Preise für pilotiertes Parken

18.01.2013 Gute Fahrt - Die Technologien, die Audi für das pilotierte Fahren der Zukunft konzipiert, finden auch bei US-Experten große Anerkennung
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Die Technologien, die Audi für das pilotierte Fahren der Zukunft konzipiert, finden auch bei US-Experten große Anerkennung. Die Zeitschrift „Popular Science“ hat das Audi-System für pilotiertes Parken in Parkhäusern zum „Product Of The Future“ ernannt. Die Redaktion honoriert damit die wichtigsten Entwicklungen, die Audi auf der Consumer Electronics Show 2013 (CES) in Las Vegas präsentiert hat.

Auch das Fachmedien-Netzwerk „The Verge“ hat das neue Audi-System als „Beste Automobiltechnologie“ der diesjährigen CES gewürdigt. Ricky Hudi, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik bei Audi: „Die Auszeichnungen honorieren unsere Entwicklungsarbeit und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Das System steht unmittelbar vor dem Start in die Praxisphase — derzeit stattet Audi ein Parkhaus in Ingolstadt mit der notwendigen Technik aus. Mit der neuen Technologie können Autos selbsttätig in Parkhäusern und Tiefgaragen ein- und wieder ausparken. Der Fahrer aktiviert die Funktion mit Hilfe einer Smartphone-App. Der Zentralrechner im Parkhaus übernimmt Teile der Steuerungsfunktion und lotst das Fahrzeug per WLAN zum nächsten freien Parkplatz.

Eine Laser-Sensorik im Parkhaus erfasst die Bewegungen des Autos, der Rechner verarbeitet sie zusammen mit weiteren Bewegungsdaten zu einer präzisen Lokalisierung. Er hält zudem eine Karte des Parkhauses bereit und erfasst die Belegung der Parkplätze. Auf Basis dieser Informationen nimmt er die Route vor — sie stellt sicher, dass das Fahrzeug vom Startpunkt bis zum Ziel einen frei befahrbaren Pfad erhält. Das Auto seinerseits überwacht während der Fahrt sein Umfeld mit zwölf Ultraschall-Sensoren; künftig werden hierfür noch vier Video-kameras herangezogen.

Audi arbeitet mit Hochdruck an einem ganzen Bündel von Technologien für das pilotierte Fahren. Sie werden den Fahrer nicht nur im Parkhaus unterstützen, sondern auch im Stau und beim Einparken in Parklücken und Garagen — immer dann, wenn er es wünscht.

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