasse A entspricht.
Beide Elektrovarianten nutzen denselben Elektromotor-Typ. Die höhere Leistung der stärkeren Version resultiert aus einer anderen Abstimmung der Motorsteuerung. Die Batterien lassen sich an Wechselstrom-Ladestationen und Schnellladesäulen aufladen. Die Ladezeiten variieren je nach Ladeleistung und Batteriegröße.
**Fiat 500 Hybrid**
| Leistung | 48 kW (65 PS) |
| Antrieb | Benzinmotor mit Elektromotor |
| Kraftstoffverbrauch | 5,2-5,3 l/100 km |
| CO₂-Emissionen | 117-123 g/km |
| CO₂-Klasse | D |
| Batterieladung | Während der Fahrt |
**Fiat 500 Elektro**
| Leistung | 70 kW (95 PS) / 87 kW (118 PS) |
| Antrieb | Rein elektrisch |
| Batteriekapazität | 23,8 kWh / 42 kWh |
| Reichweite WLTP | bis zu 257 km / bis zu 320 km |
| Energieverbrauch | 13,0-14,9 kWh/100 km |
| CO₂-Emissionen | 0 g/km |
| CO₂-Klasse | A |