Honda nutzt das Goodwood Festival of Speed vom 9. bis 12. Juli 2026 für die dynamische Weltpremiere des Prelude HRC Concept. Das Fahrzeug basiert auf dem elektrifizierten Prelude e:HEV und erhält Hochleistungskomponenten der Honda Racing Corporation sowie der Honda Access Corporation. Die Teilnahme am legendären Hillclimb bietet erstmals die Gelegenheit, die Performance-Interpretation in Bewegung zu erleben.
Das Konzeptfahrzeug lotet aus, wie Technologien aus dem Rennsport die Fahrdynamik und das Fahrerlebnis weiter verbessern können. Honda unterstreicht damit sein Bestreben, auch mit elektrifizierten Fahrzeugen emotional begeisternde Fahrerlebnisse zu bieten. Die Motorsport-DNA der Marke soll sich in diesem Ansatz weiterentwickeln und zeigen, dass Elektrifizierung und Fahrvergnügen keine Gegensätze darstellen müssen.
Jessica Hawkins, Leiterin der F1 Academy und Fahrer-Botschafterin bei Aston Martin Aramco, steuert den Prelude HRC Concept bei der Demonstrationsfahrt. Die F1 Academy ist eine von der Formel 1 organisierte Rennserie ausschließlich für Frauen, die zur Förderung junger Fahrerinnen ins Leben gerufen wurde. Weitere Auftritte auf der Strecke übernimmt der Rennfahrer Tiago Monteiro. Das Serienmodell Prelude e:HEV verbraucht laut Herstellerangaben kombiniert 5,2 Liter auf 100 Kilometer und emittiert 117 Gramm CO₂ pro Kilometer, was der CO₂-Klasse D entspricht.
Der Honda Super-N nimmt ebenfalls am Hillclimb teil und repräsentiert einen kompakten Ansatz für urbane Elektromobilität. Das Fahrzeug nutze die Kei-Car-Kompetenz der erfolgreichen Honda N Modellreihe, um beeindruckende Geräumigkeit und Vielseitigkeit zu bieten, so der Hersteller. Mit seinem unverwechselbaren Design und dem Fokus auf begeisternde Fahrdynamik zeige der Super-N, wie Elektrifizierung sowohl Praktikabilität als auch emotionale Anziehungskraft bieten könne.
Funktionen wie der BOOST-Modus und die Leichtbauarchitektur sollen Ansprechverhalten und Fahrspaß verbessern. Der BOOST-Modus deutet auf eine temporäre Leistungssteigerung hin, während die Leichtbauarchitektur das Gewicht reduzieren und damit die Agilität erhöhen soll. Die Teilnahme am Bergrennen unterstreicht den sportlichen Anspruch des kompakten Elektrofahrzeugs.
Der Honda Super-N ist in Deutschland nicht zum Kauf erhältlich. Das Fahrzeug demonstriert jedoch die Richtung, in die Honda seine elektrifizierten Modelle entwickeln möchte. Die Kombination aus kompakten Abmessungen, elektrischem Antrieb und sportlicher Ausrichtung soll ein neues Maß an Fahrvergnügen in die urbane Mobilität bringen.
Die neue Honda WN7 markiert das erste vollwertige Elektro-Motorrad der Marke für Europa und wird ebenfalls am Bergrennen in Goodwood teilnehmen. Entwickelt dem Konzept „Be the Wind", verbinde die WN7 den traditionellen Fokus der Marke auf Balance und Kontrolle mit den einzigartigen Eigenschaften des Elektroantriebs, so Honda. Das sofort zur Verfügung stehende Drehmoment und die kultivierte sowie leise Leistung seien charakteristische Merkmale des elektrischen Antriebs.
Die Teilnahme in Goodwood unterstreiche den Fortschritt von Honda bei der Elektrifizierung im Bereich Motorrad, während die Kernbestandteile des markentypischen Fahrvergnügens erhalten blieben. Die WN7 zeigt, dass Honda auch im Zweiradbereich den Weg der Elektrifizierung konsequent verfolgt und dabei die eigenen Werte nicht aus den Augen verliert.
Komplettiert wird das dynamische Line-up durch die CB1000F, einen modernen Roadster, der von der reichhaltigen Motorradtradition von Honda inspiriert sei. In Goodwood wird die CB1000F vom dreifachen Weltmeister und Honda-Legende Freddie Spencer gefahren. Die CB1000F verbinde klassisches Design mit zeitgemäßer Technik und spiegele den Ansatz von Honda wider, bewährte Leistungskonzepte mit moderner Technologie zu verbinden, um fesselnde und zugängliche Fahrerlebnisse zu bieten.
Zur Untermauerung der tief verwurzelten Motorsporttradition von Honda wird auch der Formel-1-Rennwagen Williams Honda FW11 am Bergrennen teilnehmen. Als erster Honda Formel-1-Rennwagen, der die Meisterschaft gewann, stelle der FW11 einen Meilenstein in der Renngeschichte des Unternehmens dar, so Honda. Seine Präsenz in Goodwood unterstreicht die Rolle des Motorsports als Testfeld für Technologien und technisches Know-how.
Der Auftritt feiert den 40. Jahrestag des ersten Konstrukteurs-Titelgewinns von Honda in der FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft, der 1986 errungen wurde. Damon Hill und Ryo Michigami werden den FW11 den Berg hinauf steuern. Damon Hill gewann 1996 die F1-Fahrerweltmeisterschaft, während Ryo Michigami im Jahr 2000 mit dem NSX den Titel in der All Japan GT Championship errang und seit vielen Jahren in den höchsten Rennklassen in Japan und im Ausland antritt.
Die Teilnahme von Honda am Goodwood Festival of Speed steht für die allgemeine strategische Ausrichtung des Unternehmens, die Elektrifizierung von Pkw und Motorrädern, Performance-Entwicklung durch Technologien aus dem Motorsport sowie kontinuierliches Engagement für die Freude am Autofahren und am Motorradfahren vereint. „Goodwood bietet eine einzigartige Plattform, um unsere Innovationen in Aktion zu demonstrieren", sagt Hans de Jaeger, Präsident von Honda Motor Europe. „Unser Fokus liegt in diesem Jahr auf einer dynamischen Teilnahme. Damit zeigen wir, wie unsere neuesten Modelle Leistung, Elektrifizierung und technisches Know-how vereinen – sowohl bei Pkw als auch bei Motorrädern."
Seit seiner Gründung betrachtet Honda den Rennsport als Testfeld sowohl für seine Mitarbeiter als auch für seine Technologien. Die Präsenz des Unternehmens beim Goodwood Festival of Speed spiegelt diese Philosophie wider und vereint bei einer der weltweit renommiertesten Automobilveranstaltungen Tradition, Innovation und die Mobilität der Zukunft.
Der Auftritt der Marke konzentriert sich auf den legendären Goodwood Hillclimb und das „First Glance"-Paddock, wo die Besucher die neuesten Modelle in Aktion erleben können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Leistung, Elektrifizierung und der Motorsport-DNA von Honda. Die Kombination aus historischen Rennfahrzeugen wie dem Williams FW11 und modernen elektrifizierten Konzepten wie dem Prelude HRC Concept oder dem Super-N zeigt die Bandbreite der Marke.
Das Goodwood Festival of Speed bietet Honda die Möglichkeit, seine Innovationen einem breiten Publikum zu präsentieren und gleichzeitig die eigene Geschichte zu würdigen. Die Teilnahme am Hillclimb ist dabei mehr als nur eine Demonstration – sie ist ein Statement für die Zukunft der Mobilität, in der Elektrifizierung und Fahrvergnügen Hand in Hand gehen sollen.
| Modell | Honda Prelude e:HEV |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5,2 l/100 km |
| CO₂-Emissionen kombiniert | 117 g/km |
| CO₂-Klasse | D |