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Diebstahl durch Funkschlüssel

05.08.2011 Gute Fahrt - Man hört wieder mehr über Diebstähle. Erstmals nach 13 Jahren ist die Klaurate angestiegen.

Dabei sollen auch Funkschlüssel ausgeschaltet worden sein, so dass das Auto nicht verriegelt wird und der Dieb es anschließend in aller Ruhe ausräumen kann. Wie kann ich mich davor schützen? Walter Fahrenschon per E-Mail

R&T-Team: Wir können Sie beruhigen: Wenn Sie beim Drücken der Verriegelungstaste an ihrem Funkschlüssel Blickkontakt zu ihrem Auto haben und darauf achten, dass die Blinker den Empfang des Funksignals bestätigen, ist das Fahrzeug zuverlässig verriegelt. Manche Diebe nutzen die Sorglosigkeit einiger Autofahrer und stören die Funkbotschaften vom Schlüssel zum Auto. Dann kommt der Schließbefehl nicht an und die Zentralverriegelung sperrt nicht ab. In einem solchen Fall können langfinger Navis und andere Wertsachen ausräumen. Daher ist beim Absperren der Blickkontakt zum Auto so wichtig. Denn auch wenn die Batterie des Funkschlüssels leer ist, kann er keinen Schließbefehl übermitteln. Bleiben also die Fahrzeugblinker beim Absperren dunkel, sollte man den Wagen mit dem Klappschlüssel im Schloss der Fahrertür absperren. Dazu muss bei neueren Modellen eine Kunststoff-Kappe neben dem Türgriff abgehebelt werden. Dafür ist dann auch sicher zu, selbst wenn die Schlüsselbatterie leer sein sollte.

Noch ein Hinweis: Wenn beim Verriegeln einmal die Taste am Funkschlüssel gedrückt wurde, dann lassen sich die Türen auch von innen (oder über Drahtschlingen, wie sie Diebe gern durch die Türdichtungen einführen) nicht mehr geöffnet werden. Wenn also Personen im Auto zurück bleiben sollen, dann zweimal verriegeln (am Funkschlüssel oder im Fahrertürschloss), dann können die Türen durch zweimaliges Ziehen von innen geöffnet werden – bei reduziertem Diebstahlschutz.

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DiebstahlFunkschlüssel

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