Fahrbericht: E-Golf & Golf GTE

Fahrt ins Blaue

14.05.2014 Arne Olerth - Blaue Dekor-Elemente kennzeichnen Volkswagens elektrifizierte Antriebe. In der Golf-Familie kommen diese jetzt an gleich zwei neuen Derivaten zum Einsatz: am E-Golf sowie am Plug-In-Hybrid Golf GTE.
© VW (M. Meiners)
Volkswagen elektrisiert: Erste Runden im E-Golf und Golf GTE

Das Herz des stets viertürigen E-Golf ist eine 115 PS starke Synchronmaschine, die an ein Einganggetriebe geflanscht ist. Zum Rückwärtsfahren wird einfach umgepolt. Neben der hohen Leistung, die dem E-Golf zu einer abgeregelten Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h verhilft, macht im speziellen das bärige Drehmoment von 270 Newtonmeter den besonderen Fahrspaß des E-Golf aus. Beim E-Motor liegt dieses ab der ersten Ankerumdrehung an. Ein Ampelsprint kann ganz nach Fahrers Gusto einem Katapultstart gleichkommen. Volkswagen verspricht 0-60 km/h in gerade einmal 4,2 Sekunden. Hoppla, E-Mobilität kann also auch Spaß machen. 

Wen  die eingeschränkte Reichweite dennoch schreckt, der sollte einen Blick auf den zweiten elektrifizierten Knaller in der VW-Kompaktklasse werfen: den Golf GTE. Optisch ein echter Kracher, steht er doch in engster gestalterischer Verwandtschaft zur Ikone GTI. Unter der Haube arbeitet ein Plug-In-Hybrid: Ein 1.4 TSI mit 110 kW (150 PS) kooperiert hier über ein 6-Gang-DSG mit einem 76 kW (102 PS) starken E-Aggregat. Im Verbund generieren sie stramme 150 kW (204 PS) und 350 Nm. Der sportliche Auftritt ist also gerechtfertigt. Im Standardsprint soll die 100 nach nur 7,6 Sekunden fallen, die Spitze liegt bei sportlichen 222 km/h.

© Volkswagen
Golf GTE
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VW E-GolfGolf GTEElektromobilitätAusgabe 4/2014

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