Bauplan: Nachrüst-Navi von Axion

Navi undercover

21.05.2015 Peter Klüver - Axion bietet die erste Navigations-Nachrüstung für Golf 7 und Polo 6C mit Composition Media-Radio. Danach ist nichts zu sehen – außer dem Navi-Rechner unter dem Beifahrer-Sitz
© Jens Küster
Die Axion-Navi-Nachrüstung NIK-VWZ01 für Composition Media kostet 899 Euro – inklusive steckfertigem Kabelsatz

Clever ist die Technik, die Axion bei dieser Nachrüstung einsetzt: Sie nutzt den Umstand, dass das Steuergerät für Radio, Bluetooth-Freisprechen und ähnliches im Handschuhfach sitzt und in der Mittel­konsole nur noch der Bildschirm zur Anzeige. In die LVDS-Leitung (Low Voltage Differential Signaling), die Steuergerät und Display verbindet, klinkt sich Axion ein. Sobald zwei Sekunden lang die originale "MEDIA”-Taste des Composition Media gedrückt wird, erscheinen Navi-Menü oder Karten- und Zielführungs-Grafiken auf dem Bildschirm.

Navi-Eingabe über den originalen Touchscreen

Die Zieleingabe und alle weiteren Bedienschritte werden über den serienmäßigen Berühr-Bildschirm des Composition Media durchgeführt, denn auch dessen Befehle nimmt das Axion-Inter­face wahr. Je nach Voreinstellung zeigt der Bildschirm entweder die Navi-Funktion bis zum nächsten langen Druck der Media-Taste weiterhin an – oder wechselt nach 60 Sekunden wieder in die originale Radio- oder Media-Anzeige. Sobald eine Navi-Ansage (über den vorderen linken Fahrzeug-Lautsprecher) erfolgt, erscheint wieder der Navi-Bildschirm.

Das Ganze hat den Namen Axion NIK-VWZ01 (NIK für "Navi­gation Integration Kit"), kostet 899 Euro und ist ausschließlich über den Autoradio-Fachhandel zu beziehen. Es passt für fol­gen­de Fahrzeuge mit 5,8-Zoll-Berühr-Bildschirm (Touchscreen): VW Golf 7 und Polo 6C mit Composition Media Radio, Skoda Octavia 3 (ab Modelljahr 2014) mit Musiksystem Bolero sowie Seat Leon 3 (ab Modelljahr 2012) mit Media System Plus. Axion empfiehlt ausdrücklich, den Einbau nur durch Fachwerkstätten durchführen zu lassen, auch wenn der Kabelsatz steckfertig geliefert wird. GUTE FAHRT hat gemäß jahrzehntelanger Tradition die Nachrüstung selbst durchgeführt und war von dem Ergebnis der etwa drei- bis vierstündigen Arbeiten angetan ...

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NavigationAusgabe 4/2015

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