Fahrbericht: Audi A7

Sport hoch drei

31.03.2018 Wolfgang Schäffer - Der Fahrkomfort einer Limousine, das Platz­angebot eines Avant – und das alles in Gestalt eines vier­türigen Coupés: Im A7 Sportback hat Audi gleich drei Fahrzeugkategorien vereint
© Audi
Mit dem die beiden Rückleuchten verbindenden, schmalen Leuchten- band kennzeichnet Audi die Oberklasse-Modelle

Zum Auftakt rollt der A7 mit zwei Aggregaten an, die beide bereits nach dem neuen WLTP-Zyklus samt Real-Drive-Emission zugelassen sind. Der laufruhige Dreiliter-Sechszylinder-Diesel, der nach der neuen Modellbezeichnungs-Strategie der Ingolstädter 50 TDI heißt,  leistet 286 PS und hat mit einem Drehmoment von 620 Newtonmetern einen kraftvollen Durchzug in allen Geschwindigkeitsbereichen. Der Verbrauch wird mit 5,5 Litern Diesel pro 100 Kilometer angegeben. Der Einstiegspreis beträgt 66.500 Euro. Überaus geschmeidig wirkt auch der 340 PS starke Dreiliter-Sechszylinder-Benziner (kombinierter Verbrauch 6,8 Liter/Preis 67.800 Euro). Der Turbomotor hängt bestens am Gas und arbeitet extrem leise. Während der Selbstzünder seine Kraft über eine Achtgang-Tiptronic auf die beiden Achsen des mit permanentem Allradantrieb Quattro ausgestatteten A7 überträgt, kommen beim Benziner eine Siebengang-S-Tronic und der Quattro-Ultra-Antriebsstrang zum Einsatz. Dabei wird der Heckantrieb immer dann in Bruchteilen von Sekun­den zugeschaltet, wenn er benötigt wird.

Ob Diesel oder Benziner – beide Varianten zeigen vor allem auch auf kurvenreichem Terrain eine beeindruckende Agilität. Klasse, wie der Sportback trotz seiner wuchtigen Abmessungen um die Ecken wieselt. Kommt zusätzlich noch die optional erhältliche Allradlenkung zum Einsatz, geht‘s noch eine Spur dynamischer voran. 

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Ausgabe 3/2018Audi A7

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