Neuer Audi RS3

Gebt uns fünf!

19.07.2021 Gute Fahrt - Von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden, bis zu 290 km/h Top-Speed, RS Torque Splitter, Semi-Slicks und spezifische RS-Fahrmodi – der neue Audi RS 3 bietet Fahrdynamik auf höchstem Niveau und Bestwerte in seinem Segment.

Mit dem 294 kW (400 PS) starken Fünfzylinder sorgt ein Erfolgsmotor für rasante Beschleunigung bei hoch-emotionalem Sound. Das Aggregat gibt nun 500 Nm Drehmoment ab und spricht noch schneller an. Optisch demonstriert der RS 3 seine sportlichen Gene mit verbreiterter Karosserie, RS-Sportabgasanlage und Cockpitanzeigen wie im Motorsport.

© Audi
Vorstellung: Audi RS3

Die neuen RS 3-Modelle sprinten in 3,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Abgeregelt liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h. Optional sind 280 km/h möglich. Mit RS‑Dynamikpaket und Keramikbremse beträgt der Top-Speed sogar 290 km/h. Damit ist der Audi RS 32 in puncto Beschleunigung und Spitzengeschwindigkeit Bester seiner Klasse. Ausschlaggebend dafür ist das auf 500 Nm gestiegene Drehmoment, das zwischen 2.250 und 5.600 Umdrehungen pro Minute anliegt. Das sind 20 Nm mehr als im Vorgänger. Damit beschleunigt der Audi RS 32 aus niedrigen Drehzahlbereichen noch schneller.

Die maximale Leistung von 294 kW (400 PS) steht früher als bisher bei 5.600 Umdrehungen zur Verfügung und erstreckt sich über ein breites Plateau bis 7.000 Umdrehungen pro Minute. Ein neues Motorsteuergerät sorgt zudem für eine schnellere Vernetzung aller Antriebskomponenten.

Die Power des Fünfzylinders bringt ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Straße – mit kurzen Schaltzeiten und sportlicherer Spreizung der Gänge. Die einzigartige Zündfolge 1‑2‑4‑5-3 des Motors und der damit verbundene unnachahmliche Sound machen das Fahrerlebnis noch emotionaler. Erstmals verfügt die Abgasanlage über eine vollvariable Klappensteuerung, die Zwischenstellungen ermöglicht und so die Soundcharakteristik noch breiter fächert. Sie lässt sich über das Fahrdynamiksystem Audi drive select anpassen. In den Modi dynamic und RS Performance öffnen die Klappen beispielsweise deutlich früher – die emotionalen Klanganteile sind noch ausgeprägter. Verstärkt wird der unverwechselbare Sound des Fünfzylinders mit der optionalen RS‑Sportabgasanlage.

Der neue Audi RS 32 ist das erste Audi-Modell mit serienmäßigem Torque Splitter. Er ersetzt das Hinterachsdifferenzial und das bisherige Lamellenkupplungspaket an der Hinterachse. Stattdessen kommt je eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung an der jeweiligen Antriebswelle zum Einsatz. So wird das passende Moment an der Hinterachse optimal verteilt. Der Torque Splitter erhöht bei sportlicher Fahrweise das Antriebsmoment auf das kurvenäußere Hinterrad mit der höheren Radlast, was die Neigung zum Untersteuern deutlich reduziert. In Linkskurven überträgt er das Antriebsmoment auf das rechte hintere Rad, in Rechtskurven auf das linke hintere Rad und beim Geradeausfahren auf beide Räder.

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Vorstellung: Audi RS3

Die neue Technologie erlaubt auch kontrollierte Drifts auf abgesperrten Strecken, indem der Torque Splitter die gesamte Power auf eines der hinteren Räder leitet – bis zu 1.750 Newtonmeter pro Rad sind möglich. Hierfür hat Audi einen spezifischen RS 3-Mode entwickelt: RS Torque Rear als Drift-Modus mit eigener Kennlinie für den Torque Splitter. 

Serienmäßig fährt der RS 32 mit flachen, keilförmigen LED-Scheinwerfern und LED-Heckleuchten inklusive dynamischem Blinklicht vom Band. Optional gibt es Matrix LED-Scheinwerfer mit abgedunkelten Blenden, die in ihren äußeren, nach unten gezogenen Winkeln das digitale Tagfahrlicht zeichnen. 

Hinter den vorderen Radhäusern gibt es ein neues Designelement: einen auffälligen zusätzlichen Luftauslass. Neu gestaltet sind auch die Seitenschweller inklusive schwarzer Einleger, die in Kombination mit den ausgestellten Radhäusern zum ausdrucksstarken Look des neuen RS 32 beitragen. Die Spur an der Vorderachse ist im Vergleich zum Vorgängermodell um 33 Millimeter verbreitert. An der Hinterachse sind es beim Sportback zehn Millimeter. Serienmäßig fährt der RS 32 auf 19-Zoll-Gussrädern im 10-Ypsilon-Speichen-Design. Echtes Motorsport-Design repräsentieren die optional bestellbaren 5‑Ypsilon-Speichen mit RS-Branding. Auf Wunsch montiert Audi erstmals Performance-Semi-Slick-Reifen der Marke Pirelli P Zero "Trofeo R". Den sportlichen Abschluss markieren der neu gestaltete RS-spezifische Heckstoßfänger mit dem integrierten Diffusor und die RS-Abgasanlage mit zwei großen ovalen Endrohren.

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Vorstellung: Audi RS3

Die neuen Audi RS 3-Modelle sind RS-spezifisch in Kyalamigrün und Kemoragrau bestellbar. Erstmals lässt sich optional für die Limousine das Dach in der Kontrastfarbe Brillantschwarz ordern. Serienmäßig sind einzelne Exterieur-Umfänge, wie das Wabengitter im Singleframe in Schwarz gehalten – entweder in Matt oder Hochglanz. 

Auch im Innenraum betonen viele RS-spezifische Elemente die Sportlichkeit. Die Anzeigen erscheinen im 12,3 Zoll großen, serienmäßigen Audi virtual cockpit plus. Es zeigt die Drehzahl in Form eines Balkendiagramms an und stellt Leistung sowie Drehmoment in Prozentangaben dar. Optional ist die Anzeige der Drehzahl im neuen RS-Runway-Design erhältlich. Dabei werden die Werte, grafisch ähnlich einer Flugzeug-Landebahn, in umgekehrter Richtung angezeigt – die Höchstdrehzahl im Vorder- und die niedrigste Drehzahl im Hintergrund. Darüber hinaus integriert das Audi virtual cockpit plus Anzeigen zu G-Kräften, Rundenzeiten und der Beschleunigung von 0‑100 km/h, 0-200 km/h, Viertelmeile und Achtelmeile.

Der Audi RS 3 Sportback3 und die RS 3 Limousine4 sind ab Mitte Juli 2021 in Europa bestellbar. In den Markt eingeführt werden die neuen RS 3-Modelle2 im Herbst dieses Jahres. Der Grundpreis für den RS 3 Sportback3 beträgt 60.000 Euro, die RS 3 Limousine4 steht mit 62.000 Euro in der Preisliste.

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