Alles über Volkswagen, Audi, Porsche und Skoda

Gute Fahrt Ausgabe 4/2017

22.03.2017 Joachim Fischer - Ab 24. März am Kiosk: Volkswagen Arteon, Audi Q8 Studie, alle Neuheiten vom Genfer Salon, Polo, Fabia und A1 im Vergleich und vieles mehr!

Beim Automobilsalon in Genf, der ersten großen Automesse des Jahres in Europa, geben die Hersteller traditionell auch gerne einen kleinen Überblick, wie das vergangene Jahr für sie gelaufen ist. Bei Volkswagen stand 2016 ohne Frage ganz im Zeichen des Auf- und Abarbeitens der Diesel-Krise. Aber dennoch gingen die Konzernmarken weltweit ihrer "normalen" Arbeit nach – Autos verkaufen. Und diesen Job erledigten sie exzellent. Über 10,3 Millionen Fahrzeuge wurden abgesetzt, der Wolfsburger Konzern schob sich damit vor Toyota auf Platz 1 der Weltrangliste. Umsatz und Ergebnis vor Sondereinflüssen erreichten ebenfalls Bestmarken.

© GF/VW
GUTE FAHRT Ausgabe 4/2017

VW-Konzernchef Matthias Müller versprach, dass man auch in Zukunft im Kerngeschäft Automobilbau nicht nachlassen werde. Das belegen allein schon die rund 60 neuen Fahrzeuge, die die Konzernmarken allein in diesem Jahr weltweit an den  Start bringen werden. Parallel dazu arbeite man aber auch mit voller Kraft an den großen Zukunfts-Themen – wie in der "Strategie 2025" festgeschrieben. Die Elektromobilität nimmt hier mit mehr als 30 rein elektrischen Fahrzeugen bis 2025 einen großen Raum ein, doch daneben stehen gleichberechtigt die Batterie-Technologie, das auto­nome Fahren sowie künstliche Intelligenz, die Volkswagen zu Kernkompetenzen des Konzerns ausbauen will.

© Audi
Audi Q8 sport concept

Ein weiterer Baustein im großen Masterplan sind aber auch neue Mobilitätslösungen und -Dienste. Gerade in diesem Punkt spielt das autonome Fahren, das sich heute viele noch etwas schwer vorstellen können, eine zentrale Rolle. Zur besseren Veranschaulichung, wie solche neuen Mobilitätskonzepte aussehen könnten, beschritten die Wolfsburger in Genf nun neue Wege. Zum ersten Mal zeigte der Konzern ein ei­ge­nes Concept Car – entworfen in Zusammenarbeit zwischen dem Potsdamer Volkswagen Group Future Center Europe und der Konzernforschung im Stammwerk. Sedric ist sein Name und es handelt sich um ein vollkommen autonom fahrendes E-Mobil der höchsten Stufe Level 5. Sedric will Vorreiter, Ideengeber und zugleich ein erster konkreter Ausblick sein, wie autonomes Fahren und eine neue, integrierte Mobilität in den Städten sowie deren Umland funktionieren könnte.

© Volkswagen
VW Concept Car Sedric

Und noch etwas anderes zeigt Sedric – Veränderungen im VW-Konzern selbst. Matthias Müller betonte, dass der Konzern selbst auch künftig keine Autos bauen werde, diese Aufgabe sei bei dessen Marken bestens aufgehoben. Aber Sedric stehe für ein neues Selbstverständnis sowie eine neue Form des Know-How-Transfers im Konzern. Man wolle künftig stärker als Impulsgeber und Inkubator agieren, weit in die Zukunft schauen und die Kreativität, das Wissen sowie die Kompetenz der Konzernfamilie bündeln, um sie dann an die Marken weiterzugeben. Der Wandel hat begonnen!

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