Fahrbericht: Porsche 911 Turbo S

Spitzensport

09.07.2020 Wolfgang Schäffer - Leistungsmäßig nahe dran am GT2 RS Clubsport. Dazu ein Fahrkomfort fast wie im Panamera. Porsche hat mit dem neuen 911 Turbo S einen wahren Alleskönner auf die Räder gestellt.

Dieser Leistungssprung hat es in sich. Die 650 PS des neuen 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxertriebwerks bedeuten ein Plus von satten 70 PS im Vergleich zum Vorgänger. Dessen Drehmoment von 750 Newtonmetern (Nm) wird auf 800 Nm erhöht. Damit rückt der 911Turbo S bis auf 50 PS an die Leistung des GT2 RS Clubsport heran – das stärkste GT-Kundensportfahrzeug, das Porsche je gebaut hat. Beim Drehmoment übertrifft der neue Turbo S den reinrassigen Rennwagen sogar um 50 Nm.

© Porsche
Komplett neu abgestimmtes Fahrwerk

Der enorme Kraftzuwachs macht sich vor allem beim Antritt und dem Durchzugsvermögen bemerkbar. So gelingt der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in hammerharten 2,7 Sekunden (bisher 2,9). Gerade einmal 8,9 Sekunden und damit eine Sekunde weniger als beim bisherigen Turbo S vergehen, bis die Tachonadel die 200er-Marke überfliegt. Damit werden Überholmanöver in so gut wie jeder Fahrsituation geradezu spielerisch erledigt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt unverändert bei 330 Kilometer pro Stunde. Bis dahin benötigt der Motor nicht die geringste Verschnaufpause. Lässt der Druck aufs Gaspedal nicht nach, wird der Oberkörper des Fahrers – und natürlich auch des Beifahrers – dauerhaft kräftig gegen die Rückenlehne gepresst...

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