Volkswagen

Lichtzauber

04.11.2010 Gute Fahrt - Ich habe entdeckt, dass die Nebelscheinwerfer des neuen Polo zwei Glühbirnen pro Seite haben. Welchen Sinn hat das? Thomas Unker, Halle/Saale

Warum kann ich immer häufiger Fahrzeuge beobachten, bei denen ein Nebelscheinwerfer ausgefallen ist? Reinhard Kohler, Unna

R&T-Team: Beim Polo sind Tagfahrleuchten und Nebelscheinwerfer (sowie zusätzlich statisches – also fest montiertes - Abbiegelicht) in einem Scheinwerfer-Gehäuse unten in der Stoßstange realisiert. Die Tagfahrleuchten (Fahrzeug-Außenseite) werden mit dem anschalten der Zündung automatisch aktiviert und gehen aus, wenn das Abblend- oder Fernlicht eingeschaltet wird.

Die Nebelscheinwerfer an der Innenseite der unteren Leuchteneinheiten lassen sich über den lichtschalter anschalten (knebel in die erste Raststufe heraus ziehen). Außerdem übernehmen sie die Funktion von statischen Abbiege-Scheinwerfern: Wenn das Fahrzeug abbiegt, wird (abhängig von Lenkwinkel, Geschwindigkeit und Blinkerbetätigung) auf der jeweiligen Seite der Nebelscheinwerfer mit spezieller seitlicher Lichtstreuung zugeschaltet. Fährt das Auto wieder geradeaus, geht der Scheinwerfer langsam aus, um für den Fahrer kein „schwarzes Loch“ entstehen zu lassen.

Wer ein Auto in diesem Moment von vorn sieht, kann den Eindruck gewinnen, dass es einen defekten Nebelscheinwerfer hat – was aber nicht stimmt. Bei höheren Geschwindigkeiten (ab etwa 60 km/h) schwenken die Hauptscheinwerfer in Richtung der durchfahrenen Kurve – entsprechende Ausstattung vorausgesetzt.

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