Fahrbericht: Audi E-Tron S

Quertreiber

06.05.2020 Wolfgang Schäffer - Der elektrische Allradantrieb ist nicht neu. Doch anders als der bekannte Audi E-Tron bekommen die zukünftigen S-Modelle der Elektrobaureihe als Weltneuheit in der Großserie drei E-­Motoren und elektrisches Torque Vectoring.
© Audi
Extrem hohe Querdynamik

Wie der Zusatz RS steht auch das S bei Audi für besonders sportliche Ausführungen der jeweiligen Modelle. Das unterstreichen der Autohersteller aus Ingolstadt mit dem E-Tron S und dem E-Tron S Sportback, die beide im Laufe des Jahres zu den Händlern rollen. Die in beiden Versionen eingesetzten drei E-Maschinen kommen im Boostbereich auf eine maximale Gesamtleis­tung von 370 kW (476 PS) und 973 Nm Drehmoment. Aufgrund einer besonders leistungsstarken Kühlung kann diese Power für jeweils acht Sekunden abge­rufen werden. Doch auch die 320 kW (435 PS) sowie 808 Nm im Dauerbetrieb sind nun wahrlich nicht von schlechten Eltern. Audi hält auch bei den S-Modellen am Konzept mit zwei unterschiedlichen Asynchronmotoren fest. "Ein entsprechender Baukasten war von Beginn an für die E-Tron Baureihe ausgelegt", sagt Projektleiter Marc Bauer, der zudem auf das günstigere Gewicht und bessere Boostmöglichkeiten im Vergleich zu Synchronmotoren hinweist.

Schlagwörter

Ausgabe 4/2020Audi E-tronAudi E-Tron Sportback

*) Für Print-Jahresabonnenten kostenlos

Download
4/2020
3 Seiten 1,03 MB 1,50 € Zum Shop →
Das könnte Sie auch interessieren

Diese Ausgabe 4/2020 bestellen

Das könnte Sie auch interessieren
Anzeige