Gute Fahrt
· 20.02.2026
Audi Sport wagt mit dem RS 5 den Einstieg in die Plug-in-Hybrid-Technologie und kombiniert dabei einen weiterentwickelten 2,9-Liter-V6-TFSI mit einer leistungsstarken E-Maschine. Der Sechszylinder leistet 375 kW oder 510 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 600 Newtonmetern. Die elektrische Komponente steuert weitere 130 kW beziehungsweise 177 PS sowie 460 Newtonmeter bei. In der Summe ergibt sich eine Systemleistung von 470 kW oder 639 PS bei einem kombinierten Drehmoment von 825 Newtonmetern.
Der Verbrenner arbeitet nach dem modifizierten Miller-Brennverfahren, bei dem die Einlassventile früh schließen. Dies steigert den Wirkungsgrad besonders im Teillastbetrieb. Zwei Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie sorgen für spontanes Ansprechverhalten ohne Verzögerung. Die druckverlustarme Ladeluftstrecke wurde für hohen Ladedruck ausgelegt. Neu entwickelte wassergekühlte Ladeluftk ühler halten die Ansauglufttemperatur auch bei Volllast niedrig.
Die Luftansaugung folgt einem komplett neuen Konzept mit minimalen Distanzen und maximaler Entdrosselung der Strömungswege. Das Einspritzsystem arbeitet mit erhöhtem Druck für präzisere Kraftstoffzerstäubung. Audi Sport gibt an, der Verbrauch im Hochlastbereich liege bis zu 20 Prozent dem des Vorgängermotors. Die E-Maschine ist als Außenläufer konstruiert, bei dem der Rotor außen um den feststehenden Stator rotiert. Diese Bauweise ermöglicht laut Hersteller ein höheres Drehmoment, bessere Kühlbarkeit und einen höheren Wirkungsgrad.
Der Sprint von null auf 100 km/h gelingt in 3,6 Sekunden. Die elektrische Reichweite beträgt bis zu 84 Kilometer nach EAER-Norm, im Stadtverkehr bis zu 87 Kilometer. Die Hochvoltbatterie speichert 25,9 kWh brutto beziehungsweise 22 kWh netto. An einer Wallbox mit 11 kW Leistung lädt sie in 2,5 Stunden auf 100 Prozent. Die Zellchemie wurde gegenüber der Vorgängergeneration verbessert und stellt auch bei niedrigem Ladezustand sowie extremen Außentemperaturen mehr elektrische Leistung bereit.
Das Hinterachsgetriebe des RS 5 ermöglicht erstmals in der Großserie elektromechanisches Torque Vectoring. Das System verteilt die Antriebsmomente innerhalb von 15 Millisekunden zwischen den Hinterrädern und kann dabei bis zu 2.000 Newtonmeter Differenzmoment erzeugen. Kernkomponenten sind ein wassergekühlter Hochvoltaktuator als permanent erregte Synchronmaschine mit 8 kW Leistung und 40 Newtonmetern Drehmoment, ein mechanisches Überlagerungsgetriebe sowie ein klassisches Differenzial mit geringem Sperrwert.
Die zentrale Fahrdynamikregelung analysiert permanent Lenkwinkel, Fahr- und Bremspedalstellung sowie den aktuellen Fahrzeugzustand. Dazu gehören Längs- und Querbeschleunigung, Gierrate, Schwimmwinkel, Geschwindigkeit und der geschätzte Reibwert. Mit einer Rechenfrequenz von 200 Hertz berechnet die Regelung alle fünf Millisekunden das optimale Differenzmoment für die vorliegende Fahrsituation. Das elektromechanische Torque Vectoring setzt dieses anschließend mit hoher Dynamik und Präzision um.
Anders als rein mechanische Systeme arbeitet das elektromechanische Torque Vectoring sowohl im Zug- als auch im Schubbetrieb sowie beim Bremsen. Bei Geradeausfahrt verteilt das System das Antriebsmoment zunächst gleichmäßig auf beide Räder und verschiebt es bei Bedarf auf das Rad mit der höheren Traktion. Am Kurveneingang lässt sich durch ein stabilisierendes Differenzmoment hohe Spurtreue erzielen. Am Kurvenausgang wird das Moment auf das kurvenäußere Rad verschoben, um die Rotation des Fahrzeugs zu unterstützen und gleichzeitig maximalen Vortrieb zu realisieren.
Das neue selbstsperrende Mittendifferenzial mit Grundsperrmoment verteilt die Kraft zwischen Vorder- und Hinterachse variabel von 70/30 bis maximal 15/85 Prozent. Das Grundsperrmoment stellt sicher, dass die Achsen auch dann gekoppelt bleiben, wenn vom Differenzial kein Drehmoment übertragen wird. Dies verbessert das Einlenkverhalten im Schubbetrieb und minimiert das initiale Untersteuern. Bei schnell aufeinander folgenden Wechseln zwischen Schub und Zug sorgt das Grundsperrmoment dafür, dass das Antriebsmoment schneller an die Räder übertragen werden kann.
Das RS-Sportfahrwerk arbeitet mit einer innovativen Zweiventil-Dämpfer-Technologie, die eine unabhängige Regulierung der Dämpfung beim Einfedern und Ausfedern ermöglicht. Die Dämpfer reagieren besonders variabel auf wechselnde Fahrbahnbedingungen. Karosseriebewegungen werden reduziert, während gleichzeitig ein hohes Maß an Komfort im Alltag erhalten bleibt. Über die Audi drive select-Modi lässt sich das Fahrwerk zwischen sehr komfortabel und maximal sportlich einstellen.
Audi Sport hat die Dämpfercharakteristik auf einer Hydro-Puls-Prüfanlage extremen Bedingungen abgestimmt. Die Anlage simuliert drastische Fahrbahnimpulse wie Schlaglöcher, harte Lastwechsel oder hohe Geschwindigkeiten auf unebenem Untergrund mit deutlich höheren Belastungen als im realen Fahrbetrieb. Die Radlastschwankungen wurden auf ein Minimum reduziert. Der Modus RS sport wurde speziell für höchste Traktion und maximale Schnelligkeit auf der Rennstrecke abgestimmt.
Vorne und hinten verfügt der RS 5 über Fünflenkerachsen. Die Vorderachse erhielt neue Schwenklager, Führungslenker und Gummilager für ein präziseres und agileres Fahrverhalten bei gleichzeitig höherem Komfort. Die Hinterachse wurde komplett neu entworfen, um den Allradantrieb quattro mit Dynamic Torque Control zu integrieren. Die Elastokinematik wurde überarbeitet, sodass sich die Räder bei starken Belastungen optimal an die Straße anpassen. Der Kontakt zum Untergrund bleibt konsequent stabil.
Die Karosserie wurde im Vergleich zum Grundmodell um rund zehn Prozent versteift. Dies reduziert Verwindungen bei hohen Belastungen und sorgt für ein direkteres, kontrollierteres Fahrgefühl. Die RS-spezifisch abgestimmte Lenkung arbeitet mit einer direkteren Übersetzung von 13:1 und liefert präzise Rückmeldungen bei geringeren Lenkradbewegungen. Die enge Verzahnung mit der elektronischen Stabilisierungskontrolle sorgt für stabiles und kontrollierbares Fahrverhalten. Das Leergewicht beträgt 2.355 Kilogramm bei der Limousine beziehungsweise 2.370 Kilogramm beim Avant.
Serienmäßig verfügt der RS 5 über 20 Zoll große Stahlbremsscheiben mit einem Durchmesser von 420 Millimetern vorne und 400 Millimetern hinten. Die Bremssättel sind wahlweise in Schwarz oder Rot erhältlich. Optional bietet Audi Sport 21 Zoll große Keramikbremsscheiben mit 440 Millimetern Durchmesser an der Vorderachse und 410 Millimetern an der Hinterachse. Die Keramikbremsen wiegen etwa 30 Kilogramm weniger als die Stahlversion und zeichnen sich durch hohe Hitzebeständigkeit sowie Langlebigkeit aus. Erstmals in diesem Segment sind die Keramikbremsen auch an der Hinterachse verbaut.
Das integrierte Bremsregelsystem arbeitet als voll blendingfähiges Brake-by-Wire-System. Beim Bremsvorgang nutzt es zunächst ausschließlich die Rekuperation zur Verzögerung. Erst bei höherem Bremsbedarf greift es zusätzlich auf die mechanischen Radbremsen zurück. Eine neu entwickelte ABS-Softwareversion 2.0 sorgt für eine besonders feine und direkte Bremsregelung. Aus 100 km/h stoppt der RS 5 mit Keramikbremsen bei 30,6 Metern.
Die 21 Zoll großen RS-Schmiederäder im Sechs-Doppelspeichen-Design sind auf der Hinterachse breiter als auf der Vorderachse. Die Felgen messen hinten 10,5 J gegenüber 10 J vorne. Durch die breitere Felge vergrößert sich die Aufstandsfläche des Reifens leicht. In Kurven bietet dies mehr Grip, ein stabileres Fahrverhalten und präziseres Einlenken. Serienmäßig rollt der RS 5 auf 20-Zoll-Leichtmetallrädern im Fünf-Y-Speichen-Design in Grau seidenmatt mit Reifen im Format 285/35.
Der RS 5 bietet verschiedene Fahrmodi über Audi drive select. In den Modi comfort und balanced steht der EV-Modus für rein elektrisches Fahren bereit. Der Fokus liegt auf einem harmonischen Fahrgefühl und einer neutralen Fahrzeugbalance am Kurvenausgang. Im Modus dynamic reagiert das Fahrzeug direkter und unmittelbarer auf Lenk- und Fahrpedalbefehle. Das Eigenlenkverhalten bleibt neutral, während am Kurvenausgang eine Heckbetonung für dynamische Beschleunigung sorgt. Eine reduzierte Gierdämpfung im Grenzbereich macht das Fahrzeugverhalten lebendiger.
Der neue Modus RS torque rear steht für maximale Heckbetonung und kontrollierte Drifts auf nichtöffentlichen Strecken. Ein besonders hoher Anteil des Antriebsmoments wird gezielt an das kurvenäußere Hinterrad geleitet. Die Audi driving experience-Funktion erlaubt eine präzise Erfassung und Auswertung des Torque-Rear-Fahrens. Daten wie Rundenzeiten, zurückgelegte Distanz und Driftwinkel lassen sich aufzeichnen und später analysieren.
Der Modus RS sport ist auf maximalen Vortrieb ohne Kompromisse ausgelegt. Das neutrale Eigenlenkverhalten wurde gezielt auf hohe Querbeschleunigung abgestimmt. Das Fahrzeug bleibt in Kurven agil und mit höchster Traktion am Kurvenausgang präzise kontrollierbar. Im Modus RS individual lassen sich Lenkung, Fahrwerk, Ansprechverhalten von Motor und E-Maschine, Sound, ESC und das elektromechanische Torque Vectoring individuell konfigurieren.
Die Boost-Funktion entfesselt auf Knopfdruck für zehn Sekunden eine besonders kraftvolle Beschleunigung. Das Getriebe wählt automatisch den zugkraftoptimalen Gang. Ein Countdown im Fahrer-Informationsdisplay zeigt die verbleibende Dauer an. Die Funktion lässt sich aus jedem drive select-Modus aktivieren. Auch aus dem rein elektrischen Fahrmodus sorgt die Boost-Funktion für optimale Beschleunigung, indem der V6-TFSI nahtlos aktiviert wird. Gleichzeitig öffnen sich die Abgasklappen der RS-Sportabgasanlage.
Der Grad der Schubrekuperation lässt sich im elektrischen Fahrmodus über die Paddles am Lenkrad in drei Stufen einstellen. Zusätzlich kann im MMI die automatische Rekuperation aktiviert werden, bei der das Fahrzeug die Rekuperation selbsttätig variiert. Für den RS 5 stehen zwei Betriebsmodi zur Verfügung: EV und Hybrid. Im EV-Modus fährt das Fahrzeug konsequent elektrisch. Über den automatischen Hybrid-Modus hinaus lässt sich mit einem digitalen Slider der Wunsch-Ladezustand individuell auswählen.
Die prädiktive Betriebsstrategie optimiert die Energieplanung für die vorausliegende Strecke. Ziel ist es, Städte und Staus möglichst elektrisch zurückzulegen. Wenn der eingestellte State of Charge dem aktuellen Ist-Wert liegt, wird die Hochvoltbatterie bis zu diesem Wert entladen. Stimmen Soll- und Ist-Wert überein, arbeitet überwiegend der Verbrenner, um den Ladezustand zu halten. Liegt der Soll-Ladezustand über dem Ist-Ladezustand, wird die Batterie über den Verbrennungsmotor aufgeladen. Im Fahrbetrieb lässt sich die Hochvoltbatterie bis zu einem State of Charge von 80 Prozent laden.
Um die Boostfunktion zu gewährleisten, wird im Modus dynamic eine State-of-Charge-Reserve von 20 Prozent vorgehalten. In den Modi RS sport und RS torque rear sind es 90 Prozent. Diese Maßnahmen stellen sicher, dass Fahrerinnen und Fahrer jederzeit die maximale elektrische Leistung abrufen können. Ein intelligentes Thermomanagement sorgt dafür, dass die Batterie stets die ideale Temperatur erreicht und hält. In den Modi RS sport und RS torque rear wird die Batterie aktiv auf die optimale Temperatur von 20 Grad Celsius gekühlt. Pumpen, Lüfter und Wärmetauscher arbeiten im Zusammenspiel, um jederzeit die volle elektrische Performance sicherzustellen.
Der RS 5 ist im Vergleich zum Audi A5 Grundmodell vorne und hinten auf jeder Seite mehr als vier Zentimeter breiter. Die kraftvoll ausgeformten Radhäuser an Vorder- und Hinterachse treten selbstbewusst aus der Schulterlinie hervor. Die Front dominiert ein charakteristischer Singleframe mit RS-spezifischer dreidimensionaler Wabenstruktur. Der Singleframe ist durch die dunkel abgesetzte Maske mit den seitlichen Air Curtains verbunden, die gezielt die Umströmung der Vorderräder optimieren.
Das Heck beeindruckt mit einem präzise modellierten Diffusor, dessen vertikale Finnen für maximale Aerodynamik sorgen. Die mittig platzierte RS-Abgasanlage verfügt über große ovale, schwarz-matte Endrohre. Die Rohre wurden komplett neu entwickelt und nutzen Abgasklappen, die jegliche Winkelstellung einnehmen können. Ein vertikal angeordneter roter Reflektor in der Mitte des Diffusors verweist auf die Motorsport-Gene des RS 5.
Die optionalen abgedunkelten Matrix LED-Scheinwerfer verfügen über eine RS-spezifische digitale Lichtsignatur im stilisierten Zielflaggen-Design. Passende RS-spezifische Coming-Home- und Leaving-Home-Lichtinszenierungen unterstreichen den Auftritt des RS 5. Die digitale OLED-Heckleuchte der zweiten Generation bietet Kommunikationslicht, das andere Verkehrsteilnehmer vorausschauend vor Unfall- und Pannenstellen warnt. In kritischen Fahr- oder Verkehrssituationen zeigt das Kommunikationslicht eine spezifische Schlusslichtsignatur mit integrierter Warnsymbolik an.
Audi Sport lackiert die Karosserie auf Wunsch in einer von neun Farben, darunter Ascariblau, Mythosschwarz oder Progressivrot in Metallic-Ausführung. Audi exclusive bietet eine Palette an Effektlackierungen wie Merlin Perleffekt, Goodwoodgrün oder Pantherschwarz Kristalleffekt. Besonders effektvoll und exklusiv für den RS 5 ist die Mattlackierung Plateaugrau polarmatteffekt erhältlich.
Das Audi MMI Panoramadisplay ist im Curved Design und in OLED-Technologie ausgeführt. Es besteht aus dem Audi virtual cockpit mit 11,9 Zoll sichtbarer Bildschirmdiagonale und dem 14,5 Zoll großen MMI Touch Display. Serienmäßig ergänzt ein 10,9 Zoll großes Beifahrerdisplay das digitale Erlebnis. Das Audi virtual cockpit wartet mit eigens für den RS 5 entwickelten, sportlich gestalteten Anzeigen auf. Ergänzend lassen sich Performance-Daten wie G-Kräfte, Temperatur und Druck für jeden einzelnen Reifen, Rundenzeiten sowie detaillierte Informationen zu Antrieb, Leistung und Beschleunigung abrufen.
Das optional erhältliche konfigurierbare Head-up-Display projiziert relevante Fahrdaten wie Drehzahl, Geschwindigkeit und den aktuell gewählten Gang direkt auf die Windschutzscheibe. Besonders im Fokus stehen die präzise visualisierten Schaltblitze, die den idealen Moment zum Hochschalten anzeigen. Zusätzlich lassen sich Beschleunigungswerte und ein Launch Control Guide einblenden.
Über das MMI Touch Display bietet der RS 5 detaillierte Echtzeitdaten zum Energiefluss beim Beschleunigen und Rekuperieren. Ebenso abrufbar sind die Temperaturzustände von Reifen, Getriebe, dem Hinterachsgetriebe und der Batterie. Die serienmäßige Audi driving experience-Funktion ermöglicht eine tiefgreifende Analyse des eigenen Fahrverhaltens. Der RS 5 erfasst Daten zu Gas- und Bremspedaleinsatz, Über- und Untersteuern sowie zur Quer-, Längs- und Gesamtbeschleunigung. Runden- und Sektorzeiten lassen sich exakt aufzeichnen, speichern und über mehrere Durchläufe vergleichen.
In der ersten Reihe bieten die Sportsitze plus mit Wabensteppung Seitenhalt und Komfort auf langen Strecken. Die elektrischen Verstellmöglichkeiten und die serienmäßige Massagefunktion unterstützen dies. Bei der lederfreien Grundausstattung wird der Sportsitz plus in der Sitzmittelbahn im Stoff Kaskade angeboten, der anderem aus Webkanten und recyceltem Polyester besteht. Im Innenbereich der Sitzseitenwangen setzt Audi Dinamica ein, das optisch und haptisch Veloursleder gleicht. Es besteht bis zu 47 Prozent aus recyceltem Polyester.
Alternativ zum lederfreien Innenraum können Kundinnen und Kunden Innenräume mit Echtleder in roter und grauer Farbgebung auswählen. Hier ist der Sportsitz plus auch mit Klimafunktion ausgestattet. Die Kontrastnähte ziehen sich durch den gesamten Innenraum. Instrumententafel, Armauflagen und Türverkleidung sind im Mikrofasermaterial Dinamica in Schwarz ausgeführt. Das oben und unten abgeflachte RS-Lenkrad ist mit blindperforiertem Nappaleder bezogen und mit farbiger Zwölf-Uhr-Markierung in Glattleder ausgestattet.
Highlight-Flächen im Innenraum sind serienmäßig in dunkler metallischer Farbgebung in sogenannter Vanadiumoptik gehalten. Dazu gehören die Schaltwippen, das Audi Emblem und die Spange am Lenkrad, die Türgriffe, die Einstiegsleisten, die Lüftungsdüsen und RS-exklusiv der Rahmen der beleuchteten Sitztrichterblende mit RS-Logo. Für die Komplettierung des Interieurs stehen verschiedene Dekoreinlagen zur Wahl: in Carbon Micro Köper Struktur offenporig, Aluminium matt gebürstet mit Linearprägung in Anthrazit sowie Aluminium Rhombus, schwarz lackiert.
Das optionale Audi Sport Paket bietet maximale Ausstattung bei Design, Klangstärke, Performance und Individualisierung. Die vorderen Lufteinlässe sind größer und sportlicher ausgestellt, der Heckdiffusor dynamischer gestaltet. Bei den Außenfarben platziert Audi Sport Bedfordgrün Metallic an der Spitze. Dieser Lack ist ausschließlich im Paket erhältlich. Passend dazu gibt es eine exklusive Variante des 21-Zoll-Rads in Schwarz mit Glanzdrehung im Bicolor-Design und seidenmattem Finish. Dahinter erstrahlt die optionale Keramikbremse in der exklusiven Farbvariante Bronze.
Die RS-Sportabgasanlage mit matt-schwarzen Endrohren ist Bestandteil des Pakets und sorgt für einen unvergleichlichen RS-Sound. Mit dem Audi Sport Paket erreicht der neue RS 5 eine Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h. Der exklusive Innenraum besticht durch eine sportliche Erscheinung. Die Ledersitze sind mit Dinamica in tiefschwarzer Ausführung an den Sitz- und Lehnenseitenwangen akzentuiert. Messingfarbene Akzente und Kontrastnähte in Serpentingrün setzen markante Kontraste.
Die Sitznähte mit Wabensteppung, Gurte, Fußmattennähte mit RS-Logo und das Lenkrad mit spezifischem Sechs-Uhr-Einleger sind exklusiv für das Audi Sport Paket in dieser Farbe erhältlich. Das neue Carbon Camouflage Optikpaket ist ausschließlich in Verbindung mit dem Audi Sport Paket erhältlich. Es beinhaltet im Exterieur die Wings in der Frontschürze, die Einleger im Schweller und in der Heckschürze sowie die Außenspiegelgehäuse. Im Interieur sind die Dekore ebenfalls in Carbon Camouflage matt ausgeführt.
Der Audi RS 5 mit 470 kW maximaler Systemleistung ist in Deutschland als Limousine ab 106.200 Euro erhältlich. Der Preis für den RS 5 Avant startet bei 107.850 Euro. Die neuen Modelle werden in Neckarsulm produziert und sind im ersten Quartal 2026 in Europa bestellbar. Die Markteinführung ist für den Sommer 2026 geplant.
| Merkmal | Wert |
| Modell | Audi RS 5 Limousine / Avant |
| Bauzeit | ab Sommer 2026 |
| Antriebskonzept | Plug-in-Hybrid mit quattro |
| Motor | 2,9-Liter-V6-TFSI-Biturbo |
| Motorleistung | 375 kW (510 PS) |
| Motordrehmoment | 600 Nm |
| E-Maschine | Außenläufer, permanent erregte Synchronmaschine |
| E-Maschinenleistung | 130 kW (177 PS) |
| E-Maschinendrehmoment | 460 Nm |
| Systemleistung | 470 kW (639 PS) |
| Systemdrehmoment | 825 Nm |
| Getriebe | Achtgang-tiptronic |
| Antrieb | quattro mit Dynamic Torque Control |
| Mittendifferenzial | Selbstsperrend mit Grundsperrmoment |
| Momentenverteilung | 70/30 bis 15/85 Prozent |
| Torque Vectoring | Elektromechanisch, bis 2.000 Nm Differenzmoment |
| Hochvoltbatterie | 25,9 kWh brutto, 22 kWh netto |
| Ladeleistung AC | bis 11 kW |
| Ladezeit | 2,5 Stunden (0-100 Prozent) |
| Elektrische Reichweite EAER | bis 84 km |
| Elektrische Reichweite EAER City | bis 87 km |
| Beschleunigung 0-100 km/h | 3,6 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 250 km/h (mit Audi Sport Paket 285 km/h) |
| Fahrwerk | RS-Sportfahrwerk mit 2-Ventil-Dämpfern |
| Bremsen vorne serienmäßig | 420 mm Stahlscheiben |
| Bremsen hinten serienmäßig | 400 mm Stahlscheiben |
| Bremsen vorne optional | 440 mm Keramikscheiben |
| Bremsen hinten optional | 410 mm Keramikscheiben |
| Bremsweg aus 100 km/h | 30,6 m (mit Keramikbremse) |
| Räder serienmäßig | 20 Zoll, 5-Y-Speichen-Design |
| Räder optional | 21 Zoll, 6-Doppelspeichen-Design |
| Leergewicht Limousine | 2.355 kg |
| Leergewicht Avant | 2.370 kg |
| Lenkübersetzung | 13:1 |
| Karosseriebreite | +4 cm je Seite gegenüber A5 |
| Produktionsstandort | Neckarsulm |
| Preis Limousine | ab 106.200 Euro |
| Preis Avant | ab 107.850 Euro |