Gute Fahrt
· 05.04.2026
Die Dacia Sandriders setzten beim zweiten Lauf der FIA Rallye-Raid Weltmeisterschaft 2026 ein klares Zeichen. Sébastien Loeb und sein Beifahrer Édouard Boulanger übernahmen bereits auf der zweiten Etappe die Führung und verteidigten diese Position bis zum Zieleinlauf. Über insgesamt 2.201 Kilometer, davon 1.270 Kilometer gegen die Uhr, demonstrierte das Duo die Stärken des Dacia Sandrider, der mit nachhaltigem Kraftstoff betrieben wird. Die robuste Konstruktion des Rallye-Fahrzeugs erwies sich besonders bei der Überfahrt von Portugal nach Spanien als entscheidender Vorteil. Trotz widriger Bedingungen durch Matsch und Schlamm platzierten sich Loeb und Boulanger auf vier der fünf Etappen den ersten Drei. Der Vorsprung von 2:46 Minuten auf den Zweitplatzierten unterstreicht die konstante Leistung des Teams. Für Loeb bedeutet dieser Erfolg den dritten Sieg in der W2RC nach seinem Triumph bei der Rallye Andalusien 2022. Navigator Boulanger kommt nun auf insgesamt sechs Siege in der Weltmeisterschaft.
Lucas Moraes und Dennis Zenz komplettierten das starke Teamergebnis mit Platz vier im Gesamtklassement. Das brasilianisch-deutsche Duo sicherte sich die Tagessiege auf den Etappen drei und fünf – der 20. und 21. Sieg für die Dacia Sandriders in der W2RC. Lediglich 59 Sekunden trennten Moraes und Zenz am Ende von einem Podiumsplatz. Als amtierender Weltmeister und Sieger der Rallye-Raid Portugal 2025 erlebte Moraes während der fünftägigen Veranstaltung wechselhafte Momente, zeigte jedoch mit seinem Etappensieg am Schlusstag seine Entschlossenheit. Seit seinem Wechsel zu den Dacia Sandriders zum Saisonstart markiert der vierte Platz sein bestes Resultat im neuen Team. Nasser Al-Attiyah und Fabian Lurquin mussten nach einem technischen Defekt auf der dritten Etappe aufgeben. Das Duo, das die diesjährige Rallye Dakar gewonnen hatte, kehrte nach einer längeren Reparatur auf der vierten Etappe zurück ins Rennen. Auf der abschließenden fünften Etappe demonstrierten Al-Attiyah und Lurquin ihr Potenzial mit der zweitschnellsten Zeit, nur drei Sekunden hinter ihren Teamkollegen Moraes und Zenz.
Mit dem Sieg in Portugal feierten die Dacia Sandriders ihren insgesamt fünften Erfolg in der W2RC und den dritten in Folge über mehrere Saisons hinweg. Das Team führt nach zwei von fünf Saisonläufen sowohl die Fahrer- als auch die Beifahrer- und Herstellerwertung an. Teamchefin Tiphanie Isnard zeigte sich zufrieden mit der Gesamtleistung: "Es ist großartig, nach der Rallye Dakar wieder mit dem gesamten Team anzutreten. Die letzte Woche war nicht leicht für uns, aber ich bin froh, dass wir uns voll und ganz auf den Sieg und die Meisterschaft konzentriert haben." Loeb betonte die Herausforderungen der Rallye: "diesen Bedingungen hat es niemand leicht bei der Rallye-Raid Portugal. Ohne den Zwischenfall auf der dritten Etappe hätte es ein gutes Ergebnis für uns werden können." Der nächste WM-Lauf findet vom 25. bis 29. Mai mit dem Desafio Ruta 40 in Argentinien statt. Die Rallye markiert den dritten von insgesamt fünf Saisonläufen und wird zeigen, ob die Dacia Sandriders ihre Führungsposition weiter ausbauen können.
| Merkmal | Wert |
| Fahrzeug | Dacia Sandrider |
| Antrieb | Nachhaltiger Kraftstoff |
| Rallye | Rallye-Raid Portugal 2026 |
| Gesamtdistanz | 2.201 Kilometer |
| Gewertete Strecke | 1.270 Kilometer |
| Anzahl Etappen | 5 |
| Sieger | Sébastien Loeb / Édouard Boulanger |
| Siegesvorsprung | 2:46 Minuten |
| Platz 4 | Lucas Moraes / Dennis Zenz (+4:36 Minuten) |